Pedal benutzen??

  • #61
Nein. Damit war eine Pedalklaviatur gemeint, also so etwas wie ein Orgelpedal.
Ja ich weiß, ich hab mich damit nicht auf die Dämpfung bezogen sondern auf die Klangvorstellung. Die deutlich voluminöser war als was man annimmt. War blöd platziert sollte sich nicht auf Pedal bezüglich Dämpfung beziehen.
 

  • #62
Damit ist eine Pedalklaviatur gemeint, also so etwas wie ein Orgelpedal.
Ob damit nicht doch ein echtes Pedalklavier gemeint sein könnte, also nicht nur ein angehängtes Pedal?
 
  • #63
Ob damit nicht doch ein echtes Pedalklavier gemeint sein könnte, also nicht nur ein angehängtes Pedal?
Nein es ist wirklich ein Unterbau beschrieben mit längeren Saiten. Ich wollte das nur ergänzen weil es was aussagt über das klangideal das eindeutig keine transparente Puppenspiel Musik ist. Aber den Flügel in Salzburg mal hören ist spannend, weil der ordentlich schwimmt und nicht ansatzweise so trocken ist wie viele behaupten.
 

  • #65
Mozart's D-minor piano concerto, K. 466, requires the use of a pedal mechanism as it cannot be performed with the range of the manual alone.

Stimmt das tatsächlich?
 
  • #67


Stimmt das tatsächlich?
Soweit ich weiß liegen sie im autograph im Rahmen des tonumfangs aber unterhalb notierter Akkorde für die linke Hand wenn ich mich recht entsinne.
 
  • #68
Nein. Mozart hat an keiner Stelle explizit für einen Pedalflügel geschrieben.
Also sind beim Konzert keinerlei Anpassungen nötig und ist alles mit den Händen alleine ausführbar?
 
  • #71
Ich habe das Konzert schon auf Hammerflügel gespielt und weder oben noch unten Probleme gehabt!
Außerdem ist es, wenn man mit altem Instrumentarium spielt auffällig, wie deutlich der zwar leisere Hammer-Flügel sich dennoch gegen das (nicht zu massiv besetzte) Orchester abhebt.
Dass man dabei das Pedal (also die oder den Kniehebel) benutzt versteht sich!
Je nach Typ des Flügels (Nachbau nach ...) schwimmt der Klang auch ohne Pedal schon etwas, aber nicht exzessiv. Die Lederhämmer erzeugen einen recht hohen Geräuschanteil, der für Deutlichkeit sorgt.
Ich bin nicht überzeugt, dass man die 'Schwächen' der alten Instrumente auf dem modernen Konzertflügel zu imitieren versuchen sollte!
 
  • #72
In den neuen Ausgaben steht die Schreibweise auch so nicht drin.
Schon in der posthumen Erstausgabe von 1796, die ziemlich sicher direkt auf Mozart zurückgeht, ist das nicht mehr drin.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #73
mit knapp 30 - da hatte ich schon das pädagogische Examen - ein halbes Jahr im Zeitlupentempo und ohne Rhythmus sämtliche Stücke mit Fokus auf die Zusammenklänge gespielt.
Ich falle bis heute immer mal wieder aus allen Wolken, wie ich nur so deppert sein konnte dies und das nicht zu sehen und/oder zu hören! Und ein paar Jährchen bin ich nun auch schon dabei.
 
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  • #74
Schon in der posthumen Erstausgabe von 1796, die ziemlich sicher auf Mozart zurückgeht, ist das nicht mehr drin.
Eine Notwendigkeit würde ich meinen wenn das Standardklavier keine Pedale hatte. Ich streite nicht ab, dass man es in der heutigen Schreibweise spielen sollte. Ich sage nur, dass es einem zu denken geben sollte, welche Klangvorstellung ein Opernkomponist am beschränkten Flügel hatte, wenn er sich sogar um die Modifikation dieses Instruments bemühte. Das einzige was ich daraus mitnehme ist, dass er kaum schizophrenen war völlig unterschiedliche musikalische Maßstäbe anzulegen nur weil das eine Instrument dem Ausdrucksvermögen unterlegen war. Und mir fällt es zugeben massiv schwer unter einen Hut zu bringen einerseits in idomeneo einem brachialen Chor gegenüberzusitzen und dann auf der anderen Seite soll’s am Klavier maximal transparent und Dürre sein. Bei der Logik steige ich aus.
 
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  • #75
Wenn Mozart einen Bösendorfer Imperial gehabt hätte... :musik064:
 
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