"Optiv"-Notensatzprogramm nervt!

cwtoons

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Hallo zusammen,

mich nervt mein Notensatzprogramm "Optiv" - Preis ca. hundert Euro - ohne Ende.

Zum Notenschreiben verwendet man eine Klaviatur, auf deren Töne man klicken muss.

Ich schreibe gerade ein Stück ab. Es ist ein Adagio, hat vier Stimmen, ist aber nicht sehr kompliziert, leicht zu verstehen. Mit meinem Notensatzprogramm dauert das Stunden um Stunden. Wenn man nicht aufpasst wie ein Schießhund, kann man jede einzelne Note drei- viermal schreiben, bis sie fehlerfrei da steht. Das Programm zwingt mich, für jede Note mehrere Klicks zu machen. Einen für "punktiert", einen für "übergebunden", einen für "Akkordton", einen Korrekturklick für "Hals nach oben statt nach unten", zwei Klicks für Haltebögen, e.t.c., e.t.c.

Wenn man es endlich geschafft hat, einen punktierten Akkord zu schreiben und will im nächsten Takt den gleichen Akkord haben, muss man alle Klicks wiederholen, weil das Programm die Einstellungen wieder zurückgesetzt hat. Man kann den Akkord auch einfach kopieren und einfügen, dann kriegt man aber graue Haare mit den Überbindungen. Die werden nicht kopiert und man muss sie umständlich nachbasteln.

Beim Abspielen - zur Fehlerkontrolle - spielt das Programm mal die obere Stimme, dann wieder die untere viel zu leise und umgekehrt. Ein System erkenne ich bei diesen Kapriolen nicht.

U.s.w., u.s.w., u.s.w.

Wenn ich das Stück per Hand abgeschrieben hätte, wäre ich schon zehnmal fertig gewesen und hätte meine Wutanfälle sparen können.

Ist das normal, das Noten abzuschreiben so eine endlose Arbeit ist? Ist das bei anderen Programmen auch so nervtötend? Verwendet hier noch jemand "Optiv" und sagt mir 'mal, ob ich mich einfach zu ungeschickt anstelle?

Mit erschöpften Grüßen,

CW
 
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Thx, Ute. Ja, es ist Obtiv Octava. Ich werde das testen, die Tastatureingabe. Hoffentlich geht das benutzerfreundlicher. Dabei hatte ich mein Programm auch wegen dieser Klaviatureingabe gekauft. Das schien mir eine gute Methode zu sein. Tatsache ist, dass die mich in den Wahnsinn treibt.

CW
 
Gomez de Riquet

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Lieber CW,

ich kenn Deine Probleme - und habe gelernt, damit zu leben. Warum? Im Netz bin ich damals auf eine Lockvogel-Version gestoßen, fand Gefallen daran und habe mir für den bewußten Preis "Octava Obtiv" zugelegt. In meinem Zustand treibt mich nix mehr in den Wahnsinn. Bei meiner Frisur kann ich über graue Haare nur lachen. In Wut komme ich auch ohne die Arbeit mit solcher Technik. Im Gegenteil, die mühselige Aneinanderreihung einzelner Notenpunkte ist mir zur zweiten Natur geworden, und das Schriftbild gefällt mir - es ist besser als das von Klemm/Finale. Ich nehm's als ZEN-Übung und bin zufrieden.

HG, Gomez

.
 
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Rheinkultur

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Meinst Du Obtiv Octava? Dann gebe ich Dir den Tipp, nicht die Klaviatur zu nehmen, sondern die Noten mit der Tastatur einzugeben,- geht ganz schnell und mit ein wenig Übung auch mit wenigen Fehlern.
Die meisten Notensatzprogramme unterscheiden zwischen der Noteneingabe mit "Mausklavier" (eine Menüleiste mit Pianotastatur) und mit einem externen MIDI-Keyboard, auf dem die Tonhöhen in Echtzeit eingespielt werden; auch ohne Maus ist eine Noteneingabe mit der PC-Tastatur möglich. Alle Bedienungsformen von Notationssoftware sämtlicher Hersteller haben einen Aspekt miteinander gemeinsam: Es dauert mehr oder weniger lange, bis man sich an die Bedienung der Software gewöhnt hat und die einzelnen Schritte schneller ablaufen als zu Beginn. Die Vorteile einer Software liegen in den vielfältigen Bearbeitungsmöglichkeiten eines fertig eingegebenen Datensatzes, z.B. wenn es um das Erstellen eines Einzelstimmenauszugs aus einer Partitur geht. Das Eingeben eines Notensatzes Ton für Ton, Zeile für Zeile und Seite für Seite gehört zu jenen wenigen (allerdings gewichtigen) Arbeitsschritten, bei denen kaum Zeit gespart wird. Da kann man nur auf Strukturen hoffen, die sich wiederholen - da genügen wenige Mausclicks zum Kopieren und Einfügen. Mit dem von mir benutzten Programm gibt es die Möglichkeit, mit einer einfachen Tastenkombination Akkorde mit oder ohne Haltebogen zu wiederholen und andere Tricks macht man mit zunehmender Programmierpraxis nach und nach ausfindig - und ich bin erst nach Studienende auf das Notenschreiben mit dem PC umgestiegen, das inzwischen auch schneller als einst mit der Hand geht. Heute habe ich den Eindruck, dass meine langjährige handschriftliche Praxis Vorteile für die Arbeit mit einer Notationssoftware zur Folge hat: Wer von Hand bereits sorgfältig gestochen sauber Noten schreiben konnte, verlässt sich auch nicht darauf, dass einem ein Computerprogramm handwerkliches Können abnimmt.

Aber wie gesagt: Durch den Lern- und Gewöhnungsprozess am Rechner muss man einfach durch - das bleibt einem nicht erspart.

LG von Rheinkultur
 
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Danke für die Antworten!

Ich entnehme daraus, dass alle Notensatzprogramme zumindestens nicht schnell sind. Wer schnell sein will, schreibt per Hand.

CW
 
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Ich hab' genug geübt, daran liegt es nicht. Ich arbeite mit diesem Programm seit drei Jahren und habe alles mögliche schon damit geschrieben. Das Programm zickt 'rum und ist störanfällig.

Mittlerweile sehe ich als Grund zur Verwendung nur noch, dass es ein einigermaßen anständiges Notenbild produziert. Aus handgeschriebenen Noten will ja heute niemand mehr spielen, ich auch nicht.

CW
 
Rheinkultur

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Mittlerweile sehe ich als Grund zur Verwendung nur noch, dass es ein einigermaßen anständiges Notenbild produziert. Aus handgeschriebenen Noten will ja heute niemand mehr spielen, ich auch nicht.
Es gibt aber noch eine ganze Reihe von Aspekten, die den Einsatz einer professionellen Notensatz-Software rechtfertigen; einige davon habe ich in meinem Beitrag #5 angesprochen. Ich wage die Behauptung, dass derartige Programme allen denen großen Nutzen bringen, die regelmäßig Notensätze schreiben, die nicht nur für das eigene Augenpaar bestimmt sind. Der Personenkreis reicht vom Instrumentalpädagogen, der Übungsstücke und leichte Ensemblestücke für seine Schüler schreibt, bis hin zum professionellen Arrangeur, der große Partituren im Auftrage von Orchestern, Bühnen, Rundfunkanstalten und anderen Institutionen konzipiert. Die Notationsprogramme sind für einiges mehr als nur als bessere Notenschreibmaschine zu gebrauchen:
  • Vielfältige Korrektur- und Bearbeitungsmöglichkeiten, für die mitunter nur ein paar Mausklicks erforderlich sind - kein langwieriges Neuschreiben, Nachmontieren, Schneiden, Kleben und Fotokopieren mühsam überarbeiteter Notenblätter mehr
  • Erstellen von Stimmenauszügen mit oder ohne Transposition von Einzelstimmen
  • Akustische Wiedergabe erstellter Sätze - übrigens eine große Hilfe, wenn man für Mitglieder von Vokalensembles und Chören Übe-CDs als Einstudierungshilfe herstellen muss oder Halbplaybacks für Showprogramme
  • Schnittstelle für kommerziell nutzbare Programme zur Erstellung von Gebrauchsmusiken für Werbung, Funk, Fernsehen und Kino
  • Erzielung einer professionellen Druckqualität - erleichtert das Finden kooperationswilliger Verlage und Musikverwerter
Freilich sind solche Anwendungsmöglichkeiten nur bei entsprechender Spezialisierung sinnvoll - im professionellen Bereich ist diese aber weit verbreitet bis obligatorisch. In meiner Generation, die noch im letzten Jahrhundert/Jahrtausend ihr Studium absolviert hat, konnte man den Übergang von der Handschrift zur Notationssoftware besonders unmittelbar miterleben: Wer handschriftlich sehr versiert und sorgfältig agierte, tat sich mit den neuen PC-Programmen ebenfalls leichter und kam schneller zu guten Druckergebnissen. Ich selbst würde behaupten, inzwischen mit der Noteneingabe am PC deutlich schneller als mit der Hand zu sein, zumal die Software Notengruppierungen, Vorzeichen im gleichen Takt, Notenausrichtungen, Balkensteigungen und ähnliches automatisch einteilt, ohne dass man wie früher zum Lineal greifen muss. Nach vielen tausenden selbst geschriebenen und veröffentlichten Notenseiten spreche ich da aus reicher Erfahrung, ohne dabei jemals ein fanatischer Computerfreak gewesen zu sein, der sich möglichst immer als erster alle erdenklichen Innovationen am Markt zulegen musste.

LG von Rheinkultur
 
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@Rheinkultur:

Die von Dir aufgezählten Verwendungsmöglichkeiten sind sinnvoll und für den Berufsmusiker ein Segen.

Das aber nicht:
Ich schreibe an einem Satz im 3/4-Takt. Ich klicke auf "Takte hinzufügen", acht Takte brauche ich. Obtiv fügt acht leere Takte hinzu. Ich fange an, die Bassstimme einzugeben. Sie besteht nur aus Vierteltönen, drei pro Takt also. Das geht aber nicht. Die neuen Takte sind, der Geier weiß warum, leere 2/4-Takte. Nach Eingabe von zwei Vierteltönen springt der Cursor in den nächsten Takt.
Nach mehreren gleichen misslungenen Eingabeversuchen lösche ich die acht hinzugefügten falschen 2/4-Takte und füge neue acht hinzu. Genau der gleiche Mist, es sind wieder 2/4-Takte.

Jetzt erstmal 'ne Zigarette.

Irgendwann komme ich dahinter, dass ich nicht nur die acht neuen falschen Leertakte löschen muss, sondern auch den letzten, schon fertig geschriebenen Takt davor. Ich füge also jetzt neun neue Takte an und jetzt klappt es. Ich muss natürlich meinen letzten fertig gewesenen Takt nochmal neu schreiben.

Weiter Beispiele für sinnloses Fehlfunktionieren sind auf Anfrage erhältlich.

Frohe Ostern allerseits!
CW
 
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@RheinkulturIch schreibe an einem Satz im 3/4-Takt. Ich klicke auf "Takte hinzufügen", acht Takte brauche ich. Obtiv fügt acht leere Takte hinzu. Ich fange an, die Bassstimme einzugeben. Sie besteht nur aus Vierteltönen, drei pro Takt also. Das geht aber nicht. Die neuen Takte sind, der Geier weiß warum, leere 2/4-Takte. Nach Eingabe von zwei Vierteltönen springt der Cursor in den nächsten Takt.
Auch mein Notationsprogramm bietet die Möglichkeit, Füllpausen automatisch einzufügen - habe die mich störende Funktion deaktiviert. Was die leeren 2/4-Takte betrifft: Erst die gewünschte Taktart definieren, dann Ganztaktpausen einfügen. Mitunter sind in den Notationsprogrammen diverse Eigenwilligkeiten und Automatismen versteckt, die man erst abschalten oder ändern muss. Aber solche extremen Eskapaden wie die hier geschilderten sind mir bislang noch nicht untergekommen; allerdings wird Dich diese Feststellung nicht trösten... .

LG von Rheinkultur
 

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nils1

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Ich habe dazu auch eine Frage, für die ich keinen neuen Thread aufmachen möchte.

Ich suche eine App für IPAD mit der ich Noten setzen kann. Ich habe mir gestern "scorio" installiert, was aber sehr anstrengend ist. Das Einsetzen von Noten ist total frickelig und zerrt an den Nerven, während man gerade versucht, etwas hübsches am Klavier zu "komponieren".

Im AppStore finde ich jedoch keine große Auswahl. Hat jemand einen Tip?

Danke und einen zauberhaften Feiertag wünsche ich euch.
 
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fritzbuser

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Hallo Zusammen

Ich bin daran, ein Oratorium von Mendelssohn einzulesen. Dies ist nicht das erste grössere Werk. ich lese auch oft kleinere Sachen ein. Ich verwende das Sharpeye Scanprogramm und eigentlich geht das ganz gut.
Wichtig ist, dass die Scans aufbereitet werden und ich mache dies in Corel Photopaint mit der Funktion Gamma. Da wird der Scann sehr kontrastreich. Das Einlesen durch Sharpeye geht ordentlich. Wenn es zu viele Fehler hat scanne ich erneut. Ev. kann ein schwarzes Blatt hinterlegt werden.
Auch ich habe meine Sorgen mit Octava und auch ich bin froh schon graue Haare zu haben. Aber soooo schlimm ist es nicht.
Wenn man Mühe hat, von Hand eizugeben, dann liegt es eindeutig an der Übung. ich habe ganz am Anfang 2 Messen händig eingegeben und bin damit sehr versiert geworden. Dabei arbeite ich ausschliesslich mit der Tastatureingabe. Nicht vergessen, bei punktierten Noten zwischen Punkt und Komma zu unterscheiden. Mit dem Komma wird der doppelte Notenwert eingegeben.
Allerdings gibt es einige Dinge, mit denen auch ich meine Mühe habe. So ist die Übertragung der Texte von XML Dateien nicht korrekt. Die Texteingabe ist grundsätzlich verbesserungswürdig.
Zwischendurch spinnt das Programm einfach und ich installiere es eben nochmals.

Ich habe einige andere Programme ausprobiert und bin immer wieder zu Oktava zurückgekehrt. Die Bearbeitung ist sehr logisch. Ich kann eingeben, löschen, kopieren etc. Zudem gibt es viele praktische Zusatzfunktionen, die man eben kennenlernen muss. Steuerung F2 erlaubt das Überschreiben etc. Also fröhlich ausprobieren.

Viele Grüsse aus der Schweiz
 
cwtoons

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Ich habe mich mittlerweile an das Rumgezicke des Programmes gewöhnt. Nach einigen Telefonaten mit dem Hersteller, die nicht wirklich hilfreich waren - "es muss an Ihrem Computer liegen" - gehe ich davon aus, dass Programme anderer Hersteller auch nicht besser, nur anders, laufen.

CW
 
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fritzbuser

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Hallo CW

Ich habe Deinen ersten Beitrag nochmals durchgelesen und denke wirklich, dass Du zur Tastatureingabe wechseln solltest.
Wenn Du öfters längere Stücke einlesen möchtest ist der Kauf eines Notenübertragungsprogramms (z.B. Sharpeye) sinnvoll. Selbst mit Korrekturen geht es wesentlich schneller. Bedingung ist eine gute Vorlage.
Es kann tatsächlich vorkommen, dass das Programm spinnt. Bei mir war es einmal das virtuelle Kabel für die Verbindung zum Instrumentenprogramm. Heute war wieder irgendwas, aber nach der Neuinstallation lief es wieder.
Die Leute von Octava sind sehr hilfsbereit. Wichtig ist eine klare Fragestellung und das Übersenden der entsprechenden Dateien. Ich bin sicher, dass die verbleibenden Probleme z.B. mit dem Text noch gelöst werden.
Ich habe eben meinen erwähnten Choral wieder gelöscht und fange nochmals an. Grund dafür? Nein nicht das Octava sondern meine eigene Blödheit. Man kann nur einscannen, was die gleiche Anzahl Notenlinien hat. Wenn diese untershciedlich sind muss separat eingelesen und Zusammengesetzt werden.
Geh einmal auf meine Homepage (fritzbuser.ch). Dort findest Du Übungsdateien für meinen Chor. Alles mit Octava, Sharpeye, Garritan und Total Recorder hergestellt.
Also nochmals gehe auf Tastatureingabe, probiere alle Kurzbefehle einmal aus und plötzlich macht es echt Spass.

Viele Grüsse aus der Schweiz
 
cwtoons

cwtoons

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Mir wurde von Obtiv erklärt, dass alles hinge mit der 64-Bit-Eigenschaft meines Labtop zusammen. Man hat mir dann das Programm noch einmal zum Neuladen geschickt.

Geholfen hat es nix.

Wenn Programme nicht idiotensicher funktionieren und wenn man sich mühevoll durch unlogische Anleitungen durchkämpfen muss und wenn entscheidende Tips erst per Telefon klar werden, ist so ein Programm eben noch nicht erstklassig. Ich kann mit Oktava arbeiten, klar. Aber so richtig Spaß macht es nicht. Glücklicherweise schreibe ich nur für Klavier und nicht für Bigband oder gar Orchester.

Ein Programm ist um so besser, je mehr es die Wirklichkeit abbildet und daran hapert es bei Oktava noch. Aber andere sind wahrscheinlich auch nicht stressfreier.

Grüße vom Rhein,

CW
 
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fritzbuser

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Hallo CW

Mich stört einfach, wenn Du auf einem Programm herumhackst, das mit ein bisschen Übung doch eigentlich recht gut läuft. Auch wenn ich normalerweise nicht mit der Tastatureingabe arbeite habe ich es ausprobiert und konnte meine punktierten Akkorde problemlos einsetzten. Mach die Überbindungen doch mit dem Kurzbefehl s nachdem Du den ensprechenden Block markiert hast. Für den Haltebogen lautet der Kurzbefehl Steuerung u.
Kopieren mit Bindungen und Haltebögen ging problemlos. Wenn Du nicht auf die Tastatureingabe gehen willst solltest Du doch die Funktionen damit machen, die besser gehen.
Das ist nicht nur mit Octava so. Ich benutze u.a. Corel Draw. Es gibt Dinge, die gehen mit dem Kurzbefehl viel besser.
Das Problem mit dem 64 Bit Programm hatte ich auch. Die Neuinstallation brachte die Lösung. Das war übrigens viel schlimmer damals, weil ich meine Scanner wegwerfen konnte. Das ging ins Geld.
Wenn es ganz dringend ist mit Deinem Adagio kannst Du es mir schicken. Ich scanne es dann ein und Du hast höchstens noch die Feinarbeit

Gruss

Fritz
 
Peter

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Es ist natürlich richtig, dass Kurzbefehle effektiv sind. Ich hatte mal einem Designer über die Schulter geschaut, als er meine Grafikentwürfe mit Corel-Draw anpasste. Mir ist die Kinnlade runter gefallen, wie schnell der mit den Hotkeys fantastische Ergebnisse erzielte.
Aber intuitiv ist so was nicht und ich verstehe auch nicht, warum manche in der heutigen Zeit ihre Programme nicht so designen, dass man Noten so eingeben kann, wie man es von einem Blatt Papier gewohnt ist.
 
 

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