Niedrige Honorare an Musikschulen

Könnte es vielleicht sein, dass sich die deutschen Behörden über jedes Recht erhaben sehen und es "zum Wohle aller" beugen bis hinauf zur Kanzlerin? Welch einer Willkür kleine Unternehmen ausgesetzt sein könnte, darf man sich da gerne ausmalen... :?

Deutschland ist ein schönes Land - keine Frage! Wohlstand und Freiheit funktioniert aber nur gepaart mit Rechtssicherheit und das ist das wichtigste Kriterium! - Deutschland bewegt sich da leider zunehmends am Rande der Illegalität. :(

LG
Michael

Ja,was z.B. die geklauten Daten auf CDs betrifft kann man wahrhaftig von Illegalität sprechen, abstossend und wiederlich finde ich dies.
Wie soll man zu einem Staat vertrauen haben der so was tut, Auge um Auge Zahn um Zahn alles andere alls ein Christliches Vorhaben.
Das hier ein schwerer Vertrauensverlust zum Deutschen Staat stattfindet ist offensichtlich.
Dies währe währe auf einem anderen seriösen Weg zulössen, wie steht man alls Deutscher da, so kann man keine Leute zurückgewinnen.
Da kann man dem Chefredaktor der Weltwoche Roger Köppel auch wenn er mir unsympatisch ist, nur Rechtgeben

Cordialement
Destenay
 
Da widerspreche ich. Unser Staat hat die moralische PFLICHT, Steuerhinterzieher zu lokalisieren. Punkt. Was ist daran negativ?
 
Da widerspreche ich. Unser Staat hat die moralische PFLICHT, Steuerhinterzieher zu lokalisieren. Punkt. Was ist daran negativ?

Die Methode, mit Staatsgeldern Diebstahl zu belohnen finde ich schlimm. Wenn die Regierung für die Allgemeinheit etwas Gutes tun will, dann sollen sie die schlimmen Kerle vorher daran hindern oder legale Wege finden, die es sicher auch gibt um die Ordnung herzustellen. Geschäfte mit Verbrechern zu machen ... ne!
Mit den RAF Leuten hat der Schmidt auch keine Geschäfte gemacht.

LG
Michael
 
Naja, ich bleibe dabei. Steuerhinterzieher sollen gesucht und gefunden werden, solange dabei keine illegalen Methoden zur Anwendung kommen.

Wenn ein Dieb Millionen für sein Diebsgut fordert, dann macht er es nicht um Gerechtigkeit zu erlangen, sondern um sich zu bereichern. Wenn ein Staat so etwas unterstützt bekommen wir was? Natürlich mehr Leute, die sich mit Diebstahl befassen, wenn es doch belohnt wird.. und in Folge? Das hatten wir doch schon mal... War nicht schön! Gar nicht schön! :( Diese "Einnahmen" sind viel zu teuer erkauft. Viel zu teuer!

LG
Michael
 
Da widerspreche ich. Unser Staat hat die moralische PFLICHT, Steuerhinterzieher zu lokalisieren. Punkt. Was ist daran negativ?

die Methode ! was heisst den schon lokalisieren man weiss doch wo die Kohle liegt. Da werden Diebe mit Millionen belohnt, die in ihrer Firma zusätzlich Spionage und Diebstahl betreiben. Das die hierfür keine Steuern bezahlen ist sicher, ansonsten sie nach einem anderen Recht im Knast landen.
Ich bin auch Kunde einer Schweizer Bank, in Zukunft werde ich in der Kundengarage sämtliche Deutsche die ihre Luxusautos mit Deutscher Nummer Frankfurt, Hannover, Berlin usw.parkieren aufschreiben dies sind häufig über 20 , dem Deutschen Staat schicken mit der Bitte mir 3 Millionen auszuhändigen. So schnell kann man Geld verdienen, der Staat zeigt wies geht. Ich spendiere das Geld BAYREUTH für die Restauration und schon gehe ich in die Annalen ein :p:D:D

Cordialement
Destenay
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich kann Michael eigentlich nur zustimmen. Zwar zählt die Gewährung von Sicherheit und Ordnung seit alther zu den klassischen Staatszwecken insb. eben durch die Staatsphilosophie von Hobbes. Jedoch erfuhr dieses weitreichende Gewaltenmonopol des Staates sein notwendiges Korrelat in dem Postulat staatlicher Machtbegrenzung (John Locke).

Die Treuepflicht des Bürgers steht insoweit nicht mehr allein unter der Bedingung der Gewährleistung des Schutzes durch den Staat, sondern vielmehr auch unter der Bedingung, des treuhänderischen Gebrauchs eben dieser Macht. Daraus ergibt sich, dass der Staat natürlich Regelungen schaffen kann, die dieser Treuepflicht des Bürgers zur Geltung verhelfen, dann aber bitte demokratisch legitimiert und nicht gestützt auf ein Urteil des BVerfG welches zu dem Ergebnis gelangte, das die Durchsuchung einer Wohnung gestützt auf die Daten einer rechtswidrig erlangten Steuer-CD, rechtmäßig sei. Denn die Anwendung dieses Urteils ist meiner Ansicht nach nicht sachgerecht, denn hier geht es nicht darum, ob grundsätzlich eine Verurteilung aufgrund dieser rechtswidrig erlangten Daten möglich ist, sondern vielmehr darum, ob eine Hausdurchsuchung aufgrund dieser Daten rechtmäßig angeordnet werden kann. Es ging also lediglich um die Rechtmäßigkeit einer prozessualen Entscheidung. Das Urteil vom BVerfG stellt mithin keinen Freibrief für Ankaufsaktionen seitens der Länder und der damit verbundenen strafrechtlichen Verfolgung dar.

LG
Patrick
 
Fisherman, ich stimme Deinem Post von 22:05 ab dem 2. Absatz vollkommen zu.
Aber was Einkünfte aus Kapitalvermögen angeht: da wird nicht das Kapital besteuert, sondern auch nur die ERTRÄGE, die damit z. B. in Form von Zinsen erwirtschaftet werden. Ist das falsch, nur weil es privates Vermögen ist?
Das private Haus, das vermietet wird, ist auch privates Vermögen. Dann dürfte man die Früchte daraus auch nicht besteuern. Und natürlich gäbe es dann auch nichts mehr abzusetzen vom Haus. Wenn ich Einkünfte nicht mehr besteuere, bleiben sowohl die Einnahmen als auch die Ausgaben unberücksichtigt. Aber ich denke, es ist schon richtig, die Einkünfte aus beiden Einkunftsquellen zu besteuern. Beides sind Mehrungen des Vermögens, von denen nach unserem allgmeinen Steuerprinzip Steuern zu zahlen sind. Warum soll man da bei Kapitalvermögen eine Ausnahme machen?

Gruß
Bassplayer
 
Du erwähnstest die MWSt: Das ist tatsächlich eine unsoziale Steuer, da sie selbst von wirklich Armen entrichtet werden muss.

Die MWSt ist doch die sozialste Steuer überhaupt. Denn wer wenig hat und dadurch wenig konsumiert, zahlt auch weniger. Das ist immer noch besser, als Menschen mit geringem Einkommen verhältnismäßig hoch mit dem Einstiegssteuersatz zu besteuern. Denn wenn man von 8000€ Einkommen 14% abdrücken muss, ist das meiner Ansicht nach schon im Verhältnis viel zu viel.

LG
Patrick
 
Bassplayer, dann hatte ich Dich falsch verstanden: Gegen eine KapitalERTRAGSsteuer habe ich gar nix. Im Gegenteil - sie führt dazu, dass große Vermögen weniger "untätig" herumliegen, sondern eher produktiv eingesetzt werden. Wogegen ich bin, ist die Versteuerung von KapitalVERMÖGENn - von der Erbschaftssteuer einmal abgesehen. Letztere müsste m.E. drastisch erhöht werden, um der "unverdienten" Akkumulation von Geld vorzubeugen. Natürlich sollten dann die Freibeträge deutlich erhöht werden.

Wenn übrigens immer davon geredet wird, dass in den USA die Reichen so wenig ESt zahlen, sollte man berücksichtigen, dass dort ein vermögensbasiertes Besteuerungsystem greift, während wir beim ertragsorientierten sind. Beides sollte man nicht mischen. USA: Hohe Erbschaftssteuer, hohe Steuern auf Besitz, geringe Steuern auf Einkommen. Gefällt mir eigentlich besser, weil "motivierend". In den USA kann ich Besitz nicht "asozial"herumliegen lassen, ich muss mit dem Besitz arbeiten, sonst wird es immer weniger!
 

Die MWSt ist doch die sozialste Steuer überhaupt. Denn wer wenig hat und dadurch wenig konsumiert, zahlt auch weniger. Das ist immer noch besser, als Menschen mit geringem Einkommen verhältnismäßig hoch mit dem Einstiegssteuersatz zu besteuern. Denn wenn man von 8000€ Einkommen 14% abdrücken muss, ist das meiner Ansicht nach schon im Verhältnis viel zu viel.

LG
Patrick

Naja, das hat alles Ösen und Angeln...
Wenn Einkommen nicht mehr besteuert wird, und stattdessen die Waren mehr, Arbeiten zwar alle, aber niemand kann sich mehr was kaufen. :D
 
Die MWSt ist doch die sozialste Steuer überhaupt. Denn wer wenig hat und dadurch wenig konsumiert, zahlt auch weniger. Das ist immer noch besser, als Menschen mit geringem Einkommen verhältnismäßig hoch mit dem Einstiegssteuersatz zu besteuern. Denn wenn man von 8000€ Einkommen 14% abdrücken muss, ist das meiner Ansicht nach schon im Verhältnis viel zu viel.
Wer wenig hat, gibt sein GESAMTES Einkommen für Konsum aus - er zahlt somit auf sein GESAMTES Einkommen 19% USt. Wer nur ein Fünftel seines hohen Einkommens verkonsumieren muss, zahlt somit deutlich weniger (prozentual).

Was die Versteuerung von 8.000 Einkommen angeht, so ist hier anzumerken, dass dies eben das ZU VERSTEUERNDE Einkommen ist und NICHT das reale Einkommen. Das eist ein kleiner Unterschied. Allerdings meine ich auch, dass die ESt-Tabelle zu abrupt und zu hoch einsetzt. Selbst kleinste Einkommen (Ferienjobs, etc) sollten bereits mit 1-2% besteuert werden - aus psychologischen Gründen. Somit würde JEDER (unterschiedlich hoch) zur Solidargemeinschaft beitragen.
 
Bezügl. des Datenankaufs gebe ich Micha vollkommen recht und ändere meine Meinung dahingehend, dass dies nicht zu einem Aufruf zur Denunziation ausarten darf. Soll der Staat das heimlich machen. Glaubt irgendwer, dass man einen großen Drogen- oder Menschenhändlerring zerschlagen kann, wenn man auf dem Boden der Legalität bleibt? Manchmal heiligt der Zweck die Mittel. Eine öffentliche Darstellung oder gar Diskussion hierüber ist jedoch kontraproduktiv, weil Werte zerstört werden.
 
Was die Versteuerung von 8.000 Einkommen angeht, so ist hier anzumerken, dass dies eben das ZU VERSTEUERNDE Einkommen ist und NICHT das reale Einkommen. Das eist ein kleiner Unterschied. Allerdings meine ich auch, dass die ESt-Tabelle zu abrupt und zu hoch einsetzt. Selbst kleinste Einkommen (Ferienjobs, etc) sollten bereits mit 1-2% besteuert werden - aus psychologischen Gründen. Somit würde JEDER (unterschiedlich hoch) zur Solidargemeinschaft beitragen.

Ja, richtig. Dennoch sind auch 8.000€ als zu versteuerndes Einkommen nicht viel, auch wenn das reale Einkommen dann vllt. 2.000€ darüber liegt. Ansonsten sehe ich den zweiten Teil deines Posts auch so. Und es ist ja auch so, dass Ferienjobs, in der Regel auf 400 Basis, derart bereits besteuert werden, nur eben beim Arbeitgeber und nicht beim Arbeitnehmer.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Wenn wir lange genug suchen, wird der Finanzminister sicher fündig in diesem Thread. Das Steuern weg kommen ist eher auszuschließen.

Eine der blödesten Steuern die ich kenne ist die hubraumbezogene KFZ-Steuer. Wenn nur der Sprit mehr besteuert wird, wäre das viel gerechter. Der, der mehr fährt soll in die Strassenerhaltung etc. mehr investieren. Jemand, der sich ein Auto kauft um es hauptsächlich in der Garage zu pflegen, sollte nicht dafür zahlen.

Könnte man ja sonst auch noch eine monatliche Flügelsteuer erfinden für alle Flügelbesitzer...

:D:D:D:D
 
Wer wenig hat, gibt sein GESAMTES Einkommen für Konsum aus - er zahlt somit auf sein GESAMTES Einkommen 19% USt. Wer nur ein Fünftel seines hohen Einkommens verkonsumieren muss, zahlt somit deutlich weniger (prozentual).

Naja, so ganz richtig ist das nicht. Denn der Großteil des Einkommens geht doch für Lebenshaltungskosten drauf und diese Kosten unterliegen nicht immer der UST. Beispielsweise die Miete (bei der Anmietung von privaten Wohnräumen). Wenn man von 400€ Mietkosten ausgeht, macht das im Jahr 4800€. Dann wären wir nun noch bei unter der Hälfte vom Einkommen, welches mit 19% versteuert wird. Und da wäre man dann besser drann, als wenn das gesamte Vermögen mit 14% versteuert wird.
 
Nee, Ferienjobs, die länger dauern, laufen ganz regulär. Nix 400,- ;-) Ist aber egal - wir gehen, glaube ich, ohnehin d'accord.
 
Wenn wir lange genug suchen, wird der Finanzminister sicher fündig in diesem Thread. Das Steuern weg kommen ist eher auszuschließen.

Eine der blödesten Steuern die ich kenne ist die hubraumbezogene KFZ-Steuer. Wenn nur der Sprit mehr besteuert wird, wäre das viel gerechter. Der, der mehr fährt soll in die Strassenerhaltung etc. mehr investieren. Jemand, der sich ein Auto kauft um es hauptsächlich in der Garage zu pflegen, sollte nicht dafür zahlen.

Könnte man ja sonst auch noch eine monatliche Flügelsteuer erfinden für alle Flügelbesitzer...

:D:D:D:D

Ich finde diesbezüglich , dass französische System gar keine Steuern mehr für Autos zu bezahlen gut. Dies wurde vor einigen Jahren eingeführt alls der Spritpreis dazumal schon hoch war, das Volk ging auf die Strasse danach wurde die Regelung getroffen, Benzinpreis bleibt Steuer weg . Heute ist der Preis von Kraftstoff viel teurer, aber immer noch etwas billiger alls in Deutschland, was aber nicht immer so war. In den nächsten Tagen will der Staat betr. den hohen Benzinpreisen erneut eingreifen, d.h.er soll gesenkt werden.
 

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