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Mondscheinsonate 3. Satz

Dieses Thema im Forum "Werke, Komponisten, Musiker" wurde erstellt von Fuzun, 13. März 2020.

  1. Demian
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    Demian

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    Klar, aber eben als Anfänger geht das nicht. Der TE ist Anfänger. Dem zu suggerieren, es sei ohne vorangegangene Jahre des Übens möglich, mit ein paar Minuten Beschäftigung, ist irreführend. Es braucht eben viel Erfahrung und/oder viel mentales Üben, um das irgendwann in ein paar Minuten lernen zu können.
     
  2. brennbaer
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    brennbaer

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    aber das tut hier doch niemand.
    Kein einigermaßen vernünftig denkender Mensch käme doch auf so eine abstruse Idee. ;-)
    Und ich schon mal gar nicht, ganz im Gegenteil.
    Ich hatte halt J. Wrights Video zufällig gesehen und fand einfach nur, dass es eine wunderbare (und für mich Ehrfurcht gebietende) Bestätigung für @Rolfs Ausführungen bezüglich der Erlernbarkeit durch Profis darstellt.
    Ich wollte also ohne weitere Hintergedanken meine Bewunderung angesichts der Fâhigkeiten von Profis zum.Ausdruck bringen und nicht suggerieren, dass dies etwas sei, wozu der gemeine Amateur auch imstande wäre.
     
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  3. Demian
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    Demian

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  4. Ralph_hh
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    Ralph_hh

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    Ich finde das Video zeigt gleich bei den ersten Takten auf sehr anschauliche Weise den fundamentalen Unterschied zwischen dem Profi und dem Anfänger. Der Profi guckt sich das an, spielt das in schon recht flotten Tempo prima vista und beim zweiten oder dritten Mal geht das im Tempo. Und dann wird die eigentliche Übezeit darauf verwendet, das schön klingen zu lassen. Sehr schön zu sehen, wie er versucht, den zweiten Akkord leise aber doch hörbar zu spielen nachdem der erste im Forte noch nicht ganz verklungen ist.

    Die Probleme möchte ich haben. Als Anfänger stocher ich in den Noten rum, viel zu viele auf einmal, bis ich die "gelesen habe" und die fehlerfrei wenigstens im Largo in den Fingern sitzen, zwei Hände koordiniert, ist die erste Stunde rum. Dann folgen Tage bis Wochen, bis die Passagen halbwegs so sitzen, dass man den Notentext entweder auswendig kennt oder doch so gut beherrscht, dass man das mitlesen kann. Währenddessen ist man verzweifelt, weil man den Blick immer wieder von den Noten lassen muss, wenn man den Fingern die richtige Taste per Auge sucht und der Blick dann nicht wieder in den Noten die richtige Stelle findet. Das ist mein größtes Hindernis, dass ich viel zu viel auf die Tasten gucken muss und erst dann passabel spiele, wenn der Text auswendig sitzt. Irgendwann versucht man das halbwegs auf Tempo zu bringen, aus dem Largo wird ein Adagio. Laut, leise, Legato oder Stakkato, das überfordert einen noch, der Fokus liegt ganz wo anders.

    Insofern fand ich die Stelle sehr interessant, wo er meinte, warum ist Tempo so ein Problem, üb das Note für Note. 1, 1-2, 1-3, 1-4... Macht immer wieder viel Spaß, einem Profi beim arbeiten zuzusehen, das geht mir nicht nur beim Klavier spielen so.
     
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  5. Demian
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    Demian

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    @Ralph_hh
    Als Profi hat man eine Art Vogelperspektive auf das Stück. Es ist vergleichbar mit einer Bergwanderung, bei der man sich die Strecke zuerst planend auf einer Landkarte ansieht. Ich finde aber, auch Amateure sollten diese Kompetenz erlangen. Guter Klavierunterricht sollte genau das als ein wichtiges Ziel verfolgen.
     
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  6. backstein123
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    backstein123

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    Ja, die Probleme hätte ich auch gerne:super:

    Aber das beeindruckt uns, weil wir dieses Niveau nicht spielen.
    Sobald wir so Stücke angehen, werden wir auch besser im üben geworden sein:idee:
     
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  7. Fuzun
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    Fuzun

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    So hallo zusammen :)

    Passt vielleicht nicht ganz zur obigen Thematik aber kurz ein Update:

    Da ich inzwischen aufgrund der Corona-Krise seit Tagen nur noch zu Hause bin, kann ich nun das Menuett in G-Dur von Bach spielen. Ich denke mein Spaß am Klavierspielen wird auf ewig erhalten bleiben. :)

    Bleibt bitte alle gesund und verschont :)

    Mit freundlichen Grüßen
     
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  8. rolf
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    rolf

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    innerhalb so großer Zeiträume ist locker die komplette Mondscheinsonate drin :-):-)
     
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  9. brennbaer
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    brennbaer

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    so, wie im Film "Und täglich grüßt das Murmeltier"
    :-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. März 2020
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  10. Klavirus
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    Klavirus

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    Steile These... das würde ja heißen, dass man z.B. bei 3 Stunden täglich üben in 3 Jahren soweit wäre...
     
  11. Rachmaninov06
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    Rachmaninov06

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    Würde man jeden Tag konsequent konzentriert eine halbe Stunde üben würde, (nachdem man die Grundlagen beherrscht) und man einen kompetenten Lehrer hat dann sind das ca 180h im Jahr und ca 3600h in 20 Jahren...ja stimmt du hast Recht.
     
  12. Destenay
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  13. godowsky
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  14. brennbaer
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  15. Destenay
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    Destenay

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    soll es ja auch:021:
     
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  16. Martin49
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    Martin49

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