Ludovicio einaudi

Dieses Thema im Forum "Umfragen" wurde erstellt von sharkoon1995, 29. Juni 2010.

  1. sharkoon1995
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    sharkoon1995

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    Hi leute wollte mal wissen ob es sich lohnt ein konzert von ludovicio einaudi anzuschauen ?weil eig. mag ich ja seine stücke aber icht alle und weiß auch nit was er spielt und ich will jetzt nit unbedingt 130€ zum fenster rausschmeißen
     
  2. xXpianOmanXx
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    xXpianOmanXx

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    der gehört für mich in die sparte yan tiersen :D
     
  3. hasenbein
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    hasenbein

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    130 Euro für den Mist? :o :rolleyes:

    Ist ja wohl echt eine Frechheit! :mad:

    Aber naja, er weiß halt, wie er mit der Ahnungslosigkeit der Leute Kasse machen kann...

    Er verkauft sich ja als "ernsthaften" Komponisten, aber davon sollte man sich nicht blenden lassen. Er ist ein Kunsthandwerker auf Pop-Schreiberling-Niveau, mehr nicht. (D.h., so wie sich ein Gemälde von z.B. Monet oder Turner zu einem Bild verhält, das man auf so einem Kunsthandwerk-Markt kaufen kann, so verhält sich echte Kunstmusik zu Einaudis Nettigkeiten.)

    LG,
    Hasenbein

    P.S.: Yann Tiersen macht bei seinen Konzerten ja offenbar wenigstens ein bißchen Action, spielt verschiedene Instrumente etc. Aber von Einaudi gibt's ja nur sein lahmes Geklimper.
     
  4. ubik
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    ubik

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    Spende die 130 Euro lieber an eine Spendenorganisation oder gib sie mir :D. Das ist eine Menge Geld, die sich für so ein Konzert echt nicht lohnt.
     
  5. Klavierspieler1
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    Klavierspieler1

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    ich frage mich wie du auf 130€ kommst....du kriegst doch Rabat und wenn er hier nach Frankfurt kommt kostest es nur 44,90€*die beste karte.

    un dich finde es würde sich schon lohnen denn ich mag ihn auch
     
  6. sharkoon1995
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    sharkoon1995

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    ja ungefehr für 3 karten 130 wusste nicht mehr wie teuer eine war.

    mmmm.kommt mir i-wie so vor als ob ihr ihn nicht mögen würdet
     
  7. ubik
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    ubik

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    Auch bei 44,90 Euro würde es sich nicht lohnen. Ich würde es mir sogar nicht anhören, wenn ich 100 Euro dafür bekommen sollte.
     
  8. tomi
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    tomi

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    Banal

    Würde ich nicht: Seine Musik banal zu nennen ist eine Untertreibung. Sorry.

    Tom
     
  9. Patti123
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    Patti123

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    Habe mich bei den Konzerten von Herrn Clayderschrank auch immer gefragt, wieso die Leute dafür soviel zahlen :-D
     
  10. hasenbein
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    hasenbein

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    Die Leute zahlen nun mal überwiegend für den größten Mist gerne viel.

    Spielt aber z.B. ein hervorragendes, künstlerisch-kreatives und unterhaltsames Jazz-Ensemble (nein, ich meine nicht meines :cool:) im örtlichen Club, dann kehren die Leute am Eingang wieder um, weil's heute mal 10 statt der üblichen 6 Euro kostet...

    Generell ist es übrigens für die meisten Jazzmusiker folgendermaßen: Willst Du einigermaßen Kohle verdienen, mußt Du seichte Hintergrundmucke machen, die hauptsächlich nicht stören soll, während die Anwesenden über Golfspielen labern. Willst Du wirklich deine künstlerischen Fähigkeiten zeigen, dann mußt Du in verranzten Clubs mit unverschämten Veranstaltern spielen und mit Gagen zufrieden sein, die durch Fahrtkosten und Abendessen schon wieder aufgefressen sind.

    Und die Klassiker können auch nur überleben, weil es so viele reiche Fatzkes gibt, die da Geld reinstecken. (Weil Klassik nun mal zu deren quasi-adligem Lebensstil dazugehört, genauso wie protzige Häuser, teure Bilder an der Wand etc.)

    Die Welt ist halt upside-down.

    LG,
    Hasenbein
     
  11. rolf
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    rolf

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    :D :D

    jetzt wissen wir, warum man heute noch Notiz nimmt von Leuten, deren Leben 1810 begann und schon 1849 endete - weil´s die reichen Fatzkes so haben wollen...
     
  12. kristian
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    kristian

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    Unter diesem Aspekt muss ich mal anfangen, mein Geld zu suchen :confused:
     
  13. hasenbein
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    hasenbein

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    Nun, Rolf, da Du schon anfängst, meinen Absatz über die "reichen Fatzkes" hier übers Forum zu verbreiten als geradezu "Broadwood1830"-würdige Eselei, muß ich ihn mal näher erläutern. Ich hatte a) wenig Zeit, b) wollte ich den Einaudi-Thread nicht hijacken, deshalb habe ich zu abgekürzt formuliert.

    Was ich meine ist:

    Selbstverständlich sind, um auf Deinen bissigen Satz zu erwidern, Rolf, die klassischen Werke völlig zu Recht weithin beliebt und hochgeachtet. Auch die vielen hervorragenden klassischen Musiker genießen völlig zu Recht einen hervorragenden Ruf. Ich wollte keinesfalls so idiotisch sein und dies zur Debatte stellen.

    Was ich lediglich meinte, ist: Guckt man sich die ganzen klassischen Großveranstaltungen, Festivals, Konzertreihen sowie die in Deutschland besonders zahlreichen festen Ensembles an, welche die Live-Szene so reichhaltig und qualitativ hochwertig machen, so muß man nun mal feststellen, daß all diese Dinge nur deswegen weiter laufen, weil eine große Lobby-Unterstützung, auch finanziell, von reichen Klassik-Fans besteht. (Und das war ja nun mal schon immer so: Viele Klassik-Komponisten z.B. wurden ja von reichen Mäzenen ausgehalten, um Zeit fürs Komponieren zu haben.) Es gibt eine gewisse Kontinuität vom "höfischen Musizieren" bis heute, es wäre albern, das zu leugnen.

    Und meine Bissigkeit ("reiche Fatzkes") rührt daher, daß diese Unterstützung der Reichen häufig nicht aus einem Bedürfnis herrührt, wirklich hochwertige und kreative Musik zu fördern (das ist ja an sich gut!), sondern daher, daß für sie Klassik nun mal zu einem "Lifestyle" dazugehört wie Golfspielen, teure Bilder sammeln oder Kaviar und Austern essen. Falls man das zu scharf geurteilt findet, gucke man sich z.B. mal das Publikum in Bayreuth oder Salzburg an.

    Zusätzlich gibt es immer noch vom Staat und von der GEMA viel mehr Unterstützung für die Klassik als für andere Musikrichtungen, auch das läßt sich nicht wegleugnen!

    Im Rock-Pop-Bereich läuft das ja nun mal völlig anders - da wird über große CD-Verkäufe und über Eintrittspreise finanziert. Also fast rein "marktwirtschaftlich".

    LG,
    Hasenbein
     
  14. kristian
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    kristian

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    Hallo Hasenbein,

    ich stimme Dir völlig zu. Gerade gestern habe ich einen Klavierabend einer international renommierten Pianistin besucht. Das ganze in einem Raum, der gerade vielleicht 60-80 Zuhörer fasst. Dass das ganze nur über Eintritt finanzierbar wäre (die Karten sind dort nach meiner Erfahrung immer erfreulich günstig), ist schlicht unmöglich. Und so gab es einen Sponsor (Luftfahrtgesellschaft), der dann natürlich auch durch entsprechende Plakate und Fahnen auf sich aufmerksam gemacht hat. Aber mich hat das in keinster Weise gestört.

    Viele Grüße,
    Kristian
     
  15. rolf
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    rolf

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    lieber Hasenbein,

    bist Du denn wirklich so humorlos, dass Dir schwer fällt, nachzuvollziehen, dass Dein amüsanter Satz nun mal zu spaßigen Kommentaren geradezu einlädt?

    Ich zitiere ihn nochmal:
    und sage ganz offen: ich finde den Satz herrlich, gerade weil er provokant ist - - so provokant und lustig, dass er meinen (hoffentlich) lustigen Kommentar provoziert und verdient hat. Ist doch ein super feedback! :D

    ...was Deine Charakteristik einer "Eselei" betrifft :D - - nu grummel mal nicht, sondern freu Dich lieber, dass der herrlich provokante Satz Reaktionen erhält - - so glaube ich nicht, dass ich das auf diese Weise zitiert habe: das haste in den falschen Hals gekriegt.

    Nebenbei: andere Länder, andere Sitten - die Konzertpreise sind nicht überall gleich, ebensowenig sind überall die Fördermittel gleich; c´est la vie. Bei uns werden noch relativ viele Mittel (kann man Sponsoring nennen) in den Kulturbetrieb via Zuschüssen reingesteckt, nicht zuletzt deshalb sind Opern- und Konzertkarten hier noch nicht so teuer, wie andernorts - - - - stell Dir mal vor, es gäbe gar keine Fördermittel für Kultureinrichtungen...

    herzliche Grüße, Rolf
     
  16. sharkoon1995
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    sharkoon1995

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    ich sthe auch voll auf klassik (15 jahre)^^ und bin nicht reich und meine großväter und so weiter waren auch nicht reich nur mein ur ur i-was großcoiseng war pianist in berlin der war dann vill. reich aber sonst nö

    aber das stimmt schon ich war gestern auf konzert von daniel barenboim und zu 90% waren die schon von gehobener klasse:D
     
  17. .marcus.
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    .marcus.

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    Kein Zweifel, dass du bei Barenboim bessere Musik als bei Einaudi gehört hast ;) Insofern eine gute Wahl!

    lg marcus
     
  18. klavigen
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    klavigen

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    Könntest du bitte noch etwas mehr von dem Barenboim Konzert berichten.

    Was wurde gespielt und wie war dein eindruck

    Danke und Gruss Klavigen
     
  19. sharkoon1995
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    sharkoon1995

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    also ich fands super da ich fast ganz forne saß hat es sich echt gut angehört .gespielt hat er Frédéric Chopin
    Fantasie f-Moll op. 49
    Nocturne Nr. 8 Des-Dur op. 272
    Sonate Nr. 2 b-Moll op. 35
    Barcarole Fis-Dur op. 60
    Drei Walzer
    Berceuse Des-Dur op. 57
    Polonaise Nr. 6 As-Dur op. 53

    er hat auch noch 5 mal eine zugabe gegeben da hat er den trauermarch gespielt und den waltzer op69 nr2 glaub ich und den rest weiß ich leider nicht war aber klasse kann ich nur weiterempfehlen
     
  20. klavigen
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    klavigen

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    Hi sharkoon1995

    vielen dank für deinen Bericht-