Linke Hand Tempo

  • Ersteller des Themas piano4fun
  • Erstellungsdatum
P

piano4fun

Dabei seit
19. Feb. 2009
Beiträge
12
Reaktionen
0
Hi

ich hab ein Problem unzwar habe ich in den letzten 2 jahren nicht besonders gut geübt und nun ist meine technik ein stück nach "hinten" gefallen.

Jetzt spiele ich ein Prelude von Bach genauer gesagt das hier:
Prelude C-Moll
http://www.youtube.com/watch?v=NknQLdMvfBs

In dem Tempo wie in dem Video passiert es aber leider oft dass sich meine linke hand erstmal verkrampft weil ich die schulter links irgendwie hebe ich weiß auch nicht wieso das versuche ich zu kontrollieren.. und was ich schlimmer finde.. wenn ich beide hände zusammen spiele passiert es das die linke hand so spielt als wären die noten punktiert. ist nicht immer nur und ich versuche es in den griff zu kriegen indem ich passagen extra Fortissimo und mittelschnell spiele.

Gibt es da noch andere bessere Methoden?
Einzelne Hände also linke hand einzeln hab ich auch probiert aber da mache ich nie fehler da geht es locker flockig?
 
L

Legomind

Guest
Hallo,

so, wie es sich anhört, hast du Übe-Defizite :-?.
Ich schlage dir vor, immer zusammen zu üben (weil die Hände ja gehen), und zwar sehr langsam ;).
Dann wird die linke Hand sauberer, und wenn die Bewegung drin ist, kannst du auch schneller spielen. Das kommt dann ganz von alleine, darauf musst du nicht hinarbeiten :).
 
P

piano4fun

Dabei seit
19. Feb. 2009
Beiträge
12
Reaktionen
0
danke ich werds mal probieren und gucken obs in ein paar tagen besser wird.

ich versuche jetzt mindestens 3/4 jeden tag zu üben an wochenenden auch mal 2* 1h oder so. ist nur immer schwierig mit der zeit :D
 
Guendola

Guendola

Dabei seit
27. Juli 2007
Beiträge
4.408
Reaktionen
8
Die Linke Hand würde ich etwas höher halten, damit die Finger nicht immer nach oben gezogen werden müssen, um die schwarzen Tasten anzuschlagen. Vielleicht auch etwas tiefer in die Klaviatur hinein (also nach hinten). Du setzt gut an, die Hand sackt aber innerhalb der ersten zwei Sekunden deutlich ab und bleibt fast die ganze Zeit dort. Schau dir mal im Vergleich die rechte Hand an, die sieht viel entspannter aus.

Im Prinzip hast du ja pro Hand zwei Stimmen, Hauptton (meistens der Grundton) und die Harmoniefüllung. Mit dem Hauptton läßt du die Hände in die Klaviatur fallen und mit der Füllung stößt du dich für das nächste Fallenlassen ab. Auf zwei kommt noch eine Minibetonung, die die Harmonie vervollständigt, die nimmst du als Zwischensprungbrett, um dann auf drei wieder auf die Haupttöne zu fallen. So kann es eigentlich nicht mehr zu Verspannungen kommen.

Takt für Takt üben!

Zur Verdeutlichung der Harmonien (und auch als Unterstützung beim Üben) kannst du auch mal nur die Töne auf eins+zwei bzw. drei und vier als Akkorde spielen. Auf diesen Tönen können die Hände spazieren gehen, die anderen sind nur Beiwerk und sollten buchstäblich weniger Gewicht (der Hände) bekommen. Gegen Ende des Stückes gibt ein ein paar Takte, die nicht in dieses Schema passen, aber das wirst du schon merken ;)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
 

Top Bottom