Ligeti`s Inspiration

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BadGuyAlpha

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Weil Gomez mir einen kleinen Inspirationsfaden geliefert hat, hab ich ihm zu ehren, mal eben schnell etwas ausprobiert, mal guggen ob ich das noch etwas schöner ausfeile und evtl Länger.
Danke aufjedenfall für die Inspiration.

Hier der Link zu meinem Chaotischem neuen kleinen Werk ;) hrhr

http://www.youtube.com/watch?v=Yx6NLLAlCuo

Viel spass beim hören.
 
G

Gomez de Riquet

Guest
Moin, BadGuyAlpha!

Mein Tip: nicht länger, lieber kürzer.
Nichts gegen solche Steve-Reich-artigen Patterns,
aber sie nutzen sich halt auch schnell ab -
wenn nicht aus Kontrastteilen und deren Verknüpfung
mit der Hauptidee so etwas wie eine Entwicklung zustandekommt.

Rolf hatte bei Deiner ersten Etüde zu recht Nancarrow erwähnt -
das "Dreigestirn" Nancarrow - Reich - Ligeti scheint Dir zu liegen.
Aber vertrau nicht nur Deinem "Player-Piano",
spiel auch selbst, was Du komponierst.

Viele Grüße,

Christoph
 
B

BadGuyAlpha

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deswegen hab ich "Nirvana" bei 1:52 belassen, hätte man mit sicherheit noch länger treiben können, aber ich dachte es soll reichen.
Nancarrow hab ich mir grad auch angehört, reich werd ich gleich mal machen, bzw wenn ich nacher wieder dann zuhause bin, muss jetzt ersteinmal wech ^^

ja spielen tuh ich das ja auch selbst nur nicht so schnell ^^.... mir fehlt die übung in den fingern so schnell zu spielen ^^
 
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klavigen

klavigen

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Kann das nur unterstreichen. Was man selbst komponiert, muss man auch selbst spielen (können). Viel Spass noch BadGuyAlpha

Das wäre ein doch zu hoher Anspruch. Der Komponist kann unmöglich alles Instrumente beherrschen, für die er schreibt.

Ich habe aber eine Frage zur Entstehung dieser Etude sowie auch der Früheren.

Natürlich musst da das nicht im Tempo spielen können aber mich interessiert, ob du es im Tempo, so wie es dann endgültig klingen soll, bereits innerlich voraushörst.

Mit diesen Sequenzertechniken lässt sich ja viel experimentieren und manchmal kann es auch Spass machen, bestimmte Takes oder Parts einzuspielen und dann erstaunt festzustellen, wie das in einem weit höheren Tempo klingt.

Deshalb ganz gezielt die Frage:

Hörst du voraus, was erklingen wird oder lässt du dich auch ein bischen überraschen?

Wobei ich richtig verstanden werden möchte, denn ich bin keinesfalls generell gegen solche Experimente, denn erhahrungsgemäß beinhalten auch diese einen Lerneffekt, sodass Folgekompositionen davon profitieren können.

Der letzte Akkord ist echt die Überraschung hier im Stück !
 
B

BadGuyAlpha

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ja das spielt sich bereits in meinem Kopf so ab natührlich immer nur stück für stück da wo ich gerade bin, da ich ja nicht weis wa sich als nächstes einfüge... manchmal sitz ich dann da und suche quasi folge akkorden, auf den letzten und find nicht den richtigen und muss zwar dann erst ein bisl rumprobieren bis ich den richtigen akkord/Note gefundne habe... aber ansonsten hab ich einmal angefangen fliesst das genau so aus mir raus wie es sein soll... bzw manhcmla noch verbesserungswürdig und ausbaufähig... man sihe z.b. mein stück im youtube channle "Long Winter/janes Winter" daran hab ich bis jetzt noch nicht weiter gearbeitet.. und es klingt eigentlich grausam.. so wie es jetzt da steht... aber inmeinem kopf hab ich eigentlich schon nahezu das Endresultat laufen... ich komm nurn nicht drauf wie ich da den rythmus finden soll weil sich dabei links der bass und rechts die melodie total gegenläufig im rythmus sind, und ich keine rythmus finde... seltsamerweise obwohl der rythmus in meinem Kopf drinne ist, und wenn ich mir das geistisg selbst vorspiele klingt es genauso wie ich es haben will... aber ich kriegs mit den sequenzern und mit dem Klavier nicht hin... deshalb fehlt mir die Übung.
 
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Musicus

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ja das spielt sich bereits in meinem Kopf so ab natührlich immer nur stück für stück da wo ich gerade bin, da ich ja nicht weis wa sich als nächstes einfüge... manchmal sitz ich dann da und suche quasi folge akkorden, auf den letzten und find nicht den richtigen und muss zwar dann erst ein bisl rumprobieren bis ich den richtigen akkord/Note gefundne habe... aber ansonsten hab ich einmal angefangen fliesst das genau so aus mir raus wie es sein soll... bzw manhcmla noch verbesserungswürdig und ausbaufähig... man sihe z.b. mein stück im youtube channle "Long Winter/janes Winter" daran hab ich bis jetzt noch nicht weiter gearbeitet.. und es klingt eigentlich grausam.. so wie es jetzt da steht... aber inmeinem kopf hab ich eigentlich schon nahezu das Endresultat laufen... ich komm nurn nicht drauf wie ich da den rythmus finden soll weil sich dabei links der bass und rechts die melodie total gegenläufig im rythmus sind, und ich keine rythmus finde... seltsamerweise obwohl der rythmus in meinem Kopf drinne ist, und wenn ich mir das geistisg selbst vorspiele klingt es genauso wie ich es haben will... aber ich kriegs mit den sequenzern und mit dem Klavier nicht hin... deshalb fehlt mir die Übung.

Das sind doch alles Dinge, die du beim Erlernen eines Instrumentes erfährst...:confused:

Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt. Schade nur, dass du kompositorisch schon bei Meilenstein 500 angekommen sein möchtest, ohne genauere Kenntnisse des Weges, welcher dich dorthin führt...

Habe ja schonmal erwähnt, dass ich deine Energie, die du zweifelsohne hast, sehr schätze.
Das musikalische Resultat...naja...Geschmäcker sind verschieden. Jedenfalls finde ich es schonmal besser als deine Etüde...;-)

Viel Spaß weiterhin
 
 

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