Inspiration - POP Stücke zum Üben

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lexel

Guest
Nachdem hier im Forum da und dort Vorurteile gegenüber Pop Musik am Klavier geäußert wurden, hier nun Stücke die zur Motivation dienen sollen das mal auszuprobieren. Falls nicht eh schon dabei :-)

Freue mich auf eure Inspirationen ...


SG
lexel
 
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St. Francois de Paola

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Ich habe selbst mal ein Arrangement gemacht (Metallica -Saint Anger). Hat Spaß gemacht, muss ich nochmal üben und aufnehmen.
Ist vielleicht nicht so wertvoll wie die Bearbeitung der Tannhäuser-Puvertüre von Liszt, ist aber eine Abwechslung die Spaß macht.

Man sollte davon weg, ständig alles zu bewerten, auch wenn der Großteil der Popmusik mit SIcherheit nicht die Klasse von Beeethoven Op.111 hat.
 
Leoniesophie

Leoniesophie

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Ich habe selbst mal ein Arrangement gemacht (Metallica -Saint Anger). Hat Spaß gemacht, muss ich nochmal üben und aufnehmen.
Ist vielleicht nicht so wertvoll wie die Bearbeitung der Tannhäuser-Puvertüre von Liszt, ist aber eine Abwechslung die Spaß macht.

Man sollte davon weg, ständig alles zu bewerten, auch wenn der Großteil der Popmusik mit SIcherheit nicht die Klasse von Beeethoven Op.111 hat.
Ja, mach mal.
Würde mich freuen, wenn Du Deine geplante Aufnahme anschließend hier hochladen würdest. :-)
 
Dorforganistin

Dorforganistin

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Man sollte davon weg, ständig alles zu bewerten, auch wenn der Großteil der Popmusik mit SIcherheit nicht die Klasse von Beeethoven Op.111 hat.
Man muss ja nicht Popmusik mit Beethoven vergleichen, aber eine Wertung innerhalb des Genres vorzunehmen finde ich nicht verkehrt. Es gibt gut gemachte und weniger gut gemachte Popmusik.

Vorurteile herrschen meiner Wahrnehmung nach eher dieser von vielen als seicht empfundenen Wartezimmerhintergrundmusik gegenüber, die manche trotzdem gerne spielen. ;-)
 
L

lexel

Guest
Man muss ja nicht Popmusik mit Beethoven vergleichen, aber eine Wertung innerhalb des Genres vorzunehmen finde ich nicht verkehrt. Es gibt gut gemachte und weniger gut gemachte Popmusik.
In jeder Musikepoche und Stilrichtung gab/gibt es gutes und schlechtes.

Gehört für Euch Ludovico Einaudi auch noch zum Pop?
Danke, denke schon. So kleinlich sollte es eh nicht sein.:-)

Oder sucht Ihr nur gute Arrangements von Popsongs?
Wer Lust hat kann jemand inspirieren wie man möchte, z.Bsp. durch Videos, Tonaufnahmen, oder auch durch Angabe von POP Literatur fällt mir da jetzt noch ein ... seit kreativ.

LG
 
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Peter

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Rheinkultur

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Gehört für Euch Ludovico Einaudi auch noch zum Pop?
Da kursiert vielfach die Bezeichnung „Easy Listening“. Eingängige Instrumentalmusik, die man ohne Anstrengung genießen kann, die auch zumeist nicht mehr sein möchte als sie ist. Völlig in Ordnung und im Video durchaus nicht schlecht dargeboten. Im übrigen hat Einaudi immerhin bei Berio studiert und ist somit bestens vertraut mit Musik, die alles andere als seicht und wohlgefällig daherkommt.

Problematischer sehe ich die Reduktion von ABBA-Songs auf das Format von Barpiano-Nummern wie im verlinkten Video des Fadenerstellers - es fehlt das spezifische Satzbild und die Textebene des Originals. Ein Ölgemälde in der rohen Gestalt eines Holzschnitts, wenn man so will. Da ist jeder Takt von Elton John oder Billy Joel eine interessantere und reizvollere Aufgabe, bei der man dem Original näher kommt.

LG von Rheinkultur
 
Häretiker

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Problematischer sehe ich die Reduktion von ABBA-Songs auf das Format von Barpiano-Nummern wie im verlinkten Video des Fadenerstellers - es fehlt das spezifische Satzbild und die Textebene des Originals.
Meinst Du, es ist dem Herrn Andresson egal oder meinst Du eher, dass er es nicht merkt? Er hat das Lied schließlich mit Björn Ulvaeus komponiert.

Grüße
Häretiker
 
B

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vermutlich ist so gemeint, dass es weitaus problematischer ist, Stücke die (auch) von einer aufwendigen Produktion leben, auf ein „einfaches“ Pianoformat einzudampfen.
Billy Joel- und Elton John-Stücke sind ja an sich sehr viel pianolastiger, da verliert sich vermutlich nicht soviel bei der Bearbeitung als Barpianoarrangement
 
Rheinkultur

Rheinkultur

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Meinst Du, es ist dem Herrn Andresson egal oder meinst Du eher, dass er es nicht merkt? Er hat das Lied schließlich mit Björn Ulvaeus komponiert.
Auf jeden Fall sind irgendwelche Personen der Auffassung, der Markt sei nach solchen Coverversionen ausgehungert, sonst wäre die CD wohl nicht produziert und veröffentlicht worden. Diese Personen müssen noch nicht einmal die Herren A. und U. sein. Keine Ahnung.

Meine subjektive Auffassung: Da sitzt ein Pianist am Flügel in einer Hotelbar, der von den Nebentischen den Wunsch vernommen hat, er möge mal ein paar Sachen von ABBA spielen. Der erfahrene Unterhaltungsprofi weiß natürlich, dass nicht jeder ein ABBA-Fan ist, also spielt er dezent und unaufdringlich wie immer - und alle sind zufrieden. Den Pianisten freut das positive Feedback, die interessierteren Gäste hören gerne zu und die anderen fühlen sich zumindest nicht gestört. Lässt man stattdessen leise die CD im Restaurant laufen, fällt die kommunikative Ebene zwischen Musiker und Gast komplett weg, was den besonderen Reiz von Livemusik ausmacht. Als konzertante Darbietung zum exklusiven und aufmerksamen Zuhören bleibt eine solche Interpretation unbefriedigend und belanglos, da sie zur falschen Zeit am falschen Ort stattfindet.

Kein Werturteil, sondern die Einschätzung eines erfahrenen Unterhaltungsspezialisten, der jahrelang in Hotels und Restaurants musiziert hat.

LG von Rheinkultur
 
Peter

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roblematischer sehe ich die Reduktion von ABBA-Songs auf das Format von Barpiano-Nummern wie im verlinkten Video des Fadenerstellers - es fehlt das spezifische Satzbild und die Textebene des Originals.
Nicht wenn es genau das sein soll: Eine Barpianonummer. Und meines Wissens ist das Album genau dafür gemacht: ruhige, seichte Hintergrundmucke.
 
fisherman

fisherman

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Problematischer sehe ich die Reduktion von ABBA-Songs auf das Format von Barpiano-Nummern wie im verlinkten Video des Fadenerstellers - es fehlt das spezifische Satzbild und die Textebene des Originals. Ein Ölgemälde in der rohen Gestalt eines Holzschnitts, wenn man so will. Da ist jeder Takt von Elton John oder Billy Joel eine interessantere und reizvollere Aufgabe, bei der man dem Original näher kommt.
Es gibt aber auch Ausnahmen. Das finde ich z.B. viel spannender als das Original:
 
 

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