"Stoßzungenmechanik" ist zuerst schon mal gut. Man darf vermuten, dass es dann eine "doppelt Englische" ist.
Er wird allerdings wahrscheinlich noch nicht die Pilotenschrauben haben - die wurden erst kurz zuvor bei
Steinway eingeführt. Das würde bedeuten, dass Wartungsarbeiten, die ein Abnehmen der Mechanik von den Tasten erfordert (selten), aufwendiger ist, weil alle Tasten über doppelt gelenkige Stößel mit den Repetitionen verbunden sind - ein Ding, das auch bei vielen Flügeln in Deutschland bis min. in die 20er Jahre, teils bis in die 40er noch gemacht wurde.
(NB - Ich habe hier einen 1877er Steinway, schon mit Piloten, und eine Mechanik eines Kaps-Stutz von ca. 1920 - noch mit den Abstrakten, doppelt gelenkigen Stößeln von der Taste zur Repetition.)
Schweighofer galt, gilt wohl allgemein als recht gute Adresse. Nicht in der 1A-Liga von Bösendorfer, Bechstein,
Blüthner, Steinway, Steingraeber, aber sicherlich 1B ohne essentielle Nachteile - es sei denn, man wolle ihn wieder verkaufen. Dann hätte man es etwas schwerer, so einen
Flügel der Interessentenschar schmackhaft zu machen.