Klassik und freies Klavierspielen - Geht das überhaupt?

  • Ersteller Ersteller Piano2278
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  • #181
Ach, ich hab auch nichts dagegen, mal anzukommen. Und damit meine ich nicht nur Fahrten mit der DB.

Das wird dir in der Kunst (und in gewissen Handwerken) aber nie gelingen, weil es immer irgendwie noch besser oder anders geht. Da muss dann einfach per Entscheidung ein Ende gefunden werden.

Aber meines Erachtens liegt die Beschäftigung bei künstlerischer, aber auch handwerklicher, Betätigung ganz klar im Machen und nicht im Abhaken von Zielen.
 
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  • #182
Geiler Thread, bin in genau dem gleichen Stadium wie @Piano2278 .

Mir fehlt beim Improvisieren immer der Rhythmus und volle Klang, weshalb ich dazu uebergegangen bin, mehr Arpeggios zu ueben, die ich links mit Akkorden begleite, und das in Kombination mit verschiedenen Rhythmen. Mir gefallen die Videos von Jason Zac sehr:
 
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  • #183
(eine mögliche Erklärung) die Welt kennt keine prägnanten Melodien, die in Erinnerung bleiben, von Olfen, Deschians, Mirons, rolfs, Hasenbeinen usw, obwohl das doch angeblich so einfach ist (und es müsste ja auch mordsmäßig Kohle damit generiert werden können*)) - stattdessen kennt die Welt Schlaubergereien a la "Freude Götterdings" ist ne total einfache Allerweltsmelodie.
Muss das weiter ausgeführt werden? Offenbar ist es doch nicht ganz so easy, dergleichen innerhalb eines begrenzten (singbar) Tonumfangs hinzukriegen...

________
*) wäre doch toll, wenn man dank 2-3 unsterblichen Melodien in der Miami-Villa prassen könnte, statt öden Brotberufen nachzugehen...
also Bernstein hat sich auch mal die Frage gestellt, warum manche Melodien so grandios sind und was Beethoven von anderen Komponisten an der Stelle unterschiedet. und kam zu dem Schluss, dass es die einzig folgerichtige Aneinanderreihung der Töne ist, die das göttliche damit konserviert und uns Zuhörern "...fühlen lässt, es gibt etwas in der Welt, das richtig ist, das stimmt und stetig seinem eigenen Gesetz folgt, dem wir blind vertrauen können, das uns niemals im Stich läßt. "
 

  • #185
Und das hat jetzt leider gar nichts mit diesem Thread und uns Anfängern zu tun. :-)


Geiler Thread, bin in genau dem gleichen Stadium wie @Piano2278 .

Mir fehlt beim Improvisieren immer der Rhythmus und volle Klang, weshalb ich dazu uebergegangen bin, mehr Arpeggios zu ueben, die ich links mit Akkorden begleite, und das in Kombination mit verschiedenen Rhythmen. Mir gefallen die Videos von Jason Zac sehr:

Ja, genau. Das ist es! :011: Es ist immer gut, einen "Vorturner" zu haben. ;-) Und es eine ganz konkrete Aufgabe und Übung. Man muss sich nichts selbst ausdenken, sondern übt erst einmal die Basics.
 
  • #186
Der Typ ist einfach geil! 🙃



Wie kann man Klassik und moderne Musik besser zusammenbringen? Super.
 
  • #187
Man schaue sich mal die Liste an "Influence on popular music":

Aber, es gibt auch die dunkle Seite:


Grüße
Häretiker
 
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  • #189
Und das ist jetzt wichtig, weil ... ? Ist das relevant für mich?
 
  • #195
ich weiß nicht, wen @Bedelia da zitiert hat, bin aber der Meinung, dass bei Nennung nur des Nachnamens nur ersterer gemeint sein kann. Das sollte auch so bleiben, auch in einem Klavierforum.
 
  • #196
ich weiß nicht, wen @Bedelia da zitiert hat, bin aber der Meinung, dass bei Nennung nur des Nachnamens nur ersterer gemeint sein kann. Das sollte auch so bleiben, auch in einem Klavierforum.
Das Zitat würde zu beiden passen, deswegen frage ich. @rolf dachte vermutlich bei seiner Antwort an Leonard. Was hast Du gegen Seymour Bernstein?
 
  • #198
  • #199
Etwas irritiert hat mich allerdings, dass @rolf so schreibt, als würde der andere Bernstein noch leben.
Für mich ist das eine Überinterpretation der Verwendung des Präsens.
In dem Moment, in dem er es gesagt hat, hat er jedenfalls noch gelebt... ;)
 
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  • #200
Für mich ist das eine Überinterpretation der Verwendung des Präsens.
In dem Moment, in dem er es gesagt hat, hat er jedenfalls noch gelebt... ;)
Bevor es hier zu spekulativ wird ein exegetischer Hinweis:
Um hier wirklich zu einem einigermaßen gesicherten Urteil kommen zu können, ist es wohl unumgänglich, den rolfschen Gebrauch des Präsens (natürlich im Verhältnis zu allen anderen Zeiten und Modi) im inzwischen doch auf fast 30 000 Beiträgen angewachsenen Gesamtwerk sorgfältig zu untersuchen.
 
  • Antwort hilfreich!
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