Klassik und freies Klavierspielen - Geht das überhaupt?

-- Das halte ich für eine sehr fantasievolle, aber völlig unzutreffende Darstellung der Musikgeschichte für Tasteninstrumente. --

Da stimme ich dir zu. Zur Musikgeschichte der Tasteninstrumente steht da nichts.
 
-- Das halte ich für eine sehr fantasievolle, aber völlig unzutreffende Darstellung der Musikgeschichte für Tasteninstrumente. --

Da stimme ich dir zu. Zur Musikgeschichte der Tasteninstrumente steht da nichts.

Ach so, Orgel, Cembalo, Spinett und "Klavier" sind keine Tasteninstrumente?
Bzw. die Stücke, die man darauf spielt, sind keine Musik?
Na dann...
 
Ich habe nichts zur zur Musikgeschichte der Tatseninstrumente geschrieben. Da könnt ihr euch ausdenken was ihr wollt.
Ich haben über das Musizieren auf dem neuen Tasteninstrument Klavier geschrieben und wie sich das Spielen darauf entwickelt hat.
Sicherlich nicht mit dem Wunsch eine wissenschaftliche Abhandlung zu schreiben.
Ich könnte euch vorschlagen noch mal nachzulesen, aber da ihr eh schon etwas anderes gelesen habt als ich geschrieben habe mache ich das nicht.
 
Diesen so toll klingenden Ausdruck verwenden viele - auch gerne Anbieter von Online-Klavierunterricht.

Was ist denn das eigentlich?

Ist das lediglich Spielen ohne Noten? Ist das nur ein anderes Wort für Improvisation? Oder heißt das, dass man irgendwie "frei" von musikalischen Repressalien und künstlerisch erdrückenden Zwängen spielen soll/darf/muss/kann?

Oder "frei" von Kenntnissen?

CW
 
Wo ist das Problem: "Klassik und frei"? Das ist kein Widerspruch. Spiel ein Mozart-Klavierkonzert und denk' dir eine schöne Kadenz dazu aus.
;-)
 
Wo ist das Problem: "Klassik und frei"? Das ist kein Widerspruch. Spiel ein Mozart-Klavierkonzert und denk' dir eine schöne Kadenz dazu aus.
;-)
Da hast Du absolut Recht!

Die Militärpolonaise oder das Regentropfenprelude hab ich immer frei gespielt.

Wenn nicht gerade jemand die Noten mitgelesen hat, sind meine kleinen Änderungen gar nicht aufgefallen.
 
In den Vereinigten Staaten bildenten sich sehr früh neue Musikstile heraus auf die die dortigen Pianisten
reagierten. Leider hatten sie oft keine klassische Ausbildung so das sie sich etwas einfallen lassen mussten,
sie spielten Ragtime, Jazz, Boogie Woogie, Rock'n Roll und Pop.
Das greife ich mal auf.

Es war in der Tat so, daß vorwiegend Neger Ragtimes improvisierten - die hatten überhaupt keine Notenkenntnisse.

Erst Scott Joplin, welcher der Notation kundig war, brachte die Ragtimes auf die Noten.
 

@Cheval blanc: lass' Dich nicht provozieren. Der weiß genau, dass das Wort tabu ist.

CW
 
Ich bin übrigens ein sehr großer Freund von Ragtimes:



das verstimmte Klavier ist übrigens beabsichtigt.
 
Oder der Klassiker unter den Ragtimes:

 

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