Kaufberatung Digital/E-Piano Anfänger

eQuiiNoX

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Hallo Community,

Ich bin momentan auf der Suche nach einem E-Piano da ich im nächsten Schuljahr mit dem Klavierspiel beginnen möchte. Ich spiele seit 2 Jahren Keyboard und seit 8 Jahren Schlagzeug aber das wird mir beim Klavier wohl wenig helfen :D
Da ich noch Schüler bin habe ich natürlich keine tausende von Euro für ein "richtiges" Klavier und aus Platzgründen wäre es auch nichts für mich. Somit bin ich beim E-Piano gelandet. Welche könntet ihr mir bei einem Budget bis 600 € empfehlen? Bin natürlich erstmal auf Thomann und Hemingway gestoßen, davon wurde mir aber abgeraten. Am platzsparendsten wäre ein Stagepiano, mit einem "normalen" E-Piano wäre ich allerdings auch zufrieden. Es muss natürlich 88 Tasten haben und diese sollten vollgewichtet sein (wie beim Klavier).
Folgende Modelle habe ich bereits gefunden:
Yamaha P 35 B
Casio Privia PX 830 BK
Yamaha P 105B

Was haltet ihr von diesen? Kann man für das Budget überhaupt ein ordentliches E-Piano bekommen?

Vielen Dank schon mal im Vorraus.
 
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buschinski

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Das P-35 läßt Du mal schön stehen - das hat nur 32-fache Polyphonie. Es ist wirklich ein Scherz, sowas im 21. Jh. überhaupt als Piano anzubieten.

Das P-105 ist recht neu. Es gibt viele User, die über Probleme mit unterschiedlichen Lautstärken zwischen Bass und Diskant berichten. Vorsicht, prüfe das vorher, evt. Kinderkrankheit. Persönlich kann ich da nix zu sagen.

Für Dein Budget würde ich noch 100 Euro drauflegen und mir die YPD-Serie von Yamaha angucken. Ist Wohnzimmertauglich, steht fester als ein Stagepiano mit Ständer und hat ja auch die GHS-Tastatur. Gleichzeitig besseren Sound schon wegen dem Gehäuse.
 
eQuiiNoX

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Okay danke schon mal für die Antwort, was hältst du vom oben genannten Casio?
Oder von diesem KORG? KORG SP250 BK
Ich denke mit 100 € mehr wäre das YDP 141 von Yamaha das beste: YAMAHA YDP-141 R Arius

Mein Vater ist davon allerdings nicht so begeistert, er meint das sei ein Möbelstück und ich solle doch ein Stagepiano kaufen da wir schon einen Ständer vom Keyboard haben. Der ist aber schon uralt und zugegeben so ein "Möbelstück" sieht schon eher nach einem richtigen Klavier aus.
 
Bassplayer

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E-Pianos sind schwer und teuer und müssen gewartet werden. Siehe z. B., was ein Fender Rhodes kostet.
Aber Du hast ja selbst schon nach Digital-Pianos geschaut, nach denen Du statt E-Pianos suchst.
Und Begriffe sind auch nicht so wichtig, wenn alle wissen, was gemeint ist, eher, ob Dir Klang und Spielgefühl zusagen und ob Du es Dir leisten kannst. Also am Besten selbst anspielen!
 
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buschinski

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haben. Der ist aber schon uralt und zugegeben so ein "Möbelstück" sieht schon eher nach einem richtigen Klavier aus.

Ein DP ist ja eine Imitation eines Klaviers. Es macht durchaus Sinn, wenn auch die optische Erscheinung imitiert wird. Schon aus psychologischer Sicht. Umso leichter ist das "Umschalten" zwischen echtem Klavier und DP.

Weiterer Grund sind z.B. die Pedale, die bei einem nicht so tiefen Stagepiano ggf. zu weit vorne stehen. Auch rutschen sie meist irgendwie in der Gegend rum und liegen nicht an der Stelle, an der sie bei einem Klavier hingehören. Auch die Höhe der Pedale ist oft zu niedrig.

Nächster Punkt ist der Notenständer, der bei einem Stagepiano so tief liegt wie bei keinem Klavier oder gar Flügel. Das "blinde" Spielen nach Noten wird etwas behindert, weil Du die Tastatur im Sichtfeld hast und schummeln kannst. Und ein Ständer für ein Stagepiano müßte absolut stabil sein, es darf nichts wackeln. Also besser kein X-Ständer.

Und Möbelstück - ja klar :-)

PS:
Ja, das kleine Arius wäre das z.B.
 
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Soeren

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Es wurde zwar schon angedeutet, ich möchte es aber noch betonen: Wenn du dir ein Stage holst, wirst du euren alten Keyboardständer absolut vergessen können. Die Dinger wiegen um einiges mehr und das Teil (Sollte es dir nicht direkt runterkrachen) wird beim spielen wackeln ohne Ende. Ich sprech da aus Erfahrung.

Ich zb. hatte den hier: K&M 18993
Und der konnte mein altes Korg damals nicht vernünftig halten. Es hat immer noch gewackelt. Vor allem, wenn man "weit außen" gespielt hat.
 
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Eben so einen X-Ständer habe ich und mein Keyboard (YAMAHA PSR-520) ragt an jeder Seite schon etwa 5 cm über den Ständer heraus was aber noch im Rahmen liegt. Und ein Klavier hat nunmal 27 Tasten mehr als ein Keyboard, ich denke damit würde ich bestimmt nicht glücklich werden. Vorallem wenn man bedenkt dass ein P 105 mit Ständer und Pedalen schon soviel wie das Arius kostet wäre das Arius die deutlich bessere Wahl denke ich. Da ich noch etwas mehr als ein halbes Jahr Zeit habe werde ich noch bei ein paar Musikläden vorbeischauen und mir vor Ort ein paar D- und E-Pianos ansehen.
 
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buschinski

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Man sollte auch ein Auge auf den immer üppigen Gebrauchtmarkt richten. Gerade die Standgeräte sind oft im Top-Zustand und wenig bespielt "unser Sohn will jetzt doch lieber Fussball spielen" usw, usw...
 
eQuiiNoX

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Meinst du eBay oder hattest du eher an einen Marktplatz in einem Forum gedacht? Ich hatte nämlich gelesen eBay soll die reinste Müllkippe für alte Klaviere sein, so nach dem Motto: Keine Ahnung wie alt es ist oder ob es noch funktioniert, keine Garantie oder Geld-Zurück da Gebrauchtkauf. :???: Dies war aber nur auf akustische Klaviere bezogen. Aber um eBay möchte ich sowieso möglichst drumherum kommen da ich keine Lust auf PayPal und das alles habe.
 
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makke

Guest
Meinst du eBay oder hattest du eher an einen Marktplatz in einem Forum gedacht? Ich hatte nämlich gelesen eBay soll die reinste Müllkippe für alte Klaviere sein, so nach dem Motto: Keine Ahnung wie alt es ist oder ob es noch funktioniert, keine Garantie oder Geld-Zurück da Gebrauchtkauf. :???: Dies war aber nur auf akustische Klaviere bezogen. Aber um eBay möchte ich sowieso möglichst drumherum kommen da ich keine Lust auf PayPal und das alles habe.

Ja, das wird in jedem Forum gebetsmühlenartig runtergebetet. Bei ebay kann man trotzdem kaufen und Schnäppchen machen. Umkreissuche einstellen, vorher vorbeifahren und begutachten (oder begutachten lassen), kaufen oder sein lassen. Das gleiche bei ebaykleinanzeigen. Ein gewisses Maß an Wissen setzt es aber trotzdem vorraus. Als absoluter Anfänger der von garnix 'ne Ahnung hat ist es natürlich schwer. Wie kann man keine Lust auf Paypal haben? Ist doch ein super Käuferschutz falls dir mal einer was nicht schickt oder kaputtes andreht.
 
fisherman

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Hier im Forum werden öfter Digis der Einsteigerklasse angeboten. Meist sind die Anbieter bekannt und daher ist hier das Risiko wohl überschaubar. Brauchst halt ein wenig Geduld ...
 

Constantin

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bereits woanders verlinkt, aber damit kann ich dir evtl ein bischen helfen :

Die Tests sind fair und aufschlussreich geschrieben, die finale 1-3 Sternewertung ist das leider nicht . Hemmingway und Thoman-DP85 z.bsp wurden stark kritisiert für ihre Tastaturen wie auch beim Klangbild und bekamen dennoch 2/3 Sterne (Wertung gut). Hör dir am Besten die Klangsamples an und lies vor allem nach was über Tastatur und Klang geschrieben wird. Im FAZIT steht stichpunktartig alles Wichtige.

Hier ein paar Tests für dein Budget:

Casio PX-150 (ca. 699€)
Test: Casio, PX-150, Digitalpiano - AMAZONA.de

Korg SP250 (ca 650€)
Test: Korg, SP250 BK & SB, Stage Piano - AMAZONA.de

Yamaha Arius YDP 141 (699€)
Test: Yamaha, YDP-141 Arius, Digitalpiano - AMAZONA.de


*Vorsicht* Mit "Gut" bewertet, doch deutliche Kritik an wesentlichen Elementen Klaviatur/Klang *Vorsicht*

Thoman DP-85 (ca 500€)

Test: Thomann, DP-85, Digitalpiano - AMAZONA.de

Hemmingway Dp-501(ca. 500€)
Test: Hemingway, DP-501, Digitalpiano - AMAZONA.de

Ich vermute die Bewertung basiert auch auf der Preisklasse.
Typischerweise werden Digitalpianos qualitativ mit steigendem Preis besser. So könnte man theoretisch jedes Digitalpiano für unter 1000€ als "schlecht" bezeichnen, was wohl auch etwas ungerecht wäre. Sei dir darüber im Klaren.
Entscheidende Punkte sind die Punkte, welche für das Klavierimmitationsgefühl verantwortlich sind: Klavierklang,Dynamik und Tastengefühl. Praktische Erfahrungsberichte kann ich dir leider nicht vermitteln, das werden aber andere User hier im Forum für mich übernehmen ;).

Ein solider Unterbau aus Holz ist nicht zwingend notwendig, es kann aber störend sein, wenn das Piano möglicherweise anfängt bei intensiverem Bespielen zu wippen . Ein passender & stabiler Ständer und ebenso dazu passernder Hocker machen Sinn und sind keine unnötigen Extras. Das ist bei den Digitalpianos (Homepianos) mit bereits mitgeliefertem Holzunterbau natürlich dann gut gelößt. Achte auch darauf ob Pedalfunktion unterstützt wird und ob welche im Produkt bereits enthalten sind.

Constantin
 
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Constantin

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@ Buschinski:

Deshalb habe ich darauf hingewiesen , habes aber nachträglich nochmal markiert um Missverständnissen vorzubeugen.

Das 3/3 Sternesystem (1 schlecht, 2 gut,3 sehr gut) kann man nicht gebrauchen, aber die deutlichen Nachteile erschliesen sich jedem der aufmerksam den Test und das Fazit durchliest. Es wird deutlich darauf hingewiesen und jeder dersich vorstellen kann worauf es ankommt, kann sich damit selbst ein brauchbares, wenn auch oberflächliches Bild machen. Selbst antesten ist immer noch die erste Wahl, sofern man sich das natürlich als Anfänger zutraut. So schnell in die Tonne klatschen braucht man den Test also nicht - nur das Bewertungssystem, was eben viel zu undifferenziert ist und kurioserweise auch nicht so Recht mit dem "Fazit" übereinstimmt. Die Textbewertung ist schon hilfreich und deckt sich mit einigem, was man schon von anderen über "bestimmte" Billlig-Digitalpianos gelesen/gehört hat.

Das ich dies so hervorgehoben habe, ist natürlich als Warnhinweis zu verstehen:

es kommt ganz entscheident auf die Qualität der Klaviatur und des Klanges bei einem Digitalpiano an - der Rest ist eher als "Extra" zu bewerten und wird gerne für Marketinggeschwurbel ausgenutzt.

Also Augen auf und mit Verstand lesen um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen.



Das ist natürlich auch interessant und ein guter Tipp. Schaus dir mal an, Gutes gebraucht bei starkem Preisnachlass ist eine sehr gute Option für dein Budget.
 
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So, heute war ich bei meinem Musikladen des Vertrauens und hab das 141, das 162 (161 hatten sie nicht) und das S51 angespielt und ich war vom Klang und von der Mechanik der letzteren beiden begeistert. Das 141 hat auch eine ordentliche Mechanik jedoch merkt man dass die Tasten am hinteren Ende schwer zu spielen sind. Bis jetzt war das für mich kein Problem aber später werde ich dies bestimmt in einigen Stücken brauchen. Klang war ok, jedoch etwas schwach und man hat den Unterschied zwischen den Lautsprechern deutlich bemerkt. (141: 2x4Watt 162+S51 2x20Watt) Das 141 ist somit aus dem Rennen. Das S51 und das 162 nehmen sich nicht viel wie ich finde jedoch fande ich den Klang beim 162 etwas besser, ausserdem finde ich den Notenhalter beim S51 etwas unglücklich gelöst. Optisch gefällt mir das 162 auch besser. Jetzt liegen die beiden 300 € über meinem Budget, wie sieht es denn mit dem 161 aus? Das hat nämlich nicht die Klangverbesserung wie das S51 und 162.
 
eQuiiNoX

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Heute habe ich ein YDP 161 für 799 entdeckt und sofort zugeschlagen, hoffe das war kein Preisfehler. Ich denke die 300 € für die Klangverbesserung und das synthetische Elfenbein wären es mir nicht wert gewesen. Ich werde mich dann melden sobald das Paket ankommt.
 
 

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