Improvisation meinerseits

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SchwarzAufWeiss

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Hallo Leute,
hier eine Improvisation von mir, deren Thema ich schon lange spiele bei welcher ich nun einmal dazu gekommen bin sie aufzunehmen. Die Aufnahme ist nicht unbedingt professionell, ist sie doch nur mit dem Mikrophon von meinem Laptop aufgenommen worden. Zur Vorgeschichte der Improvisation selber will ich nicht weiter etwas sagen, da ich niemanden im Vorhinein beeinflussen will. Ich bin aber auf Kritik, positiv wie negativ gespannt!

https://www.clavio.de/forum/upload/mp3/1234938530.mp3

[mp3="https://www.clavio.de/forum/upload/mp3/1234938530.mp3"]IrgendwelcheZeichen[/mp3]

Zum Stück: Es ist in c.moll teilweise auch in a.moll gespielt und wurde zusammengesetzt aus ursprünglich 3 unabhängigen Ideen.

Zu meiner Person (Auch wenn das wahrscheinlich eher in das Vorstellungsforum gehört): Ich bin 19 Jahre alt und spiele nun seit 13 Jahren Klavier (habe leider nicht besonders fleissig geübt), studiere Physik..


Also ich habe hier noch ein zweites Stück improvisiert. Meiner Meinung nach eindeutig besser als meine erste Improvisation, vor allem der zweite Teil. Ist auf jeden Fall moderner, gegen Ende immer Mal wieder Jazzig/Blueshaft mit Anlehnung an Ray Charles "Hit the Road Jack" :blues:. Wer genau hinhört findet immer mal wieder auch Elemente aus meiner ersten Impro, sind aber eher eine Seltenheit. Musste die Impro leider in 2 Stücke schnibbeln..

TEIL1:
https://www.clavio.de/forum/upload/mp3/1235308000.mp3

TEIL2:
https://www.clavio.de/forum/upload/mp3/1235278279.mp3
 
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SchwarzAufWeiss

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Fang ich mal an

Nun ja der erste Schritt soll ja bekanntlich der schwerste sein. Ich finde den Trend durchaus amüsant und habe ihm am Beispiel von "Der Narr gesehen". Da wird auf ein Thema Monate lang nicht geantwortet und sobald es eine Antwort gibt, kommen 6-7 Antworten an einem Tag.

Ein Beispiel wie eine Antwort aussehen könnte (muss ja nicht unbedingt gleich eine vielschichtige Diplomarbeitsanalyse sein) ;)

"Stück gefällt mir nicht, ich steh eher auf modernere Improvisationen"
"Mir gefällt der Stil der Improvisation"
"Langweiliges Thema"
"Interessantes Thema"
"Keinerlei Rhythmusgefühl oder Musikalisches Grundverständnis"

also ich freu mich über jede Antwort
gruss
s/w
 
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SchwarzAufWeiss

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Hi ubik,

danke erstmal für deinen Kommentar. Zur Erklärung des Stückes muss ich wohl sagen, dass du wohl Großteils recht hast, ist mir so noch nicht aufgefallen. Es ist wohl sehr stark auf das Prinzip Tonika Subdominante, Dominante ausgelegt. Zur Verteidigung muss ich vielleicht jedoch noch sagen, dass sich die Themen (der Plural ist warscheinlich nicht richtig schätze ich) in der linken Hand befinden, während die Rechte Hand hauptsächlich eine Begleitfunktion hat. Die 3 (Haupt-) Motive sind "c-es-d-f" sowie "c-es-f-g" sowie ein zugegebenermaßen nicht sehr einfallsreiches "d-c-h-a-g". Auf dieser Basis ist diese Improvisation zumindest nach und nach entstanden, dass zwischendurch sehr viele Teile nur aus Harmonien bestehen stimmt jedoch nach wie vor. Habe mir überlegt vielleicht zumindest im Anfangsteil die Motive erst einmal in der rechten Hand einzuführen. Ergebnis wird natürlich wieder ins Forum gestellt. (Ist es jetzt)

gruss
s/w
 
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SchwarzAufWeiss

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Vielleicht solltest du dir auch klarmachen, dass Musik nicht nur einfach aus Theorie bestimmt, sondern hier und jetzt gerade in uns drin ist. Das ist nämlich wahre Improvisation. Mathematisch Musik zu machen - da geht jede Emotion verloren. Klar braucht man Musiktheorie um zu wissen, was aus Erfahrung vieler anderer Musiker gut klingt oder nicht gut klingt. Aber das ist nur ein kleiner Bruchteil von dem, was Musik ist.

Musik ist auch nicht einfach nur beliebige Töne aneinanderreihen. Diese Töne müssen auch Sinn machen und ein melodisches Konzept realisieren. Ich fand das, was du gespielt hast, sehr eintönig. Eigentlich total langweilig. Nichts, was man entdecken kann, was man festhalten kann. Sorry, es ist harte Kritik, aber die wolltest du ja!

hätte ich mal lieber nicht erwähnt das ich physik studiere, da kriegt man gleich die vorurteile von wegen alles bis auf die kleinste note auseinandernehmen an den kopf geworfen ;). ist auch nicht so, dass ich mit einem buch über musiktherie in der hand am klavier sitze und versuche da alles genau so umzusetzen, wies da drin steht, vor allem weil meine kenntnisse über musiktheorie sich lediglich auf schulmusik beziehen. zugegeben das stück nicht unbedingt anspruchsvoll und ist auch eher eine , nennen wir es Entspannungsimprovisation und ist auch nicht unbedingt dafür gedacht sehr spontan zu wirken, vielleicht ist der Begriff Improvisation auch etwas Unglücklich gewählt. Ich persönlich verbinde mit dem Stück auf jeden Fall Emotionen, wenn auch über einen größeren Zeitraum. Nun vielleicht findet sich noch jemand der mit diesem Stück irgendetwas verbinden kann, falls nicht kann ich mich auch damit zufrieden geben, dass ich der einzigste bin. ansonsten danke für die konstruktive kritik!

gruss
s/w
 
H

Hacon

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.marcus.

.marcus.

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Ich glaube, wenn die Aufnahmequalität besser wäre, würde es mir sehr gut gefallen :)

So kriegt man leider nur einen vagen Eindruck, der leider suboptimal klingt ;)

lg marcus
 
Kulimanauke

Kulimanauke

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Nun vielleicht findet sich noch jemand der mit diesem Stück irgendetwas verbinden kann,...
Ja, SchwarzAufWeiß, ich :p!

Der Vorteil eines Laien wie mich ist der, daß ich nicht theoretisch an das Stück gehen kann. Ich hörte es einfach an am Donnerstag.
Mein Eindruck war, daß sich hier ein Gefühlsüberschwang austobte und zwar spontan: der Überschwang floß stur durch die Arme hin zu den Fingerspitzen durch zur Klangerzeugung. Gewollt und nicht gekonnt? ;), überlegte ich.
SchwarzAufWeiss: "Die Aufnahme ist nicht unbedingt professionell,..."
SchwarzAufWeiss: "...eine Improvisation von mir, deren Thema ich schon lange spiele .." Nun, das ist der Widerspruch zwischen dem von mir angenommenen Gefühlsüberschwang und dem dein schon lang bearbeitendes Thema.

hätte ich mal lieber nicht erwähnt das ich physik studiere, ...
Fragt man einen Techniker, was ist "Wurzel aus 2", nimmt der seinen Taschenrechner und sagt: 1,414214.
Der Physiker sagt einfach: Ja, so ungefähr 1,41.
Der Mathematiker geht weg, kommt nach zwei Stunden wieder und sagt: Ich weiß zwar nicht, wieviel "Wurzel aus 2" ist, aber ich kann beweisen, dass es sie gibt.

Liebe Grüße
kulimanauke
 
klaviermacher

klaviermacher

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Hallo SchwarzaufWeiss
Du hättest die Aufnahme besser in das Unterforum Einspielungen stellen sollen. Übrigens, einen Vorstellungsthread kannst Du ja immer noch schwarzaufweiss erstellen.;)

Zum Stück... es gefällt mir recht gut - schade dass das Klavier so stark verstimmt ist:(. Etwas weniger Pedal wäre an manchen Stellen besser - weil es gar so verschwimmt.

Liebe Grüße
Klaviermacher
 

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