Halbkonzertflügel im Wohnzimmer?

Dieses Thema im Forum "Das Klavier: allgemeine Infos, Kauf, Reparatur" wurde erstellt von virtualcai, 16. Juni 2019.

  1. agraffentoni
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    agraffentoni

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    ob es die Untersetzer in der Größe für Doppelrollen gibt, sollte zuerst geklärt werden...
     
  2. virtualcai
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    virtualcai

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    :005::005::005:
     
  3. virtualcai
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    virtualcai

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    Bei mir hinterlassen die grossen Doppelrollen beim Rollen keine Spuren, die kleinen Einzelrollen haben sich schon verewigt...
    Ich werde aber für die großen Rollen auch Untersetzer besorgen, damit es sich nicht beim Standplatz eindrückt. IMG_20190628_134934_compress13.jpg IMG_20190628_134925_compress65.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Juni 2019
  4. virtualcai
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    virtualcai

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    Kann mir jemand sagen, seit wann Blüthner genau dieses Modell mit 238cm Länge baut?
    thx
     
  5. OE1FEU
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    OE1FEU

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    Diese Größe scheint Blüthner bereits in den 1880ern gebaut zu haben und in verschiedenen Inkarnationen weitergeführt, auch zu DDR-Zeiten. Wenn ich's richtig sehe, ist Dein Flügel aus den 50ern und gebaut in der DDR, oder?

    Auch heute noch wird das sogenannte Modell 2 von Blüthner in dieser Größe hergestellt, dürfte technisch aber nichts mehr mit den Vorgängermodellen zu tun haben. Auffälig ist, dass es kein Aliquot-Flügel ist.
     
  6. virtualcai
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    virtualcai

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    Nein, der Flügel ist erst 20 Jahre alt, ist also das aktuelle Modell.
     
  7. daydreamer0815
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    daydreamer0815

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    Na wenn du den herrichten willst und vieles dran abstellen willst, warum nicht. Zitat:"Und einen 220er +-10cm zu finden und ihn durch einen guten Klavierbauer herzurichten lassen, dass er sich spielt wie ein modernes Instrument, das geht. Glaub mir, das geht." Es geht, ich glaube es. Man hat aber weniger Termine und Aufwand, um das 130 Jahre alte Instrument wieder zu restaurieren. UNd der Stegdruck dürfte bei dem Instrument, von dir gebrachten Beispiel ganz gut sein.
     
  8. OE1FEU
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    OE1FEU

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    Mir fehlt da, ehrlich gesagt, die Kohärenz im Geschreibsel, um irgendetwas Sinnvolles drauf antworten zu können.
     
  9. daydreamer0815
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    daydreamer0815

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    Das war schon etwas spät als ich das schrieb. Ich meinte man hat weniger Termine mit dem fast neuen 190-iger Flügel als bei einem 100 bis 130 Jahre alten 230-iger Flügel. Wenn man den 100 bis 130 Jahre alten Flügel wieder herrichten will, so hat man doch viele Termine beim Klavierbauer. Beim kleineren Flügel zum gleichen Preis, kann man mehr neuere Substanz voraussetzen.
     
  10. OE1FEU
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    OE1FEU

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    Dafür hat man aber auch einen 40cm kürzeren Flügel.

    Aber es ist eh wurscht, weil der OP bereits einen 236er Blüthner anstelle seines alten 190ers gekauft hat. U.a. weil der neue Flügel deutlich länger ist.
     
  11. virtualcai
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    virtualcai

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    Hallöchen, seid Ihr noch da?
    Nach Urlaubspause wurde gestern der Flügel intoniert. Der Intonateur hat 4h intoniert; viel gestochen und ein wenig gefeilt, nicht gestimmt - Stimmung ist noch wie nach dem Transport. Die leisen Töne sind jetzt viel weicher und einfacher zu spielen. Für mich erstaunlich, wie sehr sich das Spielgefühl verändert hat: Ich hatte gedacht die Mechanik ist seltsam reguliert, aber es waren die Hämmer.
    Ich habe nochmal den Schostakowitsch eingespielt, diesmal mit weniger rauschendem Interface und falschen Tönen an anderen Stellen.
    Klingt alles viel nach Mikrofon, aber die Unterschiede sind deutlich.
    Hier nochmal beide Versionen, da der alte link schon tot ist:
    https://soundcloud.com/user-280653546/schostakowitsch-op24-14
    https://soundcloud.com/user-280653546/intoniert
     
    pianochris66, OE1FEU und Gernot gefällt das.
  12. agraffentoni
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    agraffentoni

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    klingt etwas gewöhnungsbedürftig...
     
  13. virtualcai
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    virtualcai

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    was genau klingt gewöhnungsbedürftig?
     
  14. agraffentoni
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    agraffentoni

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    Wenn intoniert wird, ist eine optimale Stimmung vorher zwingend notwendig.
    Wenn Hammerköpfe gefeilt werden zieht das eine Regulierung nach sich.
     
    altermann gefällt das.
  15. virtualcai
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    virtualcai

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    Feilen war minimal, Regulierung gehört sowieso noch gemacht.
    Mich hat das Vorgehen auch gewundert, Ergebnis ist aber mal für mich sehr positiv.
     
  16. Moderato
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    Moderato

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    Die Schostakowitsch Opuszahl ist wohl 34 statt 24.
     
  17. virtualcai
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    virtualcai

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    Danke, stimmt natürlich, op.34.