Hände separat vs. Hände zusammen

Soulprayer

Soulprayer

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Klavirus

Klavirus

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Genau!

Nur leider sind o.g. Personen zum Teil :lol: so mit Alltäglichem wie Geld verdienen u.a. Schwachsinn beschäftigt, dass sie den Kopf einfach nicht frei kriegen und nach so bekloppten Methoden wie "Chang" üben... :lol: :lol: :lol:
Und "unteres Mittelmaß" ist für jemanden, der als Erwachsener angefangen hat, schon viel, oder?
Obwohl, Mittelmaß ist Mittelmaß, ob unten oder oben!?

Klavirus
 
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Rosenspieß

Guest
Wolfgang, da möchte ich aber auch widersprechen. Wahre Kunst hat sehr viel mit dem wirklichen Leben zu tun, so klein und schmutzig und beschwerlich und von alltäglichen Sorgen geprägt es auch sein mag. Kunst bezieht sich immer auf das Leben und nährt sich aus Erfahrungen und Eindrücken. Wahr ist, dass Kunst in Inseln der Kontemplation entsteht. Nach denen streben alle Künstler, egal auf welchem Niveau.. Mir klingen Klavirus' Worte im Ohr, der hier im Forum mal geschrieben hat, es sei vor allem ZEIT für unser Tun, um die wir ringen. Und genau auch dieses Ringen bringt die Tiefe in die Kunst. Und der schnöde schmutzige Alltag, genauso wie die besonderen Momente des Lebens. Im Elfenbeinturm ist selten große, berührende Kunst entstanden. Nur wer ins Leben geht, hat hinterher auch was zum Sublimieren.

Hätte Beethoven nicht seinen Stress mit den Mädels gehabt...ich glaube, die Europahymne wäre heute "Kommt ein Vogel geflogen" oder so was....
 
R

Rosenspieß

Guest
Nun gut Franz, da kann man natürlich weder semantisch noch ethymologisch widersprechen, weil das Zitat natürlich auch in diesen Sinnen stimmt.

Nennen wir es also einfach nicht mehr Kunst, die so gesehen dann wirklich zum reinen Handwerk wird, sondern in diesem Zusammenhang eben schöpferische und gestalterische Kraft. :) Sublimierung und Ausdruck. Das von Menschen erzeugt Göttliche. Gefällt mir eigentlich auch besser, weil auch viel pathetischer :P

Das "Können" im Wort "Kunst" kann sich aber auch nicht nur auf das technische Können sondern auch auf das Schöpfen-Können und das Sublimieren-Können und das Ausdrücken-Können beziehen und schon ist ein neues semantisches Fass aufgemacht und ich verfehle inzwischen wirklich voll und ganz das Thema und gehe zur Buße nachher in den Chat. :-D

Und das, obwohl ich jetzt gerade erst mal das erste Drittel des Zitates besprochen habe :oops:

So ein Musik- und Kunstphilosophiethread würde mich schon mal reizen. Ich mach morgen mal einen auf.
Sorry für meinen deshalb bis hierhin deplatzierten Sermon.
 
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Rosenspieß

Guest
....selbst rhetorisches Geschwafel gibt es in mannigfaltigen Variationen zwischen freundlich und ungehobelt...

Eine Kunst, die zu studieren sich lohnen kann :wink:
 

mad83

mad83

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Hallo!

Ich möchte hier mal eine Frage in den Raum stellen:

Was kann es schaden, wenn man die Hände erst einmal getrennt einübt?

Und so nebenbei: Üben und Blattspiel sind doch wohl (hoffentlich!) zwei völlig unterschiedliche Dinge.
 
F

Franz

Guest
Zitat von mad83:
Was kann es schaden, wenn man die Hände erst einmal getrennt einübt?
Nix kann es schaden, hat das jemand behauptet?

Zitat von mad83:
Üben und Blattspiel sind doch wohl (hoffentlich!) zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Woher kommt diese Idee?

"Blattspiel" ist ein wichtiger Teil der musikalischen Ausbildung, wird auch an den Musikhochschulen verlangt und gelehrt - ebenso wichtig wie "auswendig lernen". Deshalb kann man sehr wohl sagen "Blattspiel" gehört zum Üben dazu.
 
F

Franz

Guest
Zitat von Wolfgang:
...Ich muss hier unserem Franz und auch dem Neuhaus voll inhaltlich zustimmen. ...
Freut mich, dass du mir zustimmst.

Zitat von Wolfgang:
Ich muss wieder in meinen üblichen Ton verfallen, es gibt keine Methode die zum schnellen vorankommen führt. Schneller und mit weniger Aufwand das gleiche erreichen zu wollen ist schlicht und einfach Unsinn, Augenwischerei und Selbstbetrug. ...
Hier muss ich dir aber doch teilweise widersprechen.

Nach meiner Erfahrung wird sehr viel Zeit beim Klavierüben verschwendet. Meistens wenn zu technisch und mechanisch geübt wird. Gerade Späteinsteiger wollen oft auf Teufel komm raus "schnelle Finger" züchten.

Diese "Zeitverschwendung" abzustellen und effizient zu Üben, ist für jeden Klavierspieler eine Herausforderung. Wenn man diese aber meistert, führt es dazu, dass man schneller voran kommt.

Ob Changs Methoden wirklich diesem Ziel dienen, wage ich zu bezweifeln.

Chang: Das Buch offenbart, daß es hocheffiziente Übungsmethoden gibt, die Ihre Lernrate beschleunigen können - bis zu einem Faktor von 1000

Ist es dieser Kult, der dich auf die Palme bringt?
 
David

David

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ich hab z.B. mal eine Bach- Suite gespielt, hier könnte es sich anbieten weil man da bei Bach gut die einzelnen Stimmen herausarbeiten kann.
aDebussy oder anderen Werken von Chopin z.B. is das doch sinnlos, weil ber bei Claire de Lune von man das Werk doch nur im Zusammenklang richtig erlernen kann.
 
 

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