Gefühlvoll spielen, wie?

L

Lenaa

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Hallo!

Ich habe ein kleines Problem beim Klavierspielen. Zu allererst: Ich bin kein Profi. Ich habe 2007 für vier Jahre Klavierstunden genommen, war in der Zeit aber trotz toller Lehrerin recht faul und habe erst dieses Jahr wieder angefangen täglich zu spielen, weil es mir Freude macht.

Was mir nur schon seit jeher schwer fällt, ist gefühlvolles Spielen. Ich weiß nicht genau, wie ich das machen kann. Ich habe das Gefühl, dass ich zwar die Noten, aber nicht das Stück an sich rüberbringen kann. Egal, ob es ein flottes oder langsames, fröhliches oder trauriges Stück ist. Ich spiele auf einem Digital Piano, doch auch wenn ich die Möglichkeit habe auf einem echten Klavier zu spielen, kommt mir alles so steif und platt vor.

Kennt das jemand?
Hätte ich genug Geld auf der Seite, würde ich Klavierstunden nehmen, aber darauf muss ich noch sparen.

Danke und liebe Grüße!
 
FünfTon

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Was hast du in den vier Jahren Klavierunterricht denn gelernt?
 
B

Bachopin

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Hi Lenaa
...
Was mir nur schon seit jeher schwer fällt, ist gefühlvolles Spielen.
...
Kennt das jemand?
klar, ich denke, das kennen viele.

Das Problem ist, daß Gefühle über Musik nur sehr indirekt (wie nonverbale Kommunikation) vermittelt werden können und auch nur über bestimmte Konventionen (zB Seufzer-Motiv, Trauer-Marsch, etc.).

Einfache Übungen sind, zu versuchen Stücke mit übertriebenem, vorgegebenem Gefühl zu spielen.

ZB ganz traurig, fröhlich, fragend, usw.

Leider gibt es dabei noch die Falle, daß man aufgrund des eigenen subjektiven Hörens beim Spielen denkt, es würde einem bestimmten Gefühl entsprechen, es aber objektiv gar nicht ist.

Eine wichtige Voraussetzung ist auch mMn, daß das Stück zuerst mal so gelernt ist, daß musikalisch alles korrekt ist.

Gruß
 
H

HappyKlene

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Ja, das kenn ich auch nur zu gut.
Und du bist da definitiv nicht alleine.
Und eine Patentlösung ist mir noch nicht untergekommen.
Aber hier ein paar Vorschläge:

Sich Geschichten und/oder Bilder zu dem jeweiligen Stück zu überlegen bringt schon mal sehr viel.
Auch die Frage, was will ich genau mit diesem Stück eigentlich aussagen? Was ist mir selber dabei wichtig, oder welches Gefühl spüre ich, wenn ich das Stück von jemd höre?
Dann natürlich die Frage, welche Mittel hab ich, das Stück entsprechend spielen zu können?
Da hilft vorallem eines: ausprobieren und übertreiben.
Und dann hilft es noch, den Tönen, die man spielt, wirklich nach zu hören. Gerade bei langen Noten oder auch Pausen. Da bin ich auch noch dabei, dass "zu lernen", denn es ist einfacher gesagt, als getan.
Die einfachste Übung dafür ist, einfach einen Akkord oder ähnliches zu spielen und den Tönen so lange zu lauschen bis der Akkord fast verschwunden ist.
Mein KL sagt mir oft genug: der Ton/der Akkord/die Harmonie etc. braucht mehr "Raum" um zu wirken und es ist immer beachtlich, wie "gefühlvoller" es sich anhört, wenn man diesem mehr Raum gibt. Oft braucht es dazu eben nur dieses "zuhören/nachhören" etc.
Allerdings ist es natürlich ohne KL am Anfang recht schwierig, das umzusetzen.

Aber nur Mut! Einfach ausprobieren und vorallem spielen, denn viele "gefühlvolle" Effekte brauchen auch eine technische Basis...
 
M

MissSunshine

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Hey,

Das ist das Problem - und ich kenne es sehr gut :-(
Man kann auch je nach Digitalpiano gefühlvoll spielen, auch wenn man am richtigen Klavier noch mehr Möglichkeiten hat... (aber die Klavier/ Digitalpiano Diskussion gibt es im Forum ja eh schon häufig genug)

Voraussetzung dafür ein Stück mit Gefühl spielen zu können, ist natürlich dass es schon recht flüssig läuft.
Mein ehemaliger Klavierlehrer meinte immer zu mir, schau dir das Stück an, überlege was es für dich bedeutet, überlege was du aussagen möchtest und dann einfach los spielen...
Klingt natürlich einfacher , als es ist. Mir fällt es zum Beispiel bei Stücken ohne Text sehr schwer, wenn ich ein Lied mit Text habe, dann analysiere ich diesen Abschnitt für Abschnitt.
Was auch manchmal hilft, ist einfach nicht so sehr drauf zu achten, ob man wirklich alles hundertprozentig so spielt, wie es im Notentext steht. die Versionen der Lieder die ich spiele, die mir persönlich meist besser gefallen sind die , wo das Gefühl rüber kommmt, dafür aber mal ein falscher Ton oder ein kleiner Rhythmusfehler drin ist, als die Stücke die vollkommen fehlerfrei, aber gefühllos sind

Liebe Grüße
MissSunshinr
 
K

Kleiner Ludo

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Die Frage ist: entwickelst du beim Spiel ein gewisses Gefühl für dich? Das dürfte die Voraussetzung sein UND der eigentliche geführvolle Zweck des (deinigen) Klavierspiels sein. Je eindringlicher das Gefühl in dir beim Klavierspiel, desto grösser die Chance es nach aussen weiter zu transportieren. Ein KL kann dir helfen ein Stück so zu entwickeln, dass es starke/stärkere Gefühle bei dir auslöst.

Bei mir kommt es ab und zu vor, dass ich "kalte Gefühlsschauer über dem Rücken" habe, aber nur wenn ganz für mich allein spiele. Beim Vorspielen bin ich viel zu abgelenkt für sowas.
 
alibiphysiker

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Erstens eine Sache: "Gefühlvoll" spielen ist nicht gleich "musikalisch" spielen. Was ich damit aussagen möchte ist, dass die eigene Interpretation natürlich sinnvoll zum Notentext passen muss.

Und da sind wir schon beim nächsten Problem:
Was mir nur schon seit jeher schwer fällt, ist gefühlvolles Spielen. Ich weiß nicht genau, wie ich das machen kann. Ich habe das Gefühl, dass ich zwar die Noten, aber nicht das Stück an sich rüberbringen kann. Egal, ob es ein flottes oder langsames, fröhliches oder trauriges Stück ist. Ich spiele auf einem Digital Piano, doch auch wenn ich die Möglichkeit habe auf einem echten Klavier zu spielen, kommt mir alles so steif und platt vor.
Du munierst, dass dir alles so steif und platt vorkommt. Das ist ja schonmal gut, aber wie soll es denn stattdessen klingen? Meines Erachtens sollte die Klangvorstellung vorm Spiel erfolgen, das Klavier ist ja nicht dazu gedacht, dass man "die Tasten drückt und schaut was rauskommt". Wenn man es so praktiziert, wird es sicher unmusikalisch = unnachvollziehbar klingen. Darum, für musikalisches Spiel empfehle ich:
- Setze dich ohne Instrument mit dem Stück auseinander, versuche es dir vorzustellen und zwar so detailliert wie möglich.
- Bei melodischen Passagen: Sing diese! Ich finde es immer wieder überraschend, wie unmusikalisch manche Leute passagen spielen, aber wie musikalisch sie diese Singen. Auch bei mir! Ich hab mir mal die Melodie der ersten zwei Zeilen der Sonatine von Ravel vorgesungen, und dabei gemerkt, dass ich es garnicht so singen will und kann, wie ich es damals gespielt habe.

So, wenn es nun mit der Vorstellung besser klappt, also man weiß, was man will, sind wir am nächsten Problem: Der Technik. Man muss natürlich auch wissen, über welches Repetoire an Farben man am Klavier verfügt. Hierfür bietet sich folgende Übung an:
- Wähle einen kurzen Ausschnitt eines Stückes welches du gut kennst. Es sollte nicht zu schwer, aber auch nicht zu leicht sein. Halt gerade deinem aktuellen Niveau entsprechen.
- Überleg dir ein Adjektiv dass charakterisieren soll wie diese Stelle klingen soll (darauf kann man auch verzichten, aber wenn man die Möglichkeiten noch nicht so kennt ist das ganz praktisch)
- Stell dir vor wie diese Stelle klingen soll, damit sie diesem Adjektiv entspricht
- Und nun spiele diese Stelle und höre dabei ganz genau zu. "Spiele mit den Ohren, nicht mit den Fingern"! Versuche den Klangeindruck, den du dir vorgestellt hast zu reproduzieren. Wenn das nicht geklappt hat probiere es nochmal, und verändere im Notfall aktiv was an der Motorik. Aber wichtig ist, dass sich die Motorik dem vorgestellten Klangeindruck unterordnet. Versuche nicht so viel in Motorik zu denken, sondern eher in Höreindrucken. Edit: Was ich damit meine lässt sich vielleicht ganz gut mit einem Gleichnis charakterisieren: Wenn ein Maler ein Bild malt und z.B. eine impressionistisch angehauchte Wasseroberfläche malen will, denkt er ja auch nicht "nun beuge ich meinen Ellbogen, damit der Pinsel in die Farbe getaucht wird, zieh ihn wieder zusammen, strecke ihn, führe ihn zum wasserglas, zieh ihn wieder zusammen, führe ihn zum Bild, wackel irgendwie mit dem handgelenk...ohje, das was da auf dem Bild ist, ist ja gefühllos und platt", sondern er denkt in Bildern, und die motorische Ausführung ist zweitrangig.

- Wenn die Stelle einigermaßen zu deiner Zufriedenheit klappt, mach das selbe mit einem "anderen Wort".

Nach meiner Erfahrung gibt diese Methode ein sehr effizientes...(Achtung nun folgt ein esoterisch angehauchtes Wort)..."Neurofeedback". Man stellt sich etwas vor, versucht den Klangeindruck zu reproduzieren, und das Gehirn bastelt irgendwie von alleine an der Motorik rum, bis es so klingt wie es klingen soll.

Soviel von mir dazu, natürlich entspricht das alles meiner Erfahrung und meiner Meinung, und ich bin alles andere als ein ausgebildeter Pianist.

Zusammengefasst nochmal die wichtigste Weisheit: "Erst die Vorstellung, dann der Klang und die Motorik nur als Mittel zum Zweck! Das Klavier ist kein 'Ich-drück-drauf-und-schau-mal-was-passiert Instrument'. Wenn man nicht weiß wie es klingen soll, wird es immer unbefriedigend klingen."

Liebste Grüße,

Daniel
 
FünfTon

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Das ist das Problem - und ich kenne es sehr gut :-(
Natürlich ist das Instrument schuld. Gott sei Dank, dann brauche ich ja nicht zu üben. :-D

Mal im Ernst: Ich habe mir überhaupt erst ein Digitalpiano mit gewichteter Tastatur gekauft, um klangliche Gestaltung und musikalischen Ausdruck inkl. Rüberbringen von Stimmungen üben zu können.

Fazit: Gewisse Fortschritte auf dem Gebiet lassen sich nicht verleugnen. ;-)
 
B

Bachopin

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Hi,

Zusammengefasst nochmal die wichtigste Weisheit: "Erst die Vorstellung, dann der Klang und die Motorik nur als Mittel zum Zweck! Das Klavier ist kein 'Ich-drück-drauf-und-schau-mal-was-passiert Instrument'.
völlig einverstanden, aber die Klangvorstellung und motorische Ausführung ist auch "rückgekoppelt". D.h. aus der motorischen Ausführung und dem Klang kann auch eine neue veränderte Klangvorstellung entstehen.

Man kann mMn auch erstmal mit der motorischen Ausführung beginnen und dann daraus Musik entstehen lassen.

Gruß
 
Ludwig

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Also es ist doch so: Ein Digi der niedrigen Preisklasse hat weniger Möglichkeiten als ein Steinway. Punkt. Wäre die Klangvielfalt und Klanggewalt die gleichen, würde keiner mehr Steinways kaufen.

Auch ein akustischer Chinaböller hat übrigens weniger Möglichkeiten.

Übe ich die ganze Zeit am Rande des machbaren, und stelle ein mal die Woche fest, dass das Machbare nicht ansatzweise daß ist, was eigentlich möglich ist, dann muss der unbekannte Bereich erst mal schief laufen, da helfen die besten Tricks nicht.

Erst, wenn man sich an die neuen Möglichkeiten gewöhnt, und diese spielerisch und mit Fantasie erkundet sowie verinnerlicht hat, ist das Instrument auf dem man spielt irrelevant. Der Vortrag wird dann im Rahmen der Möglichkeiten des Instruments gut sein.

Oder anders formuliert: man kann nur so gut sein, wie es die Ausrüstung erlaubt
 
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FünfTon

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Also es ist doch: Ein Digi der niedrigen Preisklasse hat weniger Möglichkeiten als ein Steinway. Punkt.
Und ein Steinway hat weniger Möglichkeiten als ein Blüthner mit Aliquot. :-D

Auch ein akustischer Chinaböller hat übrigens weniger Möglichkeiten.
Ein China-Flügel klingt halt nicht so toll wie ein selektierter Steinway. Aber das Grundprinzip ist ähnlich. Darauf kommt es beim Üben letztlich an.
 
alibiphysiker

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Hi,



völlig einverstanden, aber die Klangvorstellung und motorische Ausführung ist auch "rückgekoppelt". D.h. aus der motorischen Ausführung und dem Klang kann auch eine neue veränderte Klangvorstellung entstehen.

Man kann mMn auch erstmal mit der motorischen Ausführung beginnen und dann daraus Musik entstehen lassen.

Gruß
Ich finde man kann, sollte aber nicht. Aber das ist meine Meinung.
 
L

Lenaa

Guest
Wow, erstmal danke für die zahlreichen Antworten! Es freut mich, dass ich nicht alleine damit bin.

Was hast du in den vier Jahren Klavierunterricht denn gelernt?
Neben den Basics (Tonleitern, Notenlesen (was ich vorher auch schon konnte, nur nicht so flüssig), Fingersatz, etc.) hat meine Klavierlehrerin versucht mir eben genau das beizubringen. Ich habe immer bewundert, wie sehr sie ein Stück sprechen lassen kann, nur war ich zu der Zeit so verunsichert, dass ich auch jedes Mal im Spielen aufgehört habe, wenn ich auch nur einen einzigen Fehler gemacht habe. Sie hat mir immer gesagt, es macht nichts. Ich solle mich nicht so an den Fehlern aufhängen und einfach weiter spielen. Jetzt kann ich das, damals war ich beim ersten Verspielen sofort draußen.

Mein Keyboard ist übrigens ein richtig altes Modell. Mein Vater hat es vor zwanzig Jahren neu gekauft und es mir vor einigen Jahren geschenkt. Ich würde schon lieber an einem "echten" Klavier spielen, aber so kann ich auch zu jeder Tag- und Nacht-Zeit spielen :-D

Grüße!
 
DonMias

DonMias

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Das erklärt dann wirklich wohl einiges. Ein 20 Jahre altes Keyboard ist kein Digitalpiano. Es hat keine Hammermechanik, deutlich leichtere Tasten, bestenfalls eine rudimentäre Anschlagsdynamik, die lediglich die Lautstärke, aber nicht die Klangfarbe beeinflusst und wahrscheinlich einen sehr bescheidenen Piano-Sound ohne Saiten- oder Dampferresonanz. Was Du darauf spielst, kann gar nicht nach "gefühlvoller" Klaviermusik klingen.
 
C

Chopinne

Guest
Ich sehe da mehrere Möglichkeiten, die wahrscheinlich alle zusammenhängen.

- Instrument: klanglich und anschlagsdynamisch stark limitiert.
- Übephysiologie: die verschiedenen Anschlagarten etc. sind nicht bekannt, es ist zu viel Anspannung im Arm/Handgelenk oder es wird nur aus den Fingern heraus und ohne Armgewicht gespielt, usw. (was selbst bei einer hervorragenden Klangvorstellung den Versuch eines musikalischen, ausdrucksstarken Spieles vereiteln würde)
- "Technkik": Rhythmisch korrektes Spiel, Pedaleinsatz, Grundlagen der Dynamik, der Phrasierung und der Agogik, richtiges und zweckmäßiges Üben etc. werden nicht beherrscht
- Klangvorstellung: wie alibiphysiker schon sagte, ist dies wohl die wichtigste Komponente. Erst entsteht ein inneres Klangbild, eine Vorstellung davon, wie man das Stück spielen möchte (und aus welchen Gründen). Das ist die Voraussetzung, das Fundament. Wenn man sich darüber im Klaren ist, kann man abgestimmt auf diese Klangvorstellung versuchen, die technischen Mittel aus seinem hoffentlich breiten Repertoire herauszusuchen, die einem die klangliche Umsetzung am Instrument ermöglichen.

Etwas diffus bleibt für mich der Ausdruck "gefühlvolles Spiel". Ich nehme an, die Fragestellerin meint damit ein ausdrucksstarkes, klanglich gutes und die Zuhörer bewegendes Spiel.
@Lenaa : welche der von mir oben aufgezählten Elemente würdest Du an Dir selbst am ehesten bemängeln?
 
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Lenaa

Guest
Das erklärt dann wirklich wohl einiges. Ein 20 Jahre altes Keyboard ist kein Digitalpiano.
Es ist ein Roland DIgital Piano und hat 88 Tasten. Ich sage immer Keyboard dazu, auch wenn ich weiß, dass es da Unterschiede gibt.

Etwas diffus bleibt für mich der Ausdruck "gefühlvolles Spiel". Ich nehme an, die Fragestellerin meint damit ein ausdrucksstarkes, klanglich gutes und die Zuhörer bewegendes Spiel.
@Lenaa : welche der von mir oben aufgezählten Elemente würdest Du an Dir selbst am ehesten bemängeln?
Von den Möglichkeiten ist es wohl am ehesten die Klangvorstellung. Was ich gerne beim Spielen mache, ist mir eine Geschichte dabei vorzustellen, dann geht es ein bisschen besser. ich würde sicher gut daran tun, mir einfach mehr Zeit zu nehmen das Stück zu "verstehen".
 
Henry

Henry

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Es ist ein Roland DIgital Piano und hat 88 Tasten.


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Die Teile eignen sich zwar allemale für Tanz und Unterhaltungsmusik, aber Klassik wirst Du damit nicht "gefühlvoll" rüberbringen können - in dem Falle eignet sich besser die Verzerrung des Gesichtes (wo eine Zwiebel oder ein Pfefferspray nützliche Dienste leisten kann), dann schaut es wenigstens so aus, als wenn man "gefühlvoll" spielt......zumindest werden es weite Teile des Publikums so assoziieren :teufel:

LG
Henry
 
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