Fragen von Neuling mit Bösendorfer 120

Ah danke! Der Begriff für die Papierstreifen war mir neu.
 
gravierende Managementfehler führten in den 1980er Jahren zu einem deutlichen Qualitätsverlust
Aber genau solche Qualitätsprobleme würde man dem einzelnen Instrument ja anmerken, wenn es vor einem steht und man darauf spielt. Qualitätsverlust kann sich auch darin geäußert haben, dass massive Nacharbeit erforderlich war, um den Kunden einwandfreie Instrumente bieten zu können. Das heißt nicht zwangsläufig, dass da draußen minderwertige Bösis kursieren, die ganz plötzlich wertlos sind.
 
@SternimMeer Ich habe nur Wikipedia zitiert. Keine Ahnung, was das im Detail bedeutet...
 
Seltsam, hier funktioniert alles. Mit Firefox.

Den Link hier kopieren, die Leerstellen vor und nach dem "be" entfernen:

youtu. be /9qoI7QzWUGA?feature=shared
 
Danke. Bei mir sieht Dein früherer Beitrag so aus:


IMG_9984.jpeg
Da fehlt vermutlich das Video?
 
Das wird wohl an deinem verwendeten Browser liegen. Das ist leider der Segen der modernen Technik: funktioniert – vielleicht. Bei mir (MacOS mit Firefox) sieht das so aus:

Bildschirmfoto 2024-03-03 um 21.34.04.png

Das Video ist technisch und videografisch leider eher schlimm. Umso mehr kommt die handwerkliche Leistung zum Glanze.
 
Danke Austro, ich habe für dieses Problem einen eigenen Thread gestartet.
Schaue mir nun das Video an. Merci aus der Schweiz nach Österreich.
 

Das Video wird nicht angezeigt, weil ein Werbeblocker aktiv ist? Ich habe einen Blocker namens Nervenschoner. Der blockiert diese blöden Cookie akzeptieren Banner.
 
Inzwischen steht der Bösendorfer seit ein paar Tagen bei mir. Das linke Pedal funktioniert leider nicht. Wenn ich dieses betätige, dann senkt sich die ganze Klaviatur leicht ab. Da ist etwas an der Mechanik nicht, wie es sollte.

Der Lack hat etwas mehr Macken als vermutet. Es gibt vor allem an einer Seite viele Stellen, wo es hellschimmernde Kratzer hat.

Das rechte Panel hat einen feinen Riss durch den Lack.

Und wohl werde ich es anders intonieren lassen. Ab ca. c‘ klingen mir die Töne zu hart und der Widerhall ist unangenehm.

Anfang kommender Woche sieht sich der Klavierbauer die Sache mit mir zusammen an.
 
Das linke Pedal funktioniert leider nicht. Wenn ich dieses betätige, dann senkt sich die ganze Klaviatur leicht ab.

Dann funktioniert doch das linke Pedal.

Wenn die Tasten vorn gewichtet sind, senkt sich natürlich die Tastatur beim betätigen des linken Pedales.

Hier wird der Tiefgang und die Steighöhe veringert.

Bei einer Tastatur welche ihre Gewichtung hinten hat, bildet sich beim betätigen des linken Pedals Schnabelluft.

Das heißt - die Tasten laufen erst einmal ins Leere bevor sie greifen.

Beim Bösi geht halt die ganze Tastatur - d.h. der Tiefgang mit.
 
Also wenn zwei dasselbe denken, gibt mir das als Einzelner schon zu denken.
Aber warum
a) wird dann nix leise
b) senken sich beim ganz Durchtreten des Pedals einige Tasten nochmal zusätzlich im ca. 1mm ab? Das heisst, die Tasten sind dann unterschiedlich in der Höhe.
 
Na ja, ganz neu ist das Instrument ja offenbar nicht. Da wird es schon was zu reparieren und regulieren geben.
 
Es wird schon leiser, aber nicht viel. Die Hämmer rücken in der Ruhelage näher an die Saiten, haben also weniger Zeit zu beschleunigen und treffen die Saiten entsprechend langsamer.
Es wird aber durch das linke Pedal nichts gedämpft. Kein Filz zwischen Hämmer und Saiten wie beim Moderator. Die Hämmer werden auch nicht seitlich verschoben wie bei einem Flügel.
Aber wenn du die Taste mit exakt gleicher Kraft drückst, sollte mit Pedal ein leiserer Ton als ohne Pedal entstehen.
 
b) senken sich beim ganz Durchtreten des Pedals einige Tasten nochmal zusätzlich im ca. 1mm ab? Das heisst, die Tasten sind dann unterschiedlich in der Höhe.
Kann mehrere Gründe haben:

- unterschiedliche Schnabelluft ; müßt mal untergestellt werden.

- die Tastatur ist nicht ganz eben; geradelegen.

- Hebeglieder liegen unterschiedlich auf; Bändchenluft korrigieren.

- einige Garnierungen sind schwergängig; Tasten drücken.

Weiterhin ist zu prüfen ob die Tasten gleichmäßig zu Fall gebracht werden, ob der Tastaturboden bei einigen Tasten aufgerieben werden müßte und in wie weit die Gleichmäßigkeit des Tastengewichtes beschaffen ist.
 

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