Frage zur Elise

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Tastensucher

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Warum empfiehlt (schreibt vor) Beethoven den Auftakt bei "Für Elise" mit dem Fingersatz 4 - 3 zu beginnen? So richtig erschließt es sich für mich nicht, denn wenn ich mit 5 - 4 beginne, lande ich automatisch im zweiten Takt mit dem Daumen auf dem a.
Welchen Vorteil bringt der Fingersatz 4 -3 ?

Gruß,
Tastensucher
 
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Tastensucher

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Beethoven hat da überhaupt keine Fingersätze notiert.
Nun gut, dann war es jemand anders. Die Einzelausgabe vom Schott-Verlag (1917) enthält jedenfalls diesen Fingersatz und auch die Ausgabe von "Klassiker der Klaviermusik I", vom Verlag "Könemann Music Budapest". Sicherlich auch nur so übernommen.
Aber was sollte der Vorteil vom Fingersatz 4 - 3 sein?
 
mick

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cwtoons

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Ich nehme immer 5 - 4.

Scheint der beste Fingersatz zu sein, denn ich musste diese Stelle nie üben und hab' mich trotzdem hier noch nie verspielt.

CW
 
Henry

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Fingersätze sind Empfehlungen und kein Befehl.....auch wenn des der eine oder andere KL umgekehrt sieht :rauchen:

LG
Henry
 
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Tastensucher

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Erstmal Danke für die Antworten.

Als Empfehlung sehe ich den Fingersatz auch, mir ergründete sich nur nicht, warum mit 4 begonnen werden sollte.

Gruß,
Tastensucher
 

rolf

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Als Empfehlung sehe ich den Fingersatz auch, mir ergründete sich nur nicht, warum mit 4 begonnen werden sollte.
f-g-a-b-c mit 1-2-3-4-5 spielen
sehr konzentriert die Denke machen
Heureka! 1235 sind auf weißen, nur der gemobbte 4. Finger ist auf ner schwarzen Tasten - jetzt könnte man, wenn man Anfänger ist und das unbequem findet, jämmerlich buhuhu machen.

das ist der einzige Grund für die Richtung Anfänger gezielte Empfehlung, e-#d mit 4-3 statt mit 4-5 zu spielen (genau genommen ist das komplette Stücklein so einfach, dass es eigentlich keiner Fingersatzempfehlungen bedarf...)
 
Steinbock44

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So ist es! Denn die Elise soll ja eh nicht aus der Feder Beethovens stammen, sondern - laut Luca Chiantore - von Ludwig Nohl.
Das Stück ist von Beethoven, und daran ist nicht zu rütteln. Herr Nohl war Beethovens Autograf, Forscher, Herausgeber und unter anderem auch Komponist. Ob er an der Elise geschraubt hat, ist nicht eindeutig nachgewiesen. Und Herr Luca Chiantore ist nur ein Verschwörungstheoretiker ohne eindeutige Beweise zu liefern.

@Marlene, hier was nachzulesen:
http://www.henle.de/blog/de/2011/11/30/beethoven-fur-elise-woo-59-–-treffen-sie-den-richtigen-ton/
 
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Marlene

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Aha! Ist das jetzt die aktuelle Bezeichnung für „Musikwissenschaftler“?
:dizzy:

Zitat von Die Welt:
Der Mailänder Musikwissenschaftler Luca Chiantore hat sich acht Jahre lang mit dem kleinen Werk beschäftigt.
Zitat von Die Welt:
Es ist wohl der Deutschen liebstes Klavierstück
:dizzy: :-D

Wohl eher das am häufigsten gehörte (Aufzug, Spieldosen, Supermarkt, Warteschlange der Service-Hotline, es wurde sogar ein Tango daraus gemacht).
:dizzy:

Danke für den Link, das kenne ich bereits.

Ihr könnt mich jetzt mit Hammerköpfen bewerfen, aber ich glaube nicht, dass Beethoven so etwas komponiert hat! Er hat wohl eines Tages gedankenverloren in seiner Stube gesessen, an Elise, Therese, Anna Margarete oder wen auch immer gedacht und auf Papier gekritzelt. Von einem Musikwissenschaftler weiß ich, dass die Blätter des Manuskripts damals dann anscheinend durch die Ritzen der Holzdielen „gefallen“ seien.
 
Rheinkultur

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Wohl eher das am häufigsten gehörte (Aufzug, Spieldosen, Supermarkt, Warteschlange der Service-Hotline, es wurde sogar ein Tango daraus gemacht).
:dizzy:
Der Alternativtitel heißt "Die Teufelstrillersonate".
Er stammt von einem Bratscher.
Ich gebe ja zu, dass wir diesen Witz hier schon hatten.

ich glaube nicht, dass Beethoven so etwas komponiert hat! Er hat wohl eines Tages gedankenverloren in seiner Stube gesessen, an Elise, Therese, Anna Margarete oder wen auch immer gedacht und auf Papier gekritzelt. Von einem Musikwissenschaftler weiß ich, dass die Blätter des Manuskripts damals dann anscheinend durch die Ritzen der Holzdielen „gefallen“ seien.
Hat Beethoven überhaupt etwas komponiert? Der war doch so taub, dass er sein Leben lang dachte, er malt. Erst später hat man entdeckt, dass das Musik sein soll.

Äh ja, den hatten wir leider auch schon.

LG von Rheinkultur (revolutionär - zwei Witze hintereinander, die nicht versaut waren...)
 
Rheinkultur

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Ellizza

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Ihr könnt mich jetzt mit Hammerköpfen bewerfen, aber ich glaube nicht, dass Beethoven so etwas komponiert hat! Er hat wohl eines Tages gedankenverloren in seiner Stube gesessen, an Elise, Therese, Anna Margarete oder wen auch immer gedacht und auf Papier gekritzelt.
Nur weil etwas weltweit rauf und runter gespielt wird, heißt es noch lange nicht, dass es nichts wert ist!

Wenn diese völkerverständigend heiß geliebt wird, und sich deutsche Bildungsesoteriker jetzt davon absetzen müssen, indem sie diese Bagatelle überheblich belächeln, finde ich es einfach nur noch grotesk dem heiligen Beethoven die Urheberschaft absprechen zu wollen.
View: https://youtu.be/yAsDLGjMhFI
 
 

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