Fingersatz Rachmaninov Prélude

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Mathiéu Alou
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Hilfe!

Bei hohem Tempo macht mir diese eine Stelle besonders Probleme, und ich vermute das liegt am umständlichen Fingersatz (die Stelle ist rot markiert). Bis jetzt habe ich versucht durch übergreifen (Melodiestimme rechte Hand ges-g-as) mit dem Fingersatz 3 - 4 - 3 gebunden zu spielen wobei ich dann beim b wieder mit dem fünften Finger ankomme, was natürlich optimal wäre. In hohem Tempo ist diese Spannung aber sehr anstrengend. Ich habe das Beispiel angehängt, und hoffe irgendjemand kann mir dabei helfen einen ökonomischeren Fingersatz zu finden. :cry:

liebe grüße, mathieu
 

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rolf
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hallo,

probiers mal so, wie unten angehängt - und legato wird es klingen, auch wenn man nicht sklavisch dicht legato spielt.

Gruß, Rolf
 

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Mathiéu Alou
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Ich geh gleich mal ausprobieren -- danke schonmal, rolf! :)
 
Mathiéu Alou
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Ok, wir kommen der Sache näher. :D

Ein Thema sind für mich noch die repetierten sechzehntel-Intervalle in der Mittelstimme, wie kann ich die üben bzw. muss ich die spielen (Handgelenk, Lockerheit, Tasten streicheln? etc.) damit sie pp klingen? Desto schneller ich spiele desto lauter werden sie, bzw desto schwieriger wird es sie pp zu spielen, was auch meistens mit Erschöpfung einhergeht. Oder ist das so ein typisches Problem, das sich einfach mit der Zeit gibt?

Außerdem würde mich noch ein geeigneter Fingersatz für folgende Stelle interessieren (meine Vorschlag ist rot markiert).

liebe grüße
 

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Haydnspaß
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Ok, wir kommen der Sache näher. :D

Ein Thema sind für mich noch die repetierten sechzehntel-Intervalle in der Mittelstimme, wie kann ich die üben bzw. muss ich die spielen (Handgelenk, Lockerheit, Tasten streicheln? etc.) damit sie pp klingen?

Ich kenne das Prelude nicht, aber rein vom Betrachten der Noten würde ich denken, daß man die Mittelstimmen mit einer eigenen Dynamik spielen könnte - ich hab mal einen Vorschlag angehängt.

Ansonsten eben ganz, ganz zart und weich anschlagen (ohne Fingerbewegung) - ich würd mir auch keine übertriebenen Gedanken machen machen, wenn mal ein Ton ausbleibt.
 

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Guendola
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Ich sage mal ganz blasphemisch: Für die Stellen, wo dir der gebundene Fingersatz weh tut, nutze doch einfach Pedalbindung und vierten bzw. fünften Finger für die Melodie. Ich kenne das Präludium auch nicht, aber wie wäre es mit stummem Fingerwechsel, wenn du absolut ohne Pedal spielen willst?

Was die Mittelstimmen generell angeht, spiel die leise und laß die Melodie singen. Falls du dich für Pedal entscheidest, ist Stakkato für die Mittelstimmen hilfreich, da man das dynamisch noch besser dosieren kann.

Generell übt man solche Stellen, indem man die Melodie alleine anschlägt und die Mittelstimmen hinterher, mit möglichst großem Dynamikabstand und sehr geringem Tempo. Vorsichtig probieren, ob es dann auch gleichzeitig geht, dann langsam (oder auch schnell, kommt auf deine Fähigkeiten an) das Tempo erhöhen.
 
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rolf
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Ein Thema sind für mich noch die repetierten sechzehntel-Intervalle in der Mittelstimme, wie kann ich die üben bzw. muss ich die spielen (Handgelenk, Lockerheit, Tasten streicheln? etc.) damit sie pp klingen?

hallo,
ich würde die nicht bis in den Tastenboden spielen und ich würde das mit ziemlich weichen/elastischen Fingern machen (in Schuberts berühmten As-Dur Impromptu findet sich im Mittelteil dasselbe technische Problem), die Repetitionen leistet das "vibrierende" Handgelenk; für die Finger wichtig ist, nicht den Tastenkontakt zu verlieren (also minimierte Bewegungen)
was Deinen Fingersatz betrifft: wenn Du nicht verkrampft versuchst, die Melodie zu binden, ist er ok - das Problem ist die Melodie: wenn es Dir gelingt, eine Viertelnote direkt nach dem Anschlag weich und ohne Spannung zu halten, dann sollte es keine Probleme geben.
Gruß, Rolf
 
 

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