Rachmaninov Prélude op. 23 Nr. 7

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Ich warte schon sehnsüchtig auf das traumhaft schöne Prélude op. 23 Nr.7!
View: https://www.youtube.com/watch?v=SgBxvm41q68

Nun, dann soll die Nr. 7 mal das nächste sein. Ich gestehe allerdings, dass ich das Video nur zeige, damit die 10 Préludes vollständig sind :lol: (wobei ich noch nicht sicher bin, ob ich die Nr. 4 wirklich veröffentliche...). Ich bin nämlich nicht sehr zufrieden damit.
Nicht so sehr zufrieden mit meiner Interpretation, außerdem ist es nicht sauber gespielt, und weiterhin ist die Aufnahmetechnik für die Dichte des Stückes nicht gut genug. Es klingt nach Klangbrei und gehetzt. Das hängt auch mit meinem Spiel zusammen, aber live klingt es schon um einiges besser...
Freundlicherweise hat mir ein Clavio-Mitglied angeboten, alle Préludes unter (hoffentlich) deutlich besseren Bedingungen noch einmal aufzunehmen. Bis es soweit kommt, wird noch ein bisschen Wasser den Main hinunterfließen, aber die Aussicht ist dennoch schön :-)

Dieses Prélude in c-moll hat mich beinahe wahnsinnig gemacht. Es ist manuell eigentlich nicht so schwer zu spielen (verglichen mit den anderen Préludes eines der leichteren!), wenn man es mal kann, vor allem im Verhältnis zum Effekt, den es erzeugt. Leider hab ich mir ums
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nicht die Töne und v.a. die komische Aufteilung auf die Hände merken können. Stücke, deren Notenbild von vorne bis hinten gleich aussieht, machen mich wahnsinnig. Meine Freude auf Nr. 7 und Nr. 8 (kommt noch - wahnsinnig schön, aber echt nicht leicht) hielt sich somit in Grenzen, und diese beiden gehörten zu den letzten Préludes, die ich geübt habe. Übeprokastination sozusagen... :puh:

Mit der Zeit habe ich die Struktur besser durchschaut (im Prinzip ist es einfach dreimal dasselbe mit ein bisschen Zwischenspiel und Coda), und habe die Aufteilung der Hände etwas verändert. Dann ging's besser :-D

Es mag überraschen, aber dieses Stück ist weder mit "Prestissimo" noch mit "Fortissimo" überschrieben, sondern nur mit Allegro und ziemlich viel piano! Auch wenn das in meinem Video leider nicht besonders gut rüberkommt, mea culpa et culpa microphonae.
Am besten gefällt mir die Coda, die ist harmonisch etwas kurzweiliger und außerdem zweistimmig und baut sich so wunderbar schön auf. Ganz zum Ende darf man dann auch mit Fug und Recht laut spielen, denn da steht "ff sempre marcato", und die hälfte der Töne hat noch einen Akzent verpasst bekommen.

Es macht auch Spaß, wenn alle Finger so beschäftigt sind, die Hände in der endlosen Linie eins werden und man in einem großen Schwall an c-moll baden darf.
 
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Mh. Mich hat gerade jemand drauf aufmerksam gemacht, dass ich die Akkorde am Schluss im doppelten Tempo spiele. Warum ist das nie jemandem aufgefallen? Vor allem nicht mir? :008::004:
 
godowsky

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Wenn Du nachts um 02.00 im Forum herumturnst, dann ist klar warum Du tagsüber müde bist. :lol:
 
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Stefan379

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Mh. Mich hat gerade jemand drauf aufmerksam gemacht, dass ich die Akkorde am Schluss im doppelten Tempo spiele. Warum ist das nie jemandem aufgefallen? Vor allem nicht mir? :008::004:
So ist das Stück schneller zu Ende. :005:

Habe ich bei der Etüde Nr. 2 aus Czernys "Schule der Geläufigkeit" auch immer gemacht. Aufgefallen ist es erst bei der Aufnahmeprüfung in der Musikschule.
:017:
 
 

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