Fingersätze allgemein


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Ludwika
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Kleine Zwischenmeldung von mir - ich habe "meinen" Mozart an allen mir notwendig scheinenden (Spoiler Alert: den meisten) Stellen "durchgefingersatzt", aber möglichst ökonomisch notiert, wie es Tatastula beschrieben hat. Deine Verfahrensweise, mick, erlaubt sicher viel mehr Flexibilität, aber ich wäre damit überfordert.

...und das klappt sehr gut so (lernt sich auch viel besser, als wenn man dauernd durch ein riesiges Zahlenarsenal durchstolpern muss, während man sich doch eigentlich auf die Noten konzentrieren möchte)! Vielen Dank nochmal für alle eure Hinweise!
 
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Ludwika
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Dafür sollte man erst die Töne treffen, meinst du nicht.
 
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Ludwika
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Anstatt auf Fingersätze? Das würde ich unterschreiben. Aber ich empfinde sie dennoch als sehr hilfreich.
 
Axel
Axel
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Hier wird man zwischen zwei Sachen unterscheiden müssen:
- den "Gebrauch" der Fingersätze
- die schriftliche Fixierung im Notentext

Ich fange mit dem 2. an:
Zu viele Zahlen in den Noten machen das Notenbild unübersichtlich. Wenn ich einfach 12345 hintereinander spiele, muss das nicht drinstehen. Auch ein Standardtonleiterfingersatz, den man schon mit der Tonleiter geübt hat, muss sicher nicht sein.
Aber: Du übst u.a. Bewegungsabläufe. Für dein Gedächtnis ist es nur ein Übeeffekt, wenn Du mehrmals exakt die gleiche Bewegung ausführst. Daher sollte der gespielte Fingersatz, stehe er nun in den Noten oder nicht, immer gleich sein. Dieselbe Stelle dreimal mit einem anderen Fingersatz gespielt, ist eben nicht 3x geübt. Wenn Du Dich "verhaspelst", wie Du schreibst, dann ist einfach nicht klar, mit welchem Finger welche Note gespielt werden soll und das Ergebnis wird zufällig sein. Da müsste man schon den Bewegungsablauf genauer planen.
Hasenebein hat natürlich recht, die Festlegung der Fingersätze muss unter Berücksichtigung der ganze Bewegung erfolgen und manchmal muss man da auch im Arbeitsverlauf nachbessern.
 
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Ludwika
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Danke, Axel, für deine Antwort. Genau so ist es - ich habe (noch) an zu vielen Stellen keine automatischen Abläufe drin, ich brauche definitiv notierte Fingersätze - so wenige wie möglich, so viele wie nötig. Was das nun konkret heißt, muss ich wohl selbst ausloten...ich nehme an, dass man vermutlich mit wachsender Erfahrung auch nicht mehr so viele Fingersätze notieren braucht, weil sich bestimmte Griffe im wahrsten Sinne des Wortes "eingespielt" haben.
 
Muck
Muck
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Gibt es eigentlich bei euch Fingersatz-Vorlieben? Also Fingersätze, die ihr gerne und automatisch verwendet? Oder ist das immer eine ganz bewusste überlegte Entscheidung? Ich merke tB, dass ich gerne den 4. Finger benutze (wo oftmals der 5. vorgeschlagen wird) oder auch Aufgänge wie im folgenden Beispiel (links)20211127_094925.jpg gerne mit der 3 spiele, obwohl es wahrscheinlich effizienter geht, ich das aber so schon eine Million mal gemacht habe. Wahrscheinlich ist das ein Problem von Anfängern...
 
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Alter Tastendrücker
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mit der 3 spiele, obwohl es wahrscheinlich effizienter geht,
Das hängt stark von Tempo und Lautstärke ab.
Dein FS ist ein Forte-FS für nicht extremes Tempo. Kleinere Hände würden eventuell den 3. auf cis durch den 2. ersetzen.
Der pianissimo leggiero FS wäre vielleicht im letzten Takt links beginnend mit der Haltenote 5-4-2-3-1-2-1.
Und natürlich sind persönliche Vorlieben prägend!
 
 

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