Ein „Impromptu“ in Es-Dur

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Čiurlionis
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Hallo mal wieder,

für einen Wettbewerb habe ich vor einer halben Woche ein „Impromptu“ geschrieben, das ursprünglich ein Rondo werden sollte, aber wegen des Zeitdrucks wurde da nichts mehr draus, ein Großteil geschrieben am Einsendeschlusstag, daher zum Ende hin ziemlich rabiat entwickelt. Sehr schade. Und das Audio ist natürlich synthetisch. Ich bin nicht so überzeugt davon. Hätte das Thema viel raffinierter entwickeln können – oder überhaupt. Ach ja, und da ist noch ein Prélude, bestimmt schon zwei Jahre alt, hatte ich auch dort eingereicht. Mich würde sehr interessieren, was euer Eindruck davon ist.

Viele Grüße :-)
 

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hasenbein
hasenbein
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Ich bin auch nicht überzeugt davon :lol:

Aber immerhin, es sind schon deutlich schlechtere Kompositionen hier reingestellt worden...

Das Pråludium hat ein paar nicht schlüssige harmonische Wendungen, und der Schluss ist kacke.
 
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Öcher
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Warum schickt man so etwas ein...wenn man selber weiß, dass es ....ist?

Die arme Jury...die wahrscheinlich fast nur so etwas bekommt.

Vielleicht einfach erst mal ne Melodie zu Ende führen...
 
burton
burton
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Da ist ja sofort die Jurymentalität am Kochen. Finde ich nicht ok, daß ihr gleich fast alles pauschal niedermacht. Ich habe als ersten "letzten" Eindruck vorläufig nur zu bemängeln, daß der Schluß zu ausgewalzt ist und die vorhandene Lebendigkeit des "Rests" auf null runterzieht. Ist zu breitgetreten. Pause !
...und so "Jury" : stürzt euch auf die ...... und lasst bitte den Kollegen am Leben. :-))
Es ist ein Forum und kein Strafgericht.
 
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Öcher
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Da ist ja sofort die Jurymentalität am Kochen. Finde ich nicht ok, daß ihr gleich fast alles pauschal niedermacht. Ich habe als ersten "letzten" Eindruck vorläufig nur zu bemängeln, daß der Schluß zu ausgewalzt ist und die vorhandene Lebendigkeit des "Rests" auf null runterzieht. Ist zu breitgetreten. Pause !
...und so "Jury" : stürzt euch auf die ...... und lasst bitte den Kollegen am Leben. :-))
Es ist ein Forum und kein Strafgericht.
Sorry, da ist aber doch eigentlich kein Unterschied zu Kandidaten wie Menderez bei DSDS ...



warum haben viele Menschen keine Selbsteinschätzung, dass ihr Talent eben nicht reicht ..und dann auch noch selber zugibt, dass man irgendetwas hingerotzt hat ...
Worin liegt der Sinn einer Teilnahme? Was beweist man sich damit - will man nur im Bekanntenkreis angeben?
„Ich hab an nem Kompositions Wettbewerb teilgenommen“?
Wäre dasselbe als wenn Otto Normalo zur Säbener Straße fährt und ein Probetraining machen möchte ..gar nicht reingelassen wird - aber im Freundeskreis...
 
Demian
Demian
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Zunächst mal interessiert mich, um welchen Wettbewerb es sich überhaupt handelt.

Diese Kompositionen mit Menderez zu vergleichen, geht weit an dem hier Präsentierten vorbei.

Die Musik ist im Stil salonhafter Allerweltskompositionen des 19. Jahrhunderts geschrieben. Darin ist für mich nichts erkennbar Individuelles enthalten. Als Stilkopie könnte man daran mithilfe eines Theorie-/Kompositionslehrers sicherlich gut weiterarbeiten. Sehr viele Komponisten haben damit begonnen, im Stil von … zu komponieren. Daran ist überhaupt nichts Verwerfliches, weswegen ich @Öchers Urteil auch als unqualifiziert betrachte.

Entscheidend wird die Entwicklung sein. Immerhin scheinst du, @ciurlionis ja selbstkritisch genug zu sein, um den Weg des Lernens zu gehen. Alles Gute dabei!
 
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Čiurlionis
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Ich bin auch nicht überzeugt davon :lol:

Aber immerhin, es sind schon deutlich schlechtere Kompositionen hier reingestellt worden...

Das Pråludium hat ein paar nicht schlüssige harmonische Wendungen, und der Schluss ist kacke.
Meine Absicht war es nicht, stolz ein fabelhaftes Werk zu präsentieren und mich anschließend bejubeln zu lassen, sondern erweiterte Kritik von vielleicht auch Leuten mit bereits höherem Verständnis davon zu erhalten und darüber dann zu diskutieren. Welche Harmoniewendungen findest du unschlüssig und was ist so kacke am Schluss?

Zunächst mal interessiert mich, um welchen Wettbewerb es sich überhaupt handelt.

Diese Kompositionen mit Menderez zu vergleichen, geht weit an dem hier Präsentierten vorbei.

Die Musik ist im Stil salonhafter Allerweltskompositionen des 19. Jahrhunderts geschrieben. Darin ist für mich nichts erkennbar Individuelles enthalten. Als Stilkopie könnte man daran mithilfe eines Theorie-/Kompositionslehrers sicherlich gut weiterarbeiten. Sehr viele Komponisten haben damit begonnen, im Stil von … zu komponieren. Daran ist überhaupt nichts Verwerfliches, weswegen ich @Öchers Urteil auch als unqualifiziert betrachte.

Entscheidend wird die Entwicklung sein. Immerhin scheinst du, @ciurlionis ja selbstkritisch genug zu sein, um den Weg des Lernens zu gehen. Alles Gute dabei!
Das war „Jugend komponiert 2022“. Danke für die Rückmeldung.
 
antje2410
antje2410
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Aber wenn du erst was einschickst, und dann um Feedback bittest, ist das Pferd doch von hinten aufgezäumt, oder?
Die Jury begutachtet auch die Noten, und zwar sehr gründlich. Vielleicht kannst du da Punkte sammeln. Sie ist nicht dazu da, Dir ein Feedback zu geben, du musst erst einen Preis gewinnen, Preisträger werden gefördert.
Ich finde das Impromptu etwas chaotisch, als wäre Dir eine Idee nach der anderen gekommen, und die hast du aneinandergereiht, aber nicht verbunden oder schlüssig ausgebaut bzw. verbunden. Deswegen finde ich auch, dass es eher keinen Impromptu-Charakter hat.
Aber du bist jung und kannst noch so viel dazulernen!
 
P
Primustonus
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Hallo mal wieder,

für einen Wettbewerb habe ich vor einer halben Woche ein „Impromptu“ geschrieben, das ursprünglich ein Rondo werden sollte, aber wegen des Zeitdrucks wurde da nichts mehr draus, ein Großteil geschrieben am Einsendeschlusstag, daher zum Ende hin ziemlich rabiat entwickelt. Sehr schade. Und das Audio ist natürlich synthetisch. Ich bin nicht so überzeugt davon. Hätte das Thema viel raffinierter entwickeln können – oder überhaupt. Ach ja, und da ist noch ein Prélude, bestimmt schon zwei Jahre alt, hatte ich auch dort eingereicht. Mich würde sehr interessieren, was euer Eindruck davon ist.

Viele Grüße :-)
Bravo! Hier lese ich "Rezensionen", die möglicherweise vom Neid bzw. Frustration diktiert wurden. Dann fordere ich die Damen und Herren in Wettbewerb zu treten und Ihre Tracks zu veröffentlichen - Mut dazu brauchen die Damen und Herren auch. Dazu finde ich den Track gleichzeitig modern und auf die Klassik augenzwingend. Ich bin kein Fan von Walzer - bürgerlich, fast immer aus der Zeit fallend und überhaupt als Genre ausgenutzt. Jedoch hier fand hier den Dreitakt angenehm und herausfordernd. Gratulation!
 
 

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