Der "Ich-drück-dir-die-Daumen"-Thread

Ich freue mich über ein paar gedrückte Daumen morgen um 19:00. Ich spiele allerdings nicht Klavier, sondern Querflöte (und glücklicherweise nicht allein).
 
Ehrensache, dass der Daumen gedrückt wird! Viel Spaß!
 
Daumen und alle Pfötchen sind fest gedrückt!!!!
LG Barbara
 
@Nora @méchant village @Wil @Klavirus
Danke für's Daumendrücken!

Es hat verhältnismäßig gut geklappt - verhältnismäßig heißt, dass ich nicht ganz zufrieden war mit mir. An den Stolperstellen haben mir ein paar Töne gefehlt, und an ein paar sicheren Stellen hatte ich leider einen zu trockenen Mund. Meine Querflötenlehrerin fand es jedoch prima, und die beiden anderen Mitspieler (Flöte und Cello) behaupten, dass sie meine Ausfälle nicht bemerkt haben.

Eines habe ich heute Abend auf jeden Fall gelernt: Schau nie, nie auf jemand im Publikum. Ich hatte einen kurzen Blick auf ein kleines Mädchen geworfen, das schon das ganze Vorspiel über ganz aufmerksam zugehört hatte - und schwupp, war ich mit den Augen aus den Noten draußen.

Gespielt haben wir übrigens die Ouvertüre von Haydns "L'infedeltà delusa" für Querflötenquartett, wobei die 4.Flöte bei uns das Cello war.


View: https://www.youtube.com/watch?v=6T__BZ3QObA


Das Tempo allerdings hatten wir nicht drauf.
 
Ich glaube, Du bist zu streng mit Dir. :-D Gibt es ein fehlerfreies Vorspiel? Wichtiger als ein paar fehlende Töne ist doch, was musikalisch rüber kommt. Sehr schönes Stück. Klingt für mich ziemlich virtuos. Spielst Du schon länger Querflöte als Klavier?
 
Ich glaube, Du bist zu streng mit Dir. :-D Gibt es ein fehlerfreies Vorspiel? Wichtiger als ein paar fehlende Töne ist doch, was musikalisch rüber kommt. Sehr schönes Stück. Klingt für mich ziemlich virtuos. Spielst Du schon länger Querflöte als Klavier?

Nein, ein Jahr weniger. Aber wie gesagt, wir waren von diesem Tempo ein Stück weit entfernt. Und ich habe zweite Flöte, nicht erste gespielt. Das würde ich definitiv noch nicht schaffen, was mich aber auch überhaupt nicht stört. Mir ist das Spielen im Ensemble wichtig, und deswegen werden wir in der Formation auch wieder etwas spielen.
 

Gemeinsam zu musizieren, kann bestimmt sehr viel Spaß machen. Was ist das Schwierigste daran, im Ensemble zu spielen?
 
Gemeinsam zu musizieren, kann bestimmt sehr viel Spaß machen. Was ist das Schwierigste daran, im Ensemble zu spielen?

Ich fand es in der Formation gar nicht so schwierig. Aufeinander zu hören gehört meiner Meinung nach auch zu den Dingen, die man bis zu einem gewissen Grad lernen kann.

Duo Cello - Klavier finde ich schwieriger. Ich erarbeite mir gerade mit meinem Mann das dritte (relativ einfache) Stück und muss mich da ganz schön anstrengen.
 
Aufeinander zu hören, ja, das könnte für mich anfangs auch das Schwierigste werden. Gerade am Anfang. Man ist vielleicht noch nicht ganz sicher beim Spielen seiner eigenen Noten und muss dann noch darauf achten, wo sich die andere Person gerade befindet. Ich bereite ja gerade mein erstes vierhändiges Klavierspiel vor. Bin gespannt, wie das erste Zusammenspiel wird. :-D Aber wir haben uns für den Einstieg wirklich das leichteste Stück gesucht, das wir finden konnten. Den gemeinsamen Rhythmus zu halten, wird sicher eine besondere Herausforderung.
 
Was ist das Schwierigste daran, im Ensemble zu spielen?

Auch hier wird es sicherlich individuelle Unterschiede geben. Ich als Ensemble-Neuling muss mich noch daran gewöhnen, dass die Anderen gnadenlos weiterspielen, wenn ich aus irgendeinem Grund 'rausgekommen bin: "Hiiilfe, wo sind die denn jetzt?" Gleichzeitig auf den Dirigenten und in die Noten zu schauen ist ebenfalls eine Umgewöhnung.
 
Aufeinander zu hören, ja, das könnte für mich anfangs auch das Schwierigste werden. Gerade am Anfang. Man ist vielleicht noch nicht ganz sicher beim Spielen seiner eigenen Noten und muss dann noch darauf achten, wo sich die andere Person gerade befindet. Ich bereite ja gerade mein erstes vierhändiges Klavierspiel vor. Bin gespannt, wie das erste Zusammenspiel wird. :-D Aber wir haben uns für den Einstieg wirklich das leichteste Stück gesucht, das wir finden konnten. Den gemeinsamen Rhythmus zu halten, wird sicher eine besondere Herausforderung.

Vierhändig lohnt sich absolut!
Als Appetithäppchen einfach mal "Baynov Ensemble" bei YouTube suchen - das sind immer mehr als 4 Hände.
 
Auch hier wird es sicherlich individuelle Unterschiede geben. Ich als Ensemble-Neuling muss mich noch daran gewöhnen, dass die Anderen gnadenlos weiterspielen, wenn ich aus irgendeinem Grund 'rausgekommen bin: "Hiiilfe, wo sind die denn jetzt?" Gleichzeitig auf den Dirigenten und in die Noten zu schauen ist ebenfalls eine Umgewöhnung.

Respekt! Du spielst nicht nur ein neues Instrument, sondern jetzt auch noch in einem Orchester. Das wäre für mich der Worst Case, es wird einfach weitergespielt, wenn ich rausfliege. :-D Da bin ich froh, dass wir am Klavier auch zu zweit erst mal taktweise üben können bis es halbwegs sitzt. Wie schaffst Du es, wieder einzusetzen? Lernst Du auch die Noten anderer Instrumente, damit Du Stellen findest, an denen Du weiterspielen kannst?

Vierhändig lohnt sich absolut!
Als Appetithäppchen einfach mal "Baynov Ensemble" bei YouTube suchen - das sind immer mehr als 4 Hände.

Vielen Dank für den Tipp, Klafina! Vielleicht hole ich mir da gelegentlich die Motivation. ;-)


Wenn ich an meine Kindheit denke, waren es die Proben. Die Aufführungen selber waren dagegen eine Erleichterung.

Ja klar, sobald es aufführungsreif ist, hat man die Schwierigkeiten gemeistert. Ich führe nichts auf, für mich sind natürlich die Proben das interessante. Aber Erleichterung hört sich sehr nach Probenstress an. :-D
 
Da bin ich froh, dass wir am Klavier auch zu zweit erst mal taktweise üben können bis es halbwegs sitzt. Wie schaffst Du es, wieder einzusetzen? Lernst Du auch die Noten anderer Instrumente, damit Du Stellen findest, an denen Du weiterspielen kannst?

In meinem jetzigen Stadium nach erst zwei Orchesterproben lese ich nach dem 'Rausfliegen in der Partitur die Noten der gerade melodieführenden Instrumente mit, in unserem Fall in der Regel erste Flöte oder erste Violine. Ich gehe aber davon aus, dass ich die Stücke irgendwann so gut kennen werde, dass es genügt, die Ohren aufzusperren oder - noch besser- dass ich keine unfreiwilligen Unterbrechungen mehr einbauen werde.

Am 18. Juni benötige ich übrigens ganz viele Daumen, denn an diesem Tag wird meine Feuertaufe stattfinden.
 
Da ist also ziemliches Multitasking angesagt. :coolguy:
Der 18. Juni ist ja noch ein bißchen hin. Ich versuch dran zu denken!
 

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