Das Metronom wird 200!

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cwtoons

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Die uralten Teile zum Aufziehen mit so einem Pendelstab, an dem ein kleines Schiebegewicht hing, sind so out wie Tonbandgeräte.

Geholfen haben sie mir damals sehr.

Und ich finde Metronome immer noch gut und sehr nützlich. Ich warte auf ein zeitgemäßes Teil mit Internetzugang. Da könnte ich dann einfach nur eine Bachwerkverzeichnisnummer eingeben oder "In The Mood" und schon tackert es los. Wenn ich zusätzlich noch "Klavierunterricht ein Jahr" eingebe, läuft es nur auf vierzig Prozent der regulären Geschwindigkeit.

Und es zählt mit, mit der Stimme von Jane Birkin.

CW
 
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Das M.M. war die erste App zum Installieren auf das Klavier. ;-)
 
Dreiklang

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Die Krux bei elektronischen Metronomen ist m.E. immer noch der Klang... viele haben diesen "Pieps", nur die teureren anscheinend ein natürlich klingendes "Klack".

Auf Thomann kann man verschiedene Modelle probehören. Ich selbst habe dieses sündhaft teure Ding mir seinerzeit gekauft, wegen des guten (natürlichen) Klangs:

http://www.thomann.de/de/boss_db90.htm

Heute gibt's schon etwas günstigere, auch mit gutem Klang.

p.s. wie die Metronom-Apps fürs Smartphone klingen, weiß ich nicht.
 
Dreiklang

Dreiklang

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Digitales Fernsehen ist doch auch besser :-D(nee, DER Vergleich hinkt wirklich... :-D)
 
GeraldF

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hasenbein

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Klang? Gar kein Problem - es gibt jede Menge Apps, bei denen ein Knackgeräusch ohne definierte Tonhöhe (wichtig!) einstellbar ist, das ähnlich klingt wie ein mechanisches Metronom.
Was manchmal auch OK klingt (Geschmackssache) ist z.B. der Sound einer geschlossenen Hi Hat.
 
Peter

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Bechsteinfan
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Spitze Schreie hahaa :-D

Wie Hasi schon schrieb: Heute kann man den Ton seiner Wahl nehmen. Klack, Klick, Hi Hat, Bassdrum, spitze Schreie :-) ..., die Lautstärke einstellen....

Vorteil eines alten mit Pendels ist natürlich das Visuelle, aber auch das geht mit einer App (ein größeres Display ist hier von Vorteil).
Ob es schon eine App gibt, wo ein Dirigent gezeigt wird der im eingestellten Tempo mit nem Stock fuchtelt?
 
mick

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Glaub' mir, niemand, der nach Metronom spielt, schaut auf das Dingens.

Wenn ich ein Metronom benutze - was ich zugegebenermaßen selten tue - dann fast nur visuell. Ich stelle das Ding stumm, nehme vom Blinken das Tempo ab und spiele dann einen Abschnitt, um am Ende zu kontrollieren, ob ich das Tempo gehalten habe. Das ist für mich eine der wenigen sinnvollen Arten, ein Metronom zu benutzen: man lernt auf diese Weise, ein Tempo stabil zu halten. Man kann bei längeren Abschnitten auch zwischendurch mal hinsehen. Zum Klicken spielen ist ungeheuer nervtötend und kann nur im Ausnahmefall dabei helfen, kurze, schwierige Passagen ins Tempo zu bringen. Aber natürlich gibt es selbst dafür wesentlich intelligentere Methoden, auch einige mit (stummem) Metronom.

LG, Mick
 
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Dreiklang

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Wenn ich ein Metronom benutze - was ich zugegebenermaßen selten tue - dann fast nur visuell. Ich stelle das Ding stumm, nehme vom Blinken das Tempo ab und spiele dann einen Abschnitt, um am Ende zu kontrollieren, ob ich das Tempo gehalten habe.
Wie soll das gehen? Wo schaust Du hin - auf die Klaviatur, oder auf's Metronom? Und warum nimmst Du nicht einfach eine Stoppuhr (Smartphone), Du brauchst ja nur ausrechnen, wielange eine Passage brauchen soll...?
Zum Klicken spielen ist ungeheuer nervtötend
Es gibt genügend Leute, die das keineswegs "nervtötend" finden, aber dafür irgendwelche anderen Übemethoden absolut nervtötend finden (z.B. die Stationenübung... )
und mag dabei helfen, kurze, schwierige Passagen ins Tempo zu bringen. Aber auch dafür gibt es wesentlich intelligentere Methoden dafür
Es gibt sehr intelligente und sehr gute Leute, die das Metronom propagieren und nutzen. Zum Beisipel Julia Fischer.

http://www.br.de/radio/br-klassik/s...r-geigenkasten-folge-18-zum-metronom-100.html
 
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mick

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Wie soll das gehen? Wo schaust Du hin - auf die Klaviatur, oder auf's Metronom? Und warum nimmst Du nicht einfach eine Stoppuhr (Smartphone), Du brauchst ja nur ausrechnen, wielange eine Passage brauchen soll...?

Du hast es leider nicht verstanden. Es geht ganz einfach: Man übernimmt das Tempo des Metronoms in seine innere Vorstellung (dazu muss man hinsehen, man könnte das Gerät aber auch ticken lassen und ausschalten, bevor man anfängt zu spielen) und spielt dann eine Passage. Am Ende der Passage schaut man wieder aufs Metronom, um zu kontrollieren, ob man das Tempo exakt gehalten hat. Während des Spielens schaut man nicht aufs Metronom, außer man will bei längeren Passagen zwischendurch mal kontrollieren. Dazu ist es gar nicht nötig, dass man 100%-ig mit dem Metronom zusammen bleibt, das wäre ohnehin unnatürlich.

Es gibt genügend Leute, die das keineswegs "nervtötend" finden, aber dafür irgendwelche anderen Übemethoden absolut nervtötend finden (z.B. die Stationenübung... )

Klar, das ist die bequeme Methode: man kann man beim Üben das Gehirn weitgehend abschalten. Nur entwickelt sich dadurch kein inneres Gefühl für Rhythmus und Tempo. Und die Leute, die so üben, brauchen dann auch gerne mal drei Jahre für eine Konzertetüde, die andere in ein paar Wochen lernen. ;-)

Es gibt sehr intelligente und sehr gute Leute, die das Metronom propagieren und nutzen. Zum Beisipel Julia Fischer

Geiger haben die Angewohnheit, täglich stundenlang Ševčík-Übungen zu spielen. Die sind musikalisch noch unergiebiger als die Übungen von Cortot oder Brahms für Pianisten - mehr oder weniger reine Gymnastik. Da ist es fast egal, ob man dazu auch noch ein Metronom klicken lässt. Bei Brahms-Übungen mache ich das auch gelegentlich. Du kannst aber sicher sein, dass Julia Fischer keine Beethoven-Sonaten mit tickendem Metronom übt!

wie berühmt ist eigentlich Dein Lehrer? Auch Professor?

Die Amis haben's nicht so mit den Titeln. Ein berühmter Pianist war er allemal, und du würdest vor Neid erblassen, wenn du wüsstest, wer bei ihm studiert hat ...

LG, Mick
 
Dreiklang

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Du hast es leider nicht verstanden. Es geht ganz einfach: Man übernimmt das Tempo des Metronoms in seine innere Vorstellung (dazu muss man hinsehen, man könnte das Gerät aber auch ticken lassen und ausschalten, bevor man anfängt zu spielen) und spielt dann eine Passage. Am Ende der Passage schaut man wieder aufs Metronom, um zu kontrollieren, ob man das Tempo exakt gehalten hat. Während des Spielens schaut man nicht aufs Metronom, außer man will bei längeren Passagen zwischendurch mal kontrollieren. Dazu ist es gar nicht nötig, dass man 100%-ig mit dem Metronom zusammen bleibt, das wäre ohnehin unnatürlich.
Naja, also sowas brauche ich nicht. Wenn ich eine Passage metronomgeübt "im Tempo" kann, bin ich fertig (und dann gibts auch keine Temposchwankungen - zumindest keine ungewollten ;-) )
Klar, das ist die bequeme Methode: man kann man beim Üben das Gehirn weitgehend abschalten.
Das Gehirn ist immer an beim Üben - oder sollte es, zumindest.
Nur entwickelt sich dadurch kein inneres Gefühl für Rhythmus und Tempo.
Das war nun schon so oft da. Ich empfehle Dir, nochmal den Artikel von Frau Fischer zu lesen, falls Du das nicht aufgenommen hast, was dort gesagt wurde.
Und die Leute, die so üben, brauchen dann auch gerne mal drei Jahre für eine Konzertetüde, die andere in ein paar Wochen lernen.
Ja, Berufsmusiker sind da etwas schneller, das kann schon sein. Das macht mir, als Hobbyspieler, aber ehrlich gesagt nur sehr wenig.
Du kannst aber sicher sein, dass Julia Fischer keine Beethoven-Sonaten mit tickendem Metronom übt!
Naja, aber ich tu das, und Schuberto auch. Das genügt völlig ;-)
Die Amis haben's nicht so mit den Titeln. Ein berühmter Pianist war er allemal, und du würdest vor Neid erblassen, wenn du wüsstest, wer bei ihm studiert hat ...
Mich haut so schnell nichts um. "Immer schön cool bleiben" war mein Motto, als ich so alt war wie Du ;-)
 
 

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