Brauche Hilfe, allgemein zum Klavier spielen.

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Suprarenin

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Hallöchen, ich hab so einige Fragen, hoffe das geht in Ordnung.
Also ich hab vor 4 Jahren, ca. 1 Jahr, Klavierunterricht genommen mit dem Buch "Mein schönstes Hobby..." Band 1. Kamen bis zum Einsatz vom Pedal. Nebenbei lernte ich mir selbst Lieder (Cache Cache Ludovico Einaudi, Unfaithful-Rihanna). Hab mit dem Unterricht aufgehört wegen meinem Staatsexamen, spielte jedoch weiter ohne Lehrer. Nun zu meinen Fragen: Irgendwie muss ich bei Liedern bei den Noten immer überlegen und nach und nach spielen. Also geht irgendwie nicht so schnell und wen ich es wieder spiele, lese ich weniger die Noten sondern lerne die Lieder auswendig. Sollte man die Noten nicht lesen können wie Buchstaben, also so schnell ? Z.b. bei dem Lied von Ludovico Enaudi- Time Lapse, eigentlich eifacher was ich bis jetzt lernte, aber irgendwie ist mir das zu viel und krieg es nicht in den Kopf. (Bis jetzt spiele ich Rihanna-Unfaithful, Silent Hill-Theme of Laura, Cache Cache-Ludovico Enaudi, alles ohne Lehrer gelernt). Meine Nächste Frage: Sollte man unterricht nehmen ? Ich hab bis jetzt noch keinen Lehrer weil ich einfach keine Kinderlieder mehr spielen will sondern Stücke die auch Spaß machen, beim letzten Lerer nur Kinderlieder. Das nahm mir meine Motivation. Ja, bin vielleicht bisschen verzweifelt weil ich nicht mehr so recht weiss ob ich den fürs Klavier spielen geschaffen bin. Letzte Frage: Ihr habt jetzt ja so gelesen was ich spielen kann, könnt ihr mir ein Klavier Buch empfehlen das dieses Schwierigkeitsgrad hat ?
Hoffe es ist verständlich.
Danke schonmal für eure Hilfe.
 
Holger

Holger

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Es ist nichts falsches daran, Klavierstücke auswendig zu lernen und zu spielen. Es erfordert sehr langes üben, Stücke vom Blatt abzuspielen. Je nach Schwierigkeitsgrad dauert das Jahre oder Jahrzehnte. Also Geduld.
Braucht man Klavierunterricht? Ja, auf jeden Fall!
 
Boogieoma

Boogieoma

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Wenn Du es noch einmal mit Klavierlehrer versuchen willst, solltest Du einen KL suchen, der nicht mit Kinderliedern anfängt sondern Dich dort abholt, was Du spielen willst!
Ich habe mir anfangs ein Notenhelft von Margret Feils in der Musikbilbliothek ausgeliehen (Piano Klavierschule mit Rock und Pop von Margret Feils), da wurden Noten und Therie mit leichten Rock- und Pop Stücken m. E,. gut erklärt. Inzwischen hat sie einen neuen Band herausgebracht, "PlayPiano" vieleicht wäre das etwas für Dich.
Allerdings habe ich für mich festgestellt, dass es sehr schwierig ist autodidaktisch Klavierspielen zu lernen, deshalb habe ich auch sehr lange nach einem geeignetes KL gesucht und dann eine junge Klavierlehrerin gefunden, die sich auf mich und meine Musikwünsche eingegegangen ist.
 
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stoni99

stoni99

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Hallöchen, ich hab so einige Fragen, hoffe das geht in Ordnung.
Also ich hab vor 4 Jahren, ca. 1 Jahr, Klavierunterricht genommen mit dem Buch "Mein schönstes Hobby..." Band 1. Kamen bis zum Einsatz vom Pedal. Nebenbei lernte ich mir selbst Lieder (Cache Cache Ludovico Einaudi, Unfaithful-Rihanna). Hab mit dem Unterricht aufgehört wegen meinem Staatsexamen, spielte jedoch weiter ohne Lehrer. Nun zu meinen Fragen: Irgendwie muss ich bei Liedern bei den Noten immer überlegen und nach und nach spielen. Also geht irgendwie nicht so schnell und wen ich es wieder spiele, lese ich weniger die Noten sondern lerne die Lieder auswendig. Sollte man die Noten nicht lesen können wie Buchstaben, also so schnell ? Z.b. bei dem Lied von Ludovico Enaudi- Time Lapse, eigentlich eifacher was ich bis jetzt lernte, aber irgendwie ist mir das zu viel und krieg es nicht in den Kopf. (Bis jetzt spiele ich Rihanna-Unfaithful, Silent Hill-Theme of Laura, Cache Cache-Ludovico Enaudi, alles ohne Lehrer gelernt). Meine Nächste Frage: Sollte man unterricht nehmen ? Ich hab bis jetzt noch keinen Lehrer weil ich einfach keine Kinderlieder mehr spielen will sondern Stücke die auch Spaß machen, beim letzten Lerer nur Kinderlieder. Das nahm mir meine Motivation. Ja, bin vielleicht bisschen verzweifelt weil ich nicht mehr so recht weiss ob ich den fürs Klavier spielen geschaffen bin. Letzte Frage: Ihr habt jetzt ja so gelesen was ich spielen kann, könnt ihr mir ein Klavier Buch empfehlen das dieses Schwierigkeitsgrad hat ?
Hoffe es ist verständlich.
Danke schonmal für eure Hilfe.
Ja, verständlich.
Ich habe mit den lieben Noten auch so meine Probleme. Ich spiele daher auch nur auswendig.
Es kommt darauf an was du willst:
Wenn du nur ein "paar Stücke" spielen willst, kannst du es auch ohne Noten. Für alles andere kommst du wohl längerfristig ohne KL nicht aus.
 
S

Späteinsteiger

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Hallo Suprarenin,
ich habe / hatte ca.die gleiche Situation. 2 Jahre Klavier gespielt und 4 Jahre pausiert. Jeztz wieder beginnen. z. Z. habe ich nicht die Möglichkeit Klavierunterricht zu nehmen.

Nur mit einer Klaveirschule allein wird es nichts werden, so habe ich es bei mir festgestellt.

Als Klavierschule habe ich die Ausführung "Play-Piano" von Magret Feils.
Sehr gut aufgebaut und es gibt auch neben den CD-Aufnahmen - normales Tempo gespielt - die Möglichkeit, sich alles in einer Slow-Version als MP3 oder MP4 ? von der WEB-Seite herunterzuladen.
Auch hat sie mit den Klassikband "Play Piano - einfach Klassik" mit leichten Originalwerken, incl. MP3 -Aufnahmen + Slow-Version etwas GUTES heraugebracht
Aber allein genügt das nicht.
Nun habe ich eine WEB-Seite mit Videokursen gefunden, der mich sehr gut weiterbringen.
Die Kurse sind auch sehr gut aufgebaut, um alles mal wieder aufzuarbeiten.
Zusätzlich sind Kurse, wie Blues&Boogie, sowie Klassikstücke - wie Bach "Präludium Nr.1", Beethoven "Elise" + jetzt Neu von Haydn das "Kleine Menuett F-Dur" auch Little Serenade genannt, eingestellt.

Schau hier mal nach:
http://www.klavierspiel.com/blog/meine-kurse-uebersicht/

Gruß
späteinsteiger
 
backstein123

backstein123

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Sollte man die Noten nicht lesen können wie Buchstaben, also so schnell ?
Sollte man unterricht nehmen ?
Hallo Suprarenin,

Zur Frage 1:
Ja sollte man!
Irgendwann jedenfalls:-D

Aber keine Sorge, bis dahin dauert es etwas, manchmal ein paar Jahrzehnte.
Bis dato kannst du halt Note für Note durch gehen.
Beim Noten lesen gibt es zwei Richtungen:

Linear, dass beherrsche ich zb relativ sicher.
Also du beginnst mit der ersten Note und liest (und spielst) dann als würdest du Satz lesen.

Vertikal, also oben und unten.
Dass ist mir durch das Klavier spielen neu, und ich glaube dass es gerade uns Anfänger sehr schwer fällt, Violine und Bass Schlüssel gleichzeitig zu erfassen.
Da hilft eben nur langsam, sehr sehr langsam vorwärts gehen.

Ich hatte bis zur letzten Stunde ein Stück, bei dem rechts Staccato und links legato gespielt wird.
Diese Bass "Melodie" hatte jedoch kein erkennbares Muster (also Teil A, Wiederholung von Teil A, Teil B, Teil C und wieder Teil A) oder so etwas.
Das ist mir irre schwer gefallen, weil ich Noten horizontal und vertikal gleichzeitig lesen musste und dabei mit beiden Händen etwas verschiedenes machen musste.

Am Ende hat es funktioniert, weil ich die 8tel Noten stur mit Metronom geübt habe.
Am Anfang hab ich das Metronom auf 44bpm gestellt und auf jeden Klick eine Achtel gespielt.
Das macht eine Viertel Note bei 22bpm.
Und wenn du mal dein Metronom auf 22bpm stellst und vier Schläge abgewartest, erkennst du, wie langsam das doch ist:-D

Deshalb, wirklich langsam beginnen, wirklich langsam.


Zur Frage 2:
Ja, den du verschwendest Unmenge an Zeit ohne.
Achte auf einen guten Lehrer und, und daran scheitern gerade wir Erwachsenen Schüler immer wieder, vertrau mal seinem Konzept.
Klar, wenn du merkst das es absolut nicht dein Ding ist, Wechsel den Lehrer, aber manchmal genügt einfach die Frage "warum?".
Wir sind die Anfänger und uns fehlt das Wissen um zu erkennen warum wir gerade diese Übung machen oder jenes Kinder Lied üben müssen.
Und da fragt man eben einfach nach.



Ach, kleiner Tipp noch von meinem Lehrer in Bezug auf das noten lesen:

Wenn du ein neues Stück beginnst, und beim versuchen mit nur einer Hand immer wieder an den Noten scheiterst, dann spielst du einfach schneller als du denken kannst.

Also, mach langsam ;)
 
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Manuela

Manuela

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Sollte man die Noten nicht lesen können wie Buchstaben, also so schnell ?.
Was mich wundert ist, dass jemand, der ernsthaft ein Instrument (außer Triangel) spielen lernen will, überhaupt über diese Frage nachdenken muss.

Analphabeten bringen bekanntlich auch fabelhafte Gedächtnisleistungen zustande, weil sie gezwungenermaßen alles auswendig wissen müssen. Noten lesen ist Übungssache, wie vieles andere auch. Ich kann es nicht oft genug wiederholen, die altmodische Methode mit einer Lehrerin, der Bayer Klavierschule und Czerny war anscheinend doch nicht so schlecht, halt langweilig und mühsam ;-)

Heute bin ich unendlich froh, dass ich Noten schneller lesen kann als die Namen eintippen (und ich kann sehr rasch tippen).

Abgesehen davon: Trollalarm?
 

thinman

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Vermute ich auch...
Für welche Abschlüsse braucht man ein Staatsexamen (und keine besonderen Schreibfertigkeiten, hüstel)?
Staatsexamen ist ein Abschluss. ;-)
Du wolltest wahrscheinlich schreiben: Für welchen Beruf braucht man ein Staatsexamen.
Mein Tipp: Arzt (dafür spräche auch der nick)
Wer ein Kreuzchen an der richtigen Stelle setzen kann, ist ne Runde weiter.;-)
Die Doktorarbeit kannst Du einer jungen Dame diktieren und später im Beruf schreibst Du höchstens noch Deinen Namen auf ein Rezept.
 
Klavirus

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Na, da hast Du wohl Recht. Der Beitrag spricht aber eher nicht dafür.
 
Rheinkultur

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Vermutlich. Staatsexamen (als Mediziner?) und dann ein so holprig formulierter Text? Notenlesen ist noch eine der leichtesten Übungen, für die man selbst im Grundschulalter keine übermenschliche Begabung braucht. Und dann solche Überlegungen nach Abitur und Studium, das passt doch überhaupt nicht zusammen. Außerdem gibt es hier schon eine Menge Fäden zu dieser Problematik, die man mit der Suchfunktion finden könnte, ohne dass man sich allzu viel Mühe machen müsste... .

LG von Rheinkultur
 
Musikanna

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Diesmal sind es Frage- statt Ausrufezeichen. Nur ein Hinweis, aber... ;-)
 
Rheinkultur

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Ich hab bis jetzt noch keinen Lehrer weil ich einfach keine Kinderlieder mehr spielen will sondern Stücke die auch Spaß machen, beim letzten Lerer nur Kinderlieder.
@Pedall: Ich hätte einen Berufstipp auf Lager, damit sich das Staatsexamen auch lohnt. Wie wäre es mit Leerer? Damit kann man wenigstens zur Müllabfuhr gehen: Mülltonnen leer machen und Klaviere wegschmeißen... .


LG von Rheinkultur
 
 

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