Beethovens Pathetique

  • Ersteller des Themas Klaviekoholiker
  • Erstellungsdatum

Klaviekoholiker
Klaviekoholiker
Dabei seit
25. Sep. 2007
Beiträge
9
Reaktionen
0
Hallo allerseits....
In diesem Thema möchte ich über die Pathetique reden(reden?....naja.....)
Wie würdet ihr sie spielen....anmerkungen.....Pausen zwischen den Tempowechseln........wie schnell der Anfang....usw....viel Spaß:cool: :D :blues:


MfG
Klaviekoholiker
 
Mindenblues
Mindenblues
Dabei seit
25. Juni 2007
Beiträge
2.595
Reaktionen
106
Wie würdet ihr sie spielen....anmerkungen.....Pausen zwischen den Tempowechseln........wie schnell der Anfang....usw....

Klingt sehr unspezifisch!

Habe auch mal alle Sätze der Pathetique gespielt. Wie schnell der Anfang?
Eben sehr pathetisch :) Meine Klavierlehrerin ist regelrecht ausgeflippt, wenn ich beim Grave-Intro der Pathetique nicht exakt im Rhythmus blieb. Sie bestand darauf, dass der Rhythmus gerade bei den langen ausgehaltenen oder punktierten Noten genau eingehalten wurde.

Aber ehrlich, stelle doch besser konkretere Fragen...
 
pille
pille
Dabei seit
19. Feb. 2007
Beiträge
1.305
Reaktionen
15
Eine Sonate zum Eindruck schinden! :cool:
Der erste Satz gewittert über das Publikum, der zweite ist eingängig, melodiös und der dritte , das Rondo, ist bestens geeignet um seine Fertigkeiten zu demonstrieren. Schöne Sonate! Doch Vorsicht beim Üben des ersten Satzes: Die Trommelbässe in der linken Hand können bei falschem Üben leicht auch mal zu einer Sehenscheidenentzündung führen. Versuchen locker zu bleiben, dabei das Handgelenk ganz leicht mitdrehen. Wichtig ist auch, daß man die jeweils erste Note jeder Sechzehntelgruppe etwas betont. Der Schwung, den man dazu holt hilft enorm lockerer zu bleiben, und außerdem klingt es dann nicht so eintönig.
Große Gefahr ist auch, daß man zuviel Pedal gibt, am besten zwischendurch die einzelnen Passagen ganz ohne Pedal üben.
So, das waren meine damaligen Erfahrungen mit dieser Sonate. Ist aber schon verdamte lange her, leider! :roll:
 
F
Freme
Dabei seit
27. März 2006
Beiträge
168
Reaktionen
0
Hi,

ich hoffe, das ist jetzt kein Spam ....

Gerade vorgestern habe ich mir diese Sonate in einer Einspielung von Alfred Brendel angehört.

Und da ich als Anfängerin ja auch das Notenlesen noch kräftig üben muss, habe ich mir die Noten ausgedruckt und versucht mitzulesen.

Ich kann Euch nur aus ganzem Herzen beneiden, dass ihr das spielen könnt. Ich war schon furchtbar stolz auf mich, dass ich das Mitlesen so einigermaßen bewältigen konnte.
 
F
Freme
Dabei seit
27. März 2006
Beiträge
168
Reaktionen
0
Fang' doch mit dem langsamen 2. Satz an, der ist nicht so virtuos (aber ich würde ihn auch nicht als einfach bezeichnen). Und ist zum heulen schön...

Nee, nee. Ich bin wirklich noch eine absolute Anfängerin. Meine Klangvorstellung vom Stück kann ich bei meinem jetzigen technischen Vermögen nicht am Klavier verwirklichen. Das dauert ja so furchtbar lange bis man das was man sich im Kopf vorstellt auch in die Fingerspitzen und Hände und Arme und Füße bekommt. Jedenfalls bei mir *seufz*
 
netti
netti
Dabei seit
31. Okt. 2006
Beiträge
421
Reaktionen
8
Ja, ein schönes Stück und es beeindruckt jeden. Und garnicht mal so fiese schwer (zumindest mal Satz No 1). Meine Klavierlehrerin ist beim Grave auch sehr streng was den Rhythmus angeht, da kennt sie kein Pardon... und ich finde (auch wenns schwer fällt), dass es exakt gespielt einfach mehr hermacht. Bin erst beim ersten Satz durch (d.h. ich weiß wo die Töne sind und komme so einigermaßen durch). Jetzt freue mich mich auf zwei und drei. Wir haben uns vorgenommen, erstmal alles zu lernen und dann alle drei zusammen schön zu machen. Sonst ist immer vorne hübsch und hinten hat man keine Lust mehr ;-).

Bei Grave finde ich es schwer, alles schön zu binden und bes. die linke Hand schön zu spielen...
 
Stilblüte
Stilblüte
Super-Moderator
Mod
Dabei seit
21. Jan. 2007
Beiträge
10.760
Reaktionen
14.935
Ich habe die Sonate mal in einem Anflug von Euphorie angespielt, was mir dabei mit Abstand am meisten Probleme bereitet hat, waren die Tremoli in der linken Hand...

Stilblüte
 
ubik
ubik
Dabei seit
6. Jan. 2007
Beiträge
1.950
Reaktionen
3
Ich verstehe irgendwie nicht, warum diese Sonate so beliebt ist. Nur weil sie einen Namen hat oder wieso? Es gibt ja schließlich viel bessere Sonaten von Beethoven.
 
klavigen
klavigen
Dabei seit
1. Sep. 2007
Beiträge
2.503
Reaktionen
4
bessere Sonaten ?

Ich verstehe irgendwie nicht, warum diese Sonate so beliebt ist. Nur weil sie einen Namen hat oder wieso? Es gibt ja schließlich viel bessere Sonaten von Beethoven.

Diese Meinung kann ich nicht teilen und sie steht mir auch nicht zu. Es gibt keine Rangfolge: Gute, Schlechte und bessere Beethoven Sonaten. Jede ist in ihrer Art einzigartig. Es kann höchstens sein, dass einem eine bestimmte besonders gut gefällt. Das würde ich aber nie verallgemeinern.
 

P
pianina
Dabei seit
20. Sep. 2007
Beiträge
167
Reaktionen
0
2. Satz

Hallo Ihr Lieben,

ich habe die Einspielung des 2. Satzes der Sonate auf meinem E-Piano und finde ihn super schön und ergreifend.
Mich würde mal interessieren – wohlweislich, dass ich noch ein paar Jährchen fleißig üben muss :( – nach wievielen Jahren so etwas zu meistern ist? Grob geschätzt, es ist natürlich klar, dass das von Spieler zu Spieler anders ist...

Freue mich über Eure Meinungen/Erfahrungen!

LG, pianina
 
klavigen
klavigen
Dabei seit
1. Sep. 2007
Beiträge
2.503
Reaktionen
4
Grave

eine kleine anmerkung zu den KLavierlehrern, die auf dem exacten Rytmus bestehen.
Im Prinzip haben die recht. Erstmal muss man genau den Rytmus verstehen und das möchten die Lehrer gerne nachprüfen - es wird nämlich viel geschlampt in diesem Teil.

Wenn aber das sitzt, dann kann man sich über die strenge Fessel sogar hinwegsetzen und als Künstler muss man es wohl sogar.

Ich kenne keine Version eines namhaften Pianisten, wo man ein Metronom mitlaufen lassen könnte.

Also erst die Form beherrschen und sich anschliessend über sie hinwegsetzen. Andersrum hört man den Mangel.
 
netti
netti
Dabei seit
31. Okt. 2006
Beiträge
421
Reaktionen
8
Zustimm.... man muss wissen wie's gezählt wird, um sich dann darüber hinwegsetzen zu können. Hauptsache für mich ist aber, dass der schnelle Teil nicht so runtergerasselt wird. Habe eine Aufnahme von Gulda, ganz ganz schrecklich. Die von Brendel ist Klassen besser und halb so schnell.

Den ersten Satz kann ich schon ganz aordentlich, bis auf die fiesen zwei Stellen wo's mit der rechten Hand nach oben und der linken nach unten dudeln geht....ein Strickmuster, das mir weder in Hand noch in den Kopf will...*fluch*. Der Rest ist OK und liegt gut in der Hand.

Teil 2 ist wunderschön...damit fang ich jetzt an. Mein Ziel ist, alle drei vor Weihnachten durch zu haben, so dass ich weiss, was gespielt wird. Dann brauche ich noch ein Vierteljahr, bis es 'flutscht'. Insgesamt hab ich bis dahin wohl 7-8 Monate gewerkelt. Unterbrochen von Nebenprojekten wie 'The Entertainer', 'Le Picadilly (von Satie)', und der Träne. Und im moment (Jahreszeitlich passen: Mozart 'Ah! Vous dirais-je, Maman') Und dann wollen ja auch die alten Schätze erhalten werden...

so viel Musik
so wenig Zeit...

ticktock
netti
 
ubik
ubik
Dabei seit
6. Jan. 2007
Beiträge
1.950
Reaktionen
3
Ich sag ja nicht, dass die Pathetique schlecht sei, sondern beliebt, bzw. bekannt.
 
pille
pille
Dabei seit
19. Feb. 2007
Beiträge
1.305
Reaktionen
15
Teil 2 ist wunderschön...damit fang ich jetzt an. Mein Ziel ist, alle drei vor Weihnachten durch zu haben....

Na da haste Dir was vorgenommen, dann halt Dich ma ran!! Den dritten Satz fand ich damals eigentlich am schwersten. Der gibt einem keine Möglichkeit zu pfuschen, den mußt du wirlich drauf haben, während man unter dem Gewitter des ersten Satzes die ein oder andere Schlampigkeit verbergen kann (zumindest vor nicht zu kritischen Zuhörern :rolleyes:)

Auf alle Fälle hatte mir mein Klavierlehrer erstmal die Hammelbeine langgezogen, als ich es ihm damals erstmalig vorspielte und ich durfte quasi ganz von vorne anfangen :D

Viel Spaß und Erfolg!
 
netti
netti
Dabei seit
31. Okt. 2006
Beiträge
421
Reaktionen
8
jau, hab auch schon 'Schlimmes' von der 3 gehört... mal sehen ;-)
 
H
Homie
Dabei seit
13. Juni 2007
Beiträge
141
Reaktionen
38
Der dritte gefällt mir am besten, die sätze 1 u 2 sprechen mich iwie nicht so an.
Meine Klavierlehrerin meinte ich sei noch nicht fähig den 3 satz zu spielen, aber ich hab ihn trotzdem ohne ihr wissen begonnen..

Bisher läuft es eigentlich gut, doch die schnellen staccati in der linken und rechten hand bereiten mir ziemlich große probleme
 
F
Freme
Dabei seit
27. März 2006
Beiträge
168
Reaktionen
0
Hallo Ihr Lieben,

ich habe die Einspielung des 2. Satzes der Sonate auf meinem E-Piano und finde ihn super schön und ergreifend.
Mich würde mal interessieren – wohlweislich, dass ich noch ein paar Jährchen fleißig üben muss :( – nach wievielen Jahren so etwas zu meistern ist? Grob geschätzt, es ist natürlich klar, dass das von Spieler zu Spieler anders ist...

Freue mich über Eure Meinungen/Erfahrungen!

LG, pianina

Hallo Ihr Experten,

Das würde mich auch mal interessieren .....

LG
Gaby
 
netti
netti
Dabei seit
31. Okt. 2006
Beiträge
421
Reaktionen
8
So, für den zweiten Satz habe ich jetzt zwei Wochen gebraucht, aber er ist noch nicht schön und es hakt noch an allen Ecken und Enden. Aber immerhin hab ich mich mit den Tönen schonmal angefreundet.

Das Schwierige an dem Satz ist nicht das eigentliche Töne spielen, sondern das schön spielen und dass man die Melodie hört auch wenn alle Finger gleichzeitg was zu tun haben. :rolleyes:
Ich denke deshalb, dass man schon einige Jahre Praxis auf dem Buckel haben muss, um es schön spielen zu können. Vielleicht 4-5?


Jetzt noch Numero 3, dann bin ich wirklich an Weihnachten durch und kann dann, ohne es jede Woche mit der Klavierlehrerin zu behakeln, für mich weiter üben und wir justieren dann so alle drei Wochen.

Ich würde die Sonate gerne so im März/April vorspielreif haben. Könnte klappen.
 
 

Top Bottom