Bach: Invention oder kleines Präludium

Hallo Fisherman,

Ich habe mir den Link angeschaut und von den 15 Stücken, die in der Notensammlung enthalten sind, habe ich bereits 7, somit lohnt sich ein Kauf in dieser Zusammenstellung für mich nicht wirklich.

Nachdem was ich so "ergoogelt" habe, handelt es sich wohl um das Larghetto aus der Sonate in d moll.

Vielen Dank noch mal!

LG, PP
 
Liebe PP, jetzt wirds aber Zeit, mit dem Sammeln langsamer zu machen und dafür kräftig in die Tasten zu hauen (d-moll dürfte stimmen, soweit ich mich erinnere...)
 
Ich habe nach einem Jahr und 3 Monaten von meinem Klavierlehrer die Inventionen von Bach vorgesetzt bekommen und konnte nach ca 1-2 Monaten die #4 flüssig vorspielen.

Ich habe recht früh schon angefangen mir andere Stücke neben meiner Russischen Klavierschule (Band 1 und 2) zu suchen. Burgmüller (Arabesque, Pastorale) ist super, Erik Satie (Gymnopédie) ist auch super. Träumerei von Schumann ist mir im Moment ein Dorn im Auge. Die Noten sind nicht wirklich schwer zu spielen, aber es will noch nicht so klingen wie ich es mir vorstelle (oder bei Yundi gehört habe: Träumerei ). Dazu kommt auch noch das mich der 23. Takt zwingt meine Finger zu dehnen ;-)

Mein Tip:
Wenn du dir das zutraust, mach es einfach. Stell das Metronom auf max 60 Schläge pro Minute und pro schlag spielst du eine Sechzehntel. Übe so die kleinen Abschnitte. Ich spiele die Stücke sehr oft auf 60 durch (der Schlag ist dann immer der kleinste Notenwert), wenn die einzelnen und komplizierteren Passagen sitzen. Dabei kann man auch schon ein wenig übertrieben die Dynamik einüben und das ganze später verfeinern. Ich komme mit der Methode super durch die Stücke und mein Klavierlehrer ist auch zufrieden.
 
um das ganze z.b bei der 4 invention zu steigern einfach pro schlag eine viertel... bzw zwei achtel etc^^ und bei den 3 takten triller 4x abwächselnd pro noten wert in der anderen stimmt trillern... also z.b. chch trillern ->oben nur eine note^^, chch etc... und das dann im orginal ;D ich sags da hatte ich meinen spaß dabei! :cool:
 
@ Adatschio, Klavirus, Backe und Pilschen

Bedanke mich herzlich für eure Bestärkung mich an die Invention ranzuwagen. Auch wenn ich dieses Projekt letztendlich doch noch aufgeschoben habe, werden mir die Ratschläge, die ich hier bekommen habe sehr nützlich sein, wenn ich es dann doch einmal angehe.

LG, PP
 
Hi PP,

ich bin mal so neugierig und frag nach, ob du dich an die Invention schon rangewagt hast? ^^
Ich hab sie (also die erste) vor ner ganzen Weile nämlich auch von meinem Lehrer vorgelegt bekommen mit den Worten, wer was am Klavier werden will, sollte sich damit mal auseinandergesetzt haben.
Hab das Stück allerdings nach der ersten Seite mühevoller Kleinarbeit über ca. 3-4 Wochen erstmal beiseite gelegt, weil ich irgendwann total am Verzweifeln war deswegen, und wende mich jetzt lieber erstmal Yann Tiersen wieder zu. ^^

LG Annie
 
Hi PP,

ich bin mal so neugierig und frag nach, ob du dich an die Invention schon rangewagt hast? ^^
Ich hab sie (also die erste) vor ner ganzen Weile nämlich auch von meinem Lehrer vorgelegt bekommen mit den Worten, wer was am Klavier werden will, sollte sich damit mal auseinandergesetzt haben.
Hab das Stück allerdings nach der ersten Seite mühevoller Kleinarbeit über ca. 3-4 Wochen erstmal beiseite gelegt, weil ich irgendwann total am Verzweifeln war deswegen, und wende mich jetzt lieber erstmal Yann Tiersen wieder zu. ^^

LG Annie

Ach, du streust Salz in meine Wunden. :D:D Nein, die Leutz haben mir in diesem Faden so viel Respekt davor eingebläut, daß ich mich noch immer nicht rangewagt habe. :floet:

Habe mich aber ansonst schon so intensiv damit auseinandergesetzt, daß ich die Noten auswendig kann - werde sicher innerhalb der nächsten Wochen damit anfangen.

Werde dann berichten, wie es mir dabei geht. Bin aber guter Dinge - Zweistimmiges scheint mir zu liegen. :)

LG, PP
 
Wow,
du kannst die Noten auswendig, bevor du das Stück spielst. Das ist ja wie Gieseking.

Hallo Bachopin,

Für dich mag es ja selbstverständlich sein, die Noten zu können, bevor man zu spielen beginnt, bei mir entspricht es nicht der normalen Praxis. Meiner Meinung nach, hätte es für mich in der derzeitigen Situation auch wenig Sinn - ich kann Noten nicht vom Blatt lesen, kann somit anhand der Noten keine Klangvorstellung entwickeln und ich werde sicher keinen Buchstabensalat auswendig lernen.

Die Invention macht hier insofern einen Unterschied, da es das erste Stück ist, das ich penibelst nach meinen eigenen Möglichkeiten analysiert habe und auch immer wieder mit den Noten in der Hand angehört habe, hier habe ich Takt für Takt angesehen, wie die Intervalle gesetzt sind, habe versucht nachzuvollziehen, wie die Themen variiert werden, in welchem Verhältnis die Stimmen zueinander stehen.

Die Spötteleien mit wow,... Gieseking... kannst du dir also sparen.

Gruß, PP
 

Ich glaube nicht, daß Bachopin das spöttisch gemeint hat! Ich finde es tatsächlich bemerkenswert, wenn man ein Stück auswendig kann, bevor man es spielt. Ist bestimmt nicht schlecht, das würde ich auch gern können.

Gruß,
Cem.
 
Hi PP,
Ich glaube nicht, daß Bachopin das spöttisch gemeint hat! Ich finde es tatsächlich bemerkenswert, wenn man ein Stück auswendig kann, bevor man es spielt. Ist bestimmt nicht schlecht, das würde ich auch gern können.

genau so war's. ( :-( )

Wobei ich mich aber schon ein bischen gewundert habe (bewundert). Ich finde es ist sehr anstrengend ein Stück ohne zu spielen zu lernen. Aber es ist natürlich eine super Methode ein Stück rein von seinem musikalischen Inhalt zu verstehen.

Gruß
 

Hallo Bachopin,

Entschuldige bitte meine Überreaktion und die Unterstellung, daß du spötteln wolltest! Ich habe angenommen, daß es für dich als Fan des mentalen Trainings und "Anhänger" der Chang Methode (ich hoffe ich begehe da jetzt keinen faux-pas) das Normalste wäre, zuerst den Notentext zu lernen und dann zu spielen.

LG, PP

PS: ad Kommunikatinonsinkompatibilität: sind wir jetzt quitt? :)
 
Wow, du kannst die Noten auswendig, bevor du das Stück spielst.

Das ist eine ganz tolle Grundlage! Damit hast du schon einen Teil der Arbeit hinter dich gebracht. Das Zusammenspiel wird dir auch gelingen, da bin ich sicher. Ich wünsche viel Erfolg!

Hallo Bachopin und Marcus,

Herzlichen Dank für die aufmunternden Worte!

Ich verbleibe in der Hoffnung, daß ich die Invention ohne großes buhuhuuuu überstehe! :D:D:D

PP
 
Hi PP,

Entschuldigung angenommen, danke. :-)

Man nennt es ja auch die Methode Leimer/Gieseking. Wobei ich finde es halt super anstrengend. Ich könnte es prinzipiell (ja ja, schon klar ;-) ), aber es ist mir einfach zu anstrengend.

Ich muss mit meiner endlichen mentalen Energie ein bischen haushalten, da ja berufstätig.

Ich bin übrigens kein unkritischer Chang (FOP) Anhänger. Man muss allerdings auch bedenken, dass es kostenlos ist. Ich würde schon jedem empfehlen es zumindestens einmal anzuschauen.
Meine eigene Anschauungen zum Klavierspielen sind eine Mischung aus experimentellen Erkenntnissen der Motorik- und Lern-Forschung, vielen tollen Tips aus dem Forum (rolf, chiarina, stilblüte, ...) und eigenem Nachdenken und Experimentieren.

Ausserdem habe ich inzwischen viel viel bessere aktuelle Bücher gefunden, du kennst ja meinen Bücherschrank. Aber die verrate ich nicht, die sind viel zu gut. ;-)

Gruß
PS: Vielleicht mach ich mal eine neue Liste meiner aktuellen Buch-Empfehlungen. Sind ein paar wirklich gute Bücher dabei, die du im normalen Katalog gar nicht bekommst. Allerdings englisch.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich finde es tatsächlich bemerkenswert, wenn man ein Stück auswendig kann, bevor man es spielt. Ist bestimmt nicht schlecht, das würde ich auch gern können.

Was ist denn hier überhaupt unter "auswendig können" zu verstehen?
Bei mir ist das so, dass ich ein Stück vorher schon gehört haben muss, und es demzufolge auch auswendig kann, bevor ich mich dazu animiert fühle, es nachzuspielen. Wenn ich´s dann spiele, hab ich die Melodie schon vorher im Ohr. Alles andere fühlt sich meiner Ansicht nach irgendwie unnatürlich an.
 

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