Aufnehmen, jetzt mal richtig

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Nicht fast einen Ganzton? Das würde sich aus dem Verhältnis der Sampling-Raten von 44.1 kHz ("CD") und 48 kHz (sonst weit verbreitet) erklären lassen.
Was sagen denn die "Eigenschaften" der Audiodatei zur Sampling-Rate aus?

Und probier mal folgendes aus: nimm exakt 100 Sekunden lang auf (gemäß einer externen Uhr, nicht unbedingt gemäß der Anzeige des Aufnahmeprogramms). Wie lang dauert die Aufnahme dann tatsächlich: 100 Sekunden oder nur 92 Sekunden oder sonstwas?
 

Stilblüte

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Kann ich leider am Handy nicht einsehen. Aber sie ist eigentlich gleich eingestellt.
 
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Ich möchte nach langer Zeit meinen Aufnahme (Audio+Video) -"Workflow" ein bisschen verbessern. Ist das Folgende sinnvoll? Tipps/Kommentare wären sehr willkommen!

Tonaufnahme über Garageband (oder Logic Pro? Hätte das irgendwelche Vorteile?) via an ein Audio-Interface angeschlossene Mikrofone.

Daneben lasse ich die Kamera laufen und importiere die Videoschnipsel anschließend.

Die Video- und dazu korrespondierenden separat aufgenommenen Audioschnipsel importiere ich dann in die freie Version von Davinci Resolve. Dort gibt es eine Funktion "auto sync audio", die das Austauschen von "schlechtem" (also das von der Videokamera) gegen "gutes" (also das über das Audio-Interface aufgenommende) Audio in den Videoschnipseln automatisch erledigen soll. Hat das schon einmal jemand ausprobiert? Das wäre schön bequem, wenn es wirklich gut funktioniert. Ansonsten muss ich es eben weiterhin per Hand machen.

Die Videoschnipsel (nun mit gutem Audio) kann ich dann gleich auch in Davinci Resolve zusammenschneiden. Und fertig!


In dem gerade beschriebenen "Workflow" benutze ich die DAW (Garageband/Logic Pro oder was auch immer) eigentlich nur zur Tonaufnahme. Alles andere mache ich im Video Editor.

Was mich ein bisschen verwirrt ist, dass umgekehrt einige DAWs (z.B. Logic Pro) ebenfalls Funktionen zur Synchronisierung von Audio mit Video haben. Das wäre dann wohl ein ganz anderer Workflow (?). Hat jemand Erfahrungen damit und kann es vergleichen mit dem oben beschriebenen Vorgehen, wo man eigentlich die ganze Arbeit im Video-Editor erledigt?
 

Peter

Bechsteinfan
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Die einfachste Methode zum Synchronisieren ist immer noch die "Filmklappe" (einmal vor der Aufnahme in die Hände klatschen). Auf irgend einen Automatismus würde ich mich da nicht verlassen.
Das Synchronisieren in der Videosoftware dauert dann nur Sekunden: Einfach die beiden Peaks (audio und video) der "Filmklappe" framegenau ausrichten, fertig.
In dem gerade beschriebenen "Workflow" benutze ich die DAW (Garageband/Logic Pro oder was auch immer) eigentlich nur zur Tonaufnahme.
Dafür würde auch ein "einfaches" Programm wie Audacity ausreichen, zu mal das über alle nötigen oder gar bessere Bearbeitungstools verfügt, wenn man den Ton denn bearbeiten will. Eine DAW ist oversized. Ansonsten ist Dein Workflow ganz normal, so wie es die meisten machen. Da sehe ich keine großartigen Verbesserungen.

Dort gibt es eine Funktion "auto sync audio", die das Austauschen von "schlechtem" (also das von der Videokamera) gegen "gutes" (also das über das Audio-Interface aufgenommende) Audio
Hier kannst Du evtl. Deinen Workflow noch verbessern: Das "schlechte" Audiosignal eignet sich oftmals, um Raumklang abzumischen. Einfach mal probieren: Ganz dezent dazumischen und schauen, ob Du Dich so dem realen Klang etwas nähern kannst.
 
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Danke Peter! Gut zu wissen, dass eine bessere DAW hier keine weiteren Vorteile bringt. Für mich ist es schon eine Verbesserung, direkt in den Computer aufzunehmen, weil meine bisherige Tonaufnahme (Zoom H4) leider ziemlichen Drift zur Kamera hatte, was man schon nach 5-6 Minuten am Stück merkt. Ich hoffe mal, das wird jetzt besser sein. Im Netz findet sich einiges über die Clock von H4, so dass ich vermute, dass es daran und nicht an der Videokamera lag.

Ich probiere das mal aus, dezent das Signal von der Kamera dazuzumischen (wobei es alleine für sich ziemlich schlecht klingt).

Kannst Du (oder jemand anderes) etwas zu den Video-Synchronisierungsfunktionen von DAWs (z.B. Logic Pro) sagen? Wenn ich recht verstehe, ist das als Alternative dazu gedacht, die Synchronisierung im Video-Editor zu machen – wobei mir letzteres immer noch natürlicher erscheint.
 
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Ich habe eine Frage zum Aufnehmen mit Handy und Mikro:

Wenn ich mein Mikrofon (ZoomH2) mittels USB und Adapter an mein Handy anschließe (HTC), kann ich damit aufnehmen. Allerdings wird alles einen Halbton zu hoch aufgenommen. Ich habe es zunächst mit dem vorinstallierten Diktiergerät versucht, eben noch eine andere App zum Aufnehmen heruntergeladen - selbes Ergebnis.
Wenn ich das Mikrofon an Tablet oder Computer anschließe, besteht das Problem nicht.

Hat jemand eine Ahnung, woran das liegt oder wie ich es beheben könnte? Es wäre echt praktisch, wenn ich mit Handy und Mikro aufnehmen könnte.
Warum spielt du nicht einfach einen Halbton tiefer. Sollte für dich doch kein Problem sein. ;-)
 
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Oje, da habe ich ein schönes neues Audio-Interface (Focusrite Clarett 2Pre) gekauft und bin nun überfordert damit: Jetzt muss ich nicht nur am Audio-Interface und in der DAW Pegel einstellen, sondern auch noch in der "Focusrite Control" Software. Kennt sich jemand damit aus?

Ich vermute einmal, es hat auf die Qualität (z.B. Rauschen) Einfluss, wo man die Regler eher hoch- oder eher runterdreht, möchte aber nun nicht lange damit herumexperimentieren. Vielleicht die Regler in DAW und Focusrite Control beide auf +/- 0 dB (also sozusagen "voll") und den Pegel möglichst nur direkt am Interface anpassen?
 
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Guten Morgen. Zum Thema Software habe ich eine Ergänzung: der TE hat Audacity erwähnt. 'Habe ich früher auch gerne benutzt.

Heute verwende ich eine freie DAW (Digital Audio Workstation): Ardour. Die hat den Vorteil ggü. Audacity, dass ich nicht-destruktiv am Aufnahmematerial arbeite - die original Aufnahmedaten bleiben mir immer erhalten. Ich behaupte: es lohnt, sich damit zu befassen.
 

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Ardour. Die hat den Vorteil ggü. Audacity, dass ich nicht-destruktiv am Aufnahmematerial arbeite - die original Aufnahmedaten bleiben mir immer erhalten. Ich behaupte: es lohnt, sich damit zu befassen.
Bei Audacity bleibt ebenfalls die Originalaufnahme erhalten. Man importiert diese als Kopie, kann sie bearbeiten und entweder als Audacity-Projekt speichern oder exportieren und dann beim nächsten Arbeitsgang wiederum diese importieren.
 
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Man importiert diese als Kopie, kann sie bearbeiten
Hallo. Ja - klar, das geht immer. Ist aber nicht effektiv.

Audacity ist ein tolles Tool und ich schätze es z.B. wegen der Möglichkeit, direkt die Wellenform bearbeiten zu dürfen (geht bei Ardour nicht). Und vor allem (neuerdings) gehen direkte Bearbeitungen im im Spektogramm - unschlagbar im Open Source Bereich!

Ardour hat im Bereich Recording ganz klar die Nase vorn - es ist eine DAW. Im Gegensatz zu Audacity, dass gar keine DAW sein will (es hat wie gesagt ganz andere Stärken).

Ein schönes WE und happy Recording!!
 
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Kennt jemand noch tripleDAT? Bestimmt mehr als 20 Jahre her, konnte auch schon non-destructive!
War ein tolles, richtig aufregendes Teil für die damalige Zeit, eben auch für Privatleute erschwinglich. Und "DAT-Backup" (für Daten) auch was ganz exquisites.
ISA-Steckplatz, so starb es irgendwann automatisch aus....
 
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Nicht fast einen Ganzton? Das würde sich aus dem Verhältnis der Sampling-Raten von 44.1 kHz ("CD") und 48 kHz (sonst weit verbreitet) erklären lassen.
Was sagen denn die "Eigenschaften" der Audiodatei zur Sampling-Rate aus?
Zu diesem Thema habe ich eine Anmerkung: bei 'Umwandlungen' von Samplerates (u.v.a.) nutze ich ffmpeg. Beispiel: Ich habe einen Audiotrack in 44.1 kHz, brauch ihn aber in 48 kHz - ohne Tonhöhenveränderung:
'ffmpeg -i track_mit_44.1kHz.wav -ar 48000 neuer_track_mit_48kHz.wav'

Lieben Gruß!
 
 

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