- Registriert
- 28.09.2010
- Beiträge
- 2.531
- Reaktionen
- 2.408
Wenn 180cm möglich sind würde ich auch nicht mehr über Pianinos nachdenken.
Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Flügel aus dem gesamten letzten Jahrhundert mit evtl. Ausnahme der Nachkriegszeit bis ca. 1970 würde ich auch empfehlen.Bechstein Klaviere habe ich auch noch nicht gespielt und stehen auf jeden Fall auf der Liste.
Würde ich sehr weit unten in der Priorität einsortieren. So durcheinander wie bei der Mechanik die Fänger stehen, ist es wahrscheinlich im Moment keine Freude, darauf zu spielen.Steinway K-132 Konzertklavier, https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/klavier-steinway-sons-konzertklavier-k-132/2940892269-74-1579
Maiwald macht oft Klangproben seiner Instrumente.
Mein Eindruck ist: So richtig abgeholt hat dich das Instrument nicht. Es ist derzeit vlt nicht in perfektem, aber gutem technischen Zustand. Du hast genug Erfahrung, dass dich das Instrument auch so in irgendeiner Form beim Spielen begeistert hätte.
Sehe ich genauso. Du könntest ihn sogar komplett neu besaiten lassen und wärst immer noch bei deutlich unter 10.000 €.Wenn der Preis der Optik geschuldet ist, könnte er viel Spaß machen.
Da gehen die Meinungen sehr auseinander. Manche sagen, dass in der Zeit die besten Instrumente überhaupt gebaut wurden. Ich finde: sehr gute, aber die modernen müssen sich auch nicht verstecken. Bei den Geigen ist es mit den Stradivari ähnlich. Ein Mix aus tatsächlicher Qualität und Verklärung. Im Endeffekt kommt es auf das konkrete Instrument an, pauschale Aussagen sind nicht treffsicher.Zu den Vorkriegs 0s, naja, ich denke, mit denen wirst Du nicht glücklich. Aber da mögen andere mehr zu sagen.
Da möchte ich widersprechen: Ein Instrument kann auch nach 50 Jahren noch top sein. Alles darüber ist meist schon mal renoviert - und das ist nicht immer zum besten.
Zwischen Werkstattaufenthalt und nichts außer höchsten einmal im Jahr stimmen gibt es aber noch ein paar Abstufungen.Der wird die nächsten 20-30 Jahre locker ohne Werkstattaufenthalt auskommen.
Zwischen Werkstattaufenthalt und nichts außer höchsten einmal im Jahr stimmen gibt es aber noch ein paar Abstufungen.
Eine komplette Mechaniküberholung kann man auch machen, ohne dass das gesamte Instrument in die Werkstatt muss (bitte nicht als Unterstellung verstehen).Habe ich da was vergessen?
Ja, klar, solche Berichte sind immer wieder interessant.
![]()
Eine komplette Mechaniküberholung kann man auch machen, ohne dass das gesamte Instrument in die Werkstatt muss (bitte nicht als Unterstellung verstehen).
Wie interessant, danke für die Info, nee, sowas will ich natürlich nicht haben. Hab das Klavier eh schon wieder rausgeschmissen. Will erstmal noch mehr Flügel angucken. Mit 180cm ist da Wohnzimmer dann halt voll, aber vllt schmeissen wir die Couch ja einfach irgendwann wieder raus, hehe!Von dem oben von Dir genannten Steinway K Klavier würde ich Abstand nehmen und gar nicht mehr hinfahren.
Das ist ein Instrument, in dem einmal ein Welte-Mignon Reproduktionsselbstspielmechanismus eingebaut war. Also so ein Teil, welchen mit Papierlochstreifen von selbst spielen konnte und den "Vortrag der Künstler in allen Nuancirungen" wiedergeben konnte.
So einen Jungen kann ich mir nicht leisten, aber macht auch nichts. Die älteren schaue ich mir aber mal an, da ist halt wie gesagt die Angst, dass ich irgendwann nochmal 15k reinstecken muss, das ginge halt nicht. Insofern "muss" ich dann eben Kompromisse machen und ein anderes Instrument kaufen. Aber wenn man bedenkt, dass wir jetzt quasi von einem mittelgroßen Seiler Klavier doch zu 180cm FLügeln gekommen sind, ist das auch Jammern auf hohem NiveauZu den Vorkriegs 0s, naja, ich denke, mit denen wirst Du nicht glücklich. Aber da mögen andere mehr zu sagen. Auch was die sogenannten Restaurierungen dieser Instrumente betrifft. Für mich hat so ein Instrument nur historischen Reiz, aber dafür muss er eben auch original erhalten sein. Die findet man in Deutschland aber immer seltener bis gar nicht mehr. (Als nicht Klavierbauer)
Man kann aber durchaus von privat schon gute original erhaltene Steinways finden. Ich würde da aber eher nach Nachkriegsinstrumenten Ausschau halten, genauer so ab Baujahr 1965.
Wow, da hast du ja echt was richtig Tolles erwischt, Glückwunsch dazu.
Findet man wohl auch nur einmal im Leben, was?
Würde ich weit unten priorisieren. Selbst wenn den der Händler geschenkt bekommen hatte, kann man zu dem Preis keine qualitativ hochwertige Generalüberholung machen, mit allem, was da beschrieben ist. Auch nicht in Polen, wo es vermutlich gemacht wurde.
Das Angebot ist beinahe schon zu gut, um wahr zu sein. Die Krakelee im Resonanzboden sind unkritisch und rein optisch im Lack. Kann bei den besten Instrumenten vorkommen. Stutzig macht mich die Aussage, dass die Hammerköpfe original sind und noch nie abgezogen wurden. Auf den Bildern sieht man im Grunde überhaupt keine Rillen in den Hammerköpfen. Schon bei einer Stunde Spiel pro Tag würde man bei neuen oder frisch abgezogen Hammerköpfen spätestens nach einem Jahr deutlichere Rillen sehen. Filz und Holz der Hammerköpfe sehen für mich aber von ihrer Art her aus wie die originalen, die in ein solches Instrument gehören.
Hello again! Danke für die zahlreichen Nachrichten!
Dann habe ich immer Angst, dass bei solch alten Instrumenten der Stimmstock kaputt geht wie bei meinem alten Klavier. Bei Marken wie Steinway und Bechstein muss ich mir da vllt. weniger Sorgen machen, aber angenommen ich kaufe nun einen Ibach 180 aus 1910, der noch komplett original ist (wie der verlinkte für 9.900, habe schon angefragt). Laut Recherche auch ein sehr wertiges Instrument. Der sieht wirklich schon sehr gepflegt aus, aber trotzdem habe ich Schiss vor ner Kostenexplosion. Auch wenn mich Geschichten wie die von @Marlene und ihrem Bechstein dann wieder beruhigen. Wow, da hast du ja echt was richtig Tolles erwischt,
Ich bin übrigens verwundert, wieviele Bechstein Flügel es knapp über meinem Budget gibt. Sowas z.B.: https://www.kleinanzeigen.de/s-anze...dell-a-generell-ueberholt-/3142616929-74-1995 oder hier: https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/c-bechstein-m-180-fluegel/3143999168-74-9453, wirkt recht sympathisch, nur so als Beispiele, es gibt noch viel mehr. Wäre doch auch interessant...allerdings weiß ich schon bald nicht mehr, wie ich die ganzen Instrumente mal probespielen soll, haha.
Häufige Gussplattenrisse betreffen meines Wissens nur das Modell B vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Das ist mit gut 200 cm aber eh zu groß.Und war da nicht was mit wandernden Stimmstöcken und Gussplattenrissen bei einem der alten Modelle?
Vielen Dank! Vielleicht ist es auch ein Hinweis, dass ich mal ein wenig langsam machen soll, haha. Momentan steigere ich mich schon etwas rein. Dabei habe ich noch Zeit...@Coda, ich wünsche Dir baldige Genesung, damit Du Dich bald wieder weiter auf die Suche machen kannst.
Ach Mensch, das ist so eine schöne Geschichte! Ich liebe solche unvorhergesehenen, ungeplanten Ereignisse, die dann genau das Richtige sind. So etwas wird es bei mir auch in irgendeiner Weise geben, da bin ich mir sicher.Danke, aber ohne die Hilfe einiger Clavio-Mitglieder würde der Flügel jetzt nicht bei mir stehen.
Er hat mich gefunden, ich wollte ihn ja gar nicht.
Vielleicht ist es auch ein Hinweis, dass ich mal ein wenig langsam machen soll
So etwas wird es bei mir auch in irgendeiner Weise geben, da bin ich mir sicher.
Wenn er bisher unbeschädigt ist, geht er bei dir auch nicht schneller kaputt als der eines jungen Instruments.Dann habe ich immer Angst, dass bei solch alten Instrumenten der Stimmstock kaputt geht wie bei meinem alten Klavier.