auf der Suche nach der nächsten Herausforderung

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Birke

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Hallo zusammen,

ich freue mich sehr, wenn ihr mich darin unterstützt, ein Stück zu finden, das ich als nächstes üben könnte.

Gespielt habe ich u.a. Beethoven Rondo Op.51 Nr. 1, Mozart Fantasie KV 397, Debussy Arabesque Nr. 1. (das ist in etwa mein derzeitiges Niveau)

Ich habe schon an eine Mazurka von Chopin (welche?), Liszt Consolation Nr. 3 (zu schwierig?), 2-stimmige Inventionen von Bach oder Satie gedacht.

Leider kenne ich mich nicht gut aus in der Klavierliteratur, umso mehr freue ich mich darauf neue Stücke zu entdecken.

Vielen Dank für Hinweise und Ideen!

Herzliche Grüße,
Birke
 

Welche Stilrichtung interessiert dich denn?
 
Es kann uU. ganz simpel sein: Man hole sich - je nach eigenem Interesse - einen der referentiellen blaugrauen Henle-Urtext-Bände zu Chopin.
- Etüden
- Walzer
- Polonaises
- Mazurken
- Nocturnes
- Balladen
In nahezu allen diesen Bänden werden sich Dinge unterschiedlichen Niveaus finden, die das Einüben lohnen. Zudem ist diese Musik extrem bekannt, es macht keinerlei Probleme, von Profis bei YouTube etc. zu sehen, zu hören, wie ein Stück, das einem gefällt, korrekt gemacht wird.

Ich ... hatte vor 15 Jahren per Zufall einen Blick in Chopins Walzer tun dürfen. Merkte dabei, auf dem Notenpult meines Schwagers, dass mein eigenständiges Üben von Ragtimes mich über die langen Jahre befähigt hatte, Chopins Walzer nun versuchen zu dürfen. Habe anderntags gleich den Henle-Band Walzer gekauft, bin dann aber auf die Nocturnes geschwenkt.

Nebeneffekt: Brauche seither auch ... keine sonstigen Noten noch kaufen. Habe zwar auch die Etüden, Polonaises, Mazurken, aber mache damit nix.

Wenn man also "sein" Musik-Genre kennt oder einzuschätzen vermag, dann ran, den einen ersten Henle-Band zu Chopin holen, und loslegen. Der Trick ist der, Chopin hat praktisch keinerlei Müll, Pillepalle oder Blödsinn komponiert. Alles, was er tat, war klasse oder große Klasse.
 
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Wie wäre es mit einer kleinen Haydnsonate?
 
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Chopin klingt gut, habe auch schon verschiedene Walzer und zwei Mazurken gespielt. Das ist eine Option.
Sind die Nocturnes nicht eher für Fortgeschrittene?

Bei Haydn kenne ich mich leider (noch) nicht aus; könntest du mir eine spezielle empfehlen, Stilblüte?
(Sonate klingt für mich "fortgeschritten"; so fühle ich mich gar nicht ;) Die Stücke, die ich in meinem ersten Post genannt habe, sind meine absolute "Obergrenze".)

Allgemein spiele ich besonders gern Romantik, aber auch Klassik, ab und zu auch gern Bach.
Die Debussy-Arabesque war ein Vorschlag meiner damaligen KLin; hat mich gleich gefangen genommen, obwohl ich anfangs damit zu kämpfen hatte (habe beim Übergang von 2 gegen 3 auf geraden Schlag das Tempo erhöht).
 
Sind die Nocturnes nicht eher für Fortgeschrittene?
Wenn du die Arabesque von Debussy spielen kannst, traue ich dir z.B. von Chopin das Nocturne op. 72 Nr. 1 zu. Das enthält zwar auch 2 gegen 3, aber das kann man ja lernen.

Und von Haydn wäre vielleicht die Sonate in cis-Moll (XVI: 36) ein guter Einstieg. Oder die berühmte C-Dur-Sonate (XVI: 35).
 
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Danke Demian!
(2 gegen 3 gelingt mir schon, ich muss nur darauf achten, das Tempo nicht zu ändern, wenn es in reinen geraden Schlägen weitergeht. ;) )

Ich werde mir alle drei Werke beschaffen, die du mir vorgeschlagen hast. (dann anhören und auswählen)
Bin gespannt und freue mich darauf, etwas Neues anzufangen.

Danke auch an Wiedereinaussteiger!
 
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