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Wenn Du das aus meinen Beitrag verstanden hast, ist das nicht richtig rübergekommen.Mich würde ja mal interessieren, wieso "Manufaktur" und "handgemacht" automatisch mit "gut" oder "besser" assoziiert werden soll. Nicht jeder Handwerker ist gut. Und besser/präziser als eine CNC-Fräse?
Issas besser?
Wärmeplanung hier wird im Juni veröffentlicht. Den Entwurf kenne ich bereits. Ich gehe davon aus, dass für mein Wohngebiet Fernwärme konkret geplant wird. Das dürfte aber erst in frühestens 10 Jahren wirklich stehen.Ich glaube nicht, dass Du ein ernsthaftes Problem hast, denn:
Nach der GEG-Novelle von 2023 (das ursprüngliche GEG stammt aus der Merkel-Ära) wird die Verpflichtung zu 65% Erneuerbaren beim Heizungswechsel in Bestandsbauten erst wirksam, wenn der Stadt-/Gemeinderat Beschlüsse zur Ausweisung von Wärmenetzen oder Wasserstoffnetzausbaugebieten getroffen hat. Heisst: die Verpflichtung zu Erneuerbaren greift erst, wenn diese auch zu Verfügung stehen bzw. es dafür eine konkrete verabschiedete Planung gibt. Das Vorhandensein einer Wärmeplanung an sich reicht dafür nicht aus.
Meine Heizung ist 22 Jahre alt. Siehst du jetzt das konkrete Problem? Und wie gesagt: ich bin nicht der einzige mit dem Problem. Und auch nicht der einzige, der das Problem sieht und benennt. Und auch aus diesem Grund halten die Leute ihr Geld zurück.Heizungen sind auf eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahre ausgelegt. Das Deine noch quasi neue Heizung jetzt so kaputt geht, dass sie nicht mehr repariert werden kann, ist eher ein theoretisches Szenario, praktisch so unwahrscheinlich, dass man Angst nicht zu haben braucht. Du wirst also noch >=20 Jahre Ruhe vor Heizungstauschkosten haben
Back to Pianoindustrie:
Der Wegfall der Exportmärkte (Russland, China) hat jetzt ganz sicher die Lage massiv verschärft, u.a. Steinway in die Kurzarbeit und Grotrian in die Insolvenz getrieben. Aber das war nicht die Hauptursache, sondern nur noch der Überlauf vom dem Fass, welches in der Vor-Corona-Zeit sich schon lange gefüllt hatte. Corona brachte nur eine vorübergehende Atempause…
Du warst schon lange nicht mehr in Seifhennersdorf, oder? Bechstein würde ich als ziemlich modern einordnen. Die machen vieles richtig. Das wirkt fast schon paramilitärisch organisiert dortEinzig Steinway und Bechstein haben es über geschickte Imagebildung vermocht, noch eine nennenswerte Größe, aber mit überwiegend althergebrachten Produktionsmethoden aufrechtzuerhalten.
Mit „Althergebracht“ meinte ich rein den absolut immer noch hohen Grad an Handarbeit - und das ist gar nicht abwertend gedacht. Sowohl bei Bechstein also auch bei Steinway ist das noch heute so und beide machen damit noch Werbung für sich. Von maschineller Hochautomatisation wie bei den Mainstreamprodukten von Yamaha, Kawai und Pear River/Parsons oder in anderen Industrien ist das weit entfernt.Du warst schon lange nicht mehr in Seifhennersdorf, oder? Bechstein würde ich als ziemlich modern einordnen. Die machen vieles richtig. Das wirkt fast schon paramilitärisch organisiert dort![]()
Ok, las sich oben etwas anders. Wenn die Lebensdauer der Heizung rum ist, dann sollte man unabhängig von irgendwelchen gesetzlichen Regelungen mit dem Ersatz planen, sprich: das Budget dafür verfügbar haben.Meine Heizung ist 22 Jahre alt. Siehst du jetzt das konkrete Problem? Und wie gesagt: ich bin nicht der einzige mit dem Problem. Und auch nicht der einzige, der das Problem sieht und benennt. Und auch aus diesem Grund halten die Leute ihr Geld zurück.
Es gibt kein Problem, weil es keine neue Austauschpflicht für Bestandsheizungen gibt - und dazu gibt es noch die Möglichkeit auf staatliche Förderungen zwischen 30 und 70 Prozent.Und auch nicht der einzige, der das Problem sieht und benennt. Und auch aus diesem Grund halten die Leute ihr Geld zurück.
Das stimmt. Die Preisentwicklung der Fernwärme ist aber an die Preisentwicklung des primären Energieträgers gekoppelt. Deswegen hat sich in der Vergangenheit und wird sich die Fernwärmepreisentwicklung in Zukunft nicht von den anderen Primärenergieträgern abkoppeln. Die Fernwärme-Anbieter versuchen das vereinzelt immer noch, um die Investitionskisten schneller reinzubekommen. Deswegen laufen derzeit auf breiter Front organisiert Klagen dagegen. Wenn die auf oberster Instanz geklärt sind, was in der nächsten Zeit passieren kann, ist damit zu rechnen, dass der Spuk mit der Preisanpasdungswillkür ein Ende bekommt. Von daher ist der Monopolisten-Nachteil zwar nicht wegdiskutierbar, dürfte aber unter Kontrolle sein.Ich würde mir das mit der Fernwärme gut überlegen - denn da holt man sich einen Monopolisten ins Haus und ist dann dessen Preiswillkür ziemlich ausgeliefert.
Ja. Haben wir auch. Die Deckengeräte sind halt in erster Linie zum Kühlen gedacht.Fürs Heizen müsste man Truhengeräte verbauen.
Stimmt, aber vor Habeck konnte ich einfach meine Heizung gegen eine neue austauschen. Jetzt nicht mehr.Das einzige was es gibt, ist eine Austauschpflicht nach 30 Jahren, und diese Regelung ist uralt und hat mit Habeck nichts zu tun.
Das betrifft so ziemlich die meisten in meinem Wohnviertel.Und die paar, die das jetzt betrifft,
Ja, sag ich doch. Es geht hier ja auch nicht um meine Heizung, sondern um die Frage, warum die Leute ihr Geld zurück halten. Das ist ein Grund dafür.Ohne Dir zu nahe treten zu wollen: der Hauptschaden liegt im wesentlichen in der angerichteten psychologischen Wirkung, aber nicht an den finanziellen Fakten.
Ein wie behauptet dadurch erzeugter signifikanter Einfluss auf den wirtschaftlichen Niedergang der deutschen Pianoindustrie ist mit Verlaub gegenstandslos.
Ich habe eine Luft-Luft Wärmepumpe auf dem Balkon, aber nur für einen Teil der Wohnung. Ich habe sie letztes Jahr in erster Linie als Klimaanlage gekauft. Eine Wohltat. Aber als Heizung finde ich die nicht so toll. Macht eine unangenehme Wärme. PV Anlage hab ich nicht.Ich würde - sofern möglich - immer eine dezentrale Lösung vorziehen, schon, weil man mit einer Luft/Luft-Wärmepumpe die Wohnung im Sommer kostenlos kühlen kann, wenn man sie mit einer (Balkon-) PV-Anlage koppelt.
Im Falle von Steinway ist augenfällig, vielmehr „ohrfällig“, dass sich der Abstand zwischen mittelprächtigen- und Spitzenexemplaren seit Erhöhung der Automatisierung nach meinem Eindruck merklich verringert hat. Der Schnitt über alles ist dadurch vermutlich gestiegen, allerdings ist die Zahl der absoluten Spitzeninstrumente geringer geworden. Gerade im Klavierbau kann gute, fachmännisch ausgeführte Handarbeit der Automation überlegen sein.
Du warst schon lange nicht mehr in Seifhennersdorf, oder? Bechstein würde ich als ziemlich modern einordnen. Die machen vieles richtig. Das wirkt fast schon paramilitärisch organisiert dort![]()