Bösendorfer produziert seit vielen Jahren immer so plus/minus 300 Instrumente - Steinway/Hamburg war vor wenigen Jahren bei ca. 1200, wollte wohl auf ca. 1600 gehen und ist aktuell gerüchteweise bei ca. 400 angekommen .
Der Eigner von
Steinway ist wirtschaftlich-finanziell machtvoll genug, der Company über eine lange Durststrecke zu helfen. Wenn denn das in das Muster einer Verantwortlichkeit eines waschechten US-Börsen-Yankees passte ...
Der Eigner hatte in der Subprime-Krise (ua. "Goldman Sachs") mit einer sehr großen Mannschaft erfolgreich auf den Knall derer Subprimes gewettet (sich Opfer gesucht, die dann auch zahlen konnten), gerüchteweie hierbei an die 12 Milliarden USD gemacht, von denen ca. 3.5 bei ihm persönlich hängen blieben. Mittlerweile solle er - u.a. durch Anteile an einem kanadischen Bergbaukonzern - weit über 10 Mia. USD schwer sein.
John Paulson.
Interessantes Buch hierüber - "Der Größte Trade aller Zeiten".
de.wikipedia.org
Dann hat er ca. 512 Mio USD für die Steinway-Gruppe an die vorigen jungen Eigner und Börsenfummler bezahlt, und wollte die Steinway-Gruppe nun vor einiger Zeit für platt eine Milliarde an die Sonne hängen. Es hat aber m.W. noch niemand angebissen.
Also, es wird (zZt.) nicht alles Gold., was Paulson anfasst. Da ist auch Ego und Prunk im Schwange, Besitzer der angesehensten Klavierbau-Firma der Erde zu sein.
... und inwieweit einige dieser Randbedingungen etc. auch für die japanischen Eigener von
Yamaha gälten, dürfte sich einiges undurchsichtiger gestalten.
Ich habe allerdings weder zum Klavierbaugeschäft von Yamaha noch zu deren Motorradbau belastbare Zahlen. Weiß nur, dass die "Kairetsus" oder wie das bei japanischen Mischkonzernen heißt, sehr erheblich verschwiegener sind.