Anfängerfragen, traut Euch!

  • Ersteller Ersteller violetta
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  • #321
Wenn das Stück ab da noch länger geht und dann eher lautere Stellen kommen, würde ich davon ausgehen. In diesem Fall würde ich im Crescendo da weggehen, wo die klangliche Wirkung am besten ist. Wenn es dagegen insgesamt eine leisere Sache bleibt, kann das "una corda" natürlich auch durchgängig gemeint sein.

Laut wird es nicht:

Bildschirmfoto 2017-06-12 um 14.16.12.png

Auch auf diesem Level kann man dynamisch spielen.

Naja, ich habe bisher nicht una corda gespielt, weil ich den schwammig-wattigen Klang nicht mag. Aber seit das Verschieben der Bösendorfer-Mechanik vor kurzem justiert wurde klingt es schon etwas besser.
 

  • #323
Ich beschreibe nur, inwieweit ich mich unter meinen Lebensbedingungen Musiktheorie erlernen kann.

Genau so habe ich Deine Beiträge auch verstanden. Wenn man jedoch nur selektiv liest und zitiert, dann kann man natürlich bewusst in eine andere Richtung argumentieren. Ich sehe keinen Grund, warum Du Dich da für irgendetwas rechtfertigen müsstest.
 
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  • #324
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  • #325
Laut wird es nicht:
...
Naja, ich habe bisher nicht una corda gespielt, weil ich den schwammig-wattigen Klang nicht mag. Aber seit das Verschieben der Bösendorfer-Mechanik vor kurzem justiert wurde klingt es schon etwas besser.

@Marlene, hier ist von den Noten her ganz klar durchgängig "una corda" gemeint, mit leichtem Anschwellen und dann wieder Abschwellen in der Mitte.

Bei mir klingt "una corda" ganz durchsichtig, wunderbar.
Wenn's bei dir nicht taugt, lass es weg und spiel einfach nur zart.
Auf einem Pianino ginge das ja auch nicht anders.

Grüße
Manfred
 
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  • #326
Das Wort "Krücke" verstehe ich diesem Zusammenhang nicht.
Was ist denn daran nicht zu verstehen, wer nicht die aufgebauten Spannungen und Auflösungen, die Stimmung und Atmosphäre im Notentext fühlt, sondern die Abfolge der akribisch benannten Harmonien braucht, um das Muster zu erkennen und mit Regeln dann in Spannungslinien und Auflösungen ec. zurückzuinterpretieren, für den ist die Theorie eine Krücke, ein Hilfsmittel.
 
  • #329
Schreck lass nach, so viel una corda....
:cry:

Ich würde viel lieber ppp spielen (wie ich es bisher gemacht habe).

Danke, Manfred.
 
  • #330
wer nicht die aufgebauten Spannungen und Auflösungen, die Stimmung und Atmosphäre im Notentext fühlt,
@Ellizza jetzt wird´s interessant!
Woher kommt das untrügerische und sichere Gespür für Spannungen, Auflösungen, Stimmung und Atmosphäre?
 
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  • #331
Was ist denn daran nicht zu verstehen, wer nicht die aufgebauten Spannungen und Auflösungen, die Stimmung und Atmosphäre im Notentext fühlt, sondern die Abfolge der akribisch benannten Harmonien braucht, um das Muster zu erkennen und mit Regeln dann in Spannungslinien und Auflösungen ec. zurückzuinterpretieren, für den ist die Theorie eine Krücke, ein Hilfsmittel.

Stimmt, wer es gar nicht anders hört, für den schon. Ohr geht vor. Aber ich kenne keinen, der Theorie so benutzt, nach dem Motto: rückwärts eingesprungener doppelter Trugschluss mit verzögertem Tritonussubstitutionsdebakel, aber was mache ich damit?

Ich kenne eher die Leute, die es nur nach Gefühl machen und nicht erkennen, wenn man das identische Muster hat, hier in A-Dur, dort in Es-Dur.

Andererseits:
Noten sind ja auch nur Krücken für Leute, die nicht nach Gehör spielen können.
(Und Kompositionen sind ja nur Krücken für Leute, die nicht improvisieren können?)
:-D

Grüße
Häretiker
 
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  • #332
Ich würde viel lieber ppp spielen (wie ich es bisher gemacht habe).

Dann mach das doch. Ich spiele dieses Prélude komplett ohne linkes Pedal. Der gute A.S. bekommt es doch nicht mehr mit;-).
 
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  • #334
Bittet eure Lehrer

Vielleicht kann der Lehrer


Vielleicht habe ich inzwischen eine KL-Phobie (entwickelt) - ich habe keine(n) KL.

harmonisch einfachste Choralsätze zu empfehlen

Irgendwo wurde Bach empfohlen, aber leicht erschien es mir nicht, wenn ich mich richtig erinnere. Was wäre geeignet?
 
  • #335
Was wäre geeignet?
Das hat doch Troubadix sehr deutlich gesagt:
Viele machen den Fehler, bei solchen Sachen nicht mit einfachster Literatur zu beginnen...Fangt mit den einfachsten Grundlagen an und seid nicht ungeduldig
Also nimm das erste Stück was Du gelernt hast. Dann das zweite. Wende zur Übung auch die Erkenntnisse an: Noten selber schreiben und Variationen spielen (z.B. transponiere die durchdrungenen Stücke in andere Tonarten). So wie von @Sven beschrieben.
 
  • #336
@Marlene, z.B Schumanns "Ein Choral" aus dem Album für die Jugend.

Hier kleine Starthilfe Takt 1-4
Stufen Analyse:
1.2.3.2.1.7.6.5 (im Violinschlüssel)
? jetzt kannst du die Stufen im Bassschlüssel analysieren und eintragen usw. usw.

Ich würde die Takte in dem Choral wie folgt aufteilen: T1-4, T5-8, T9-12, T13-16, T17-20, T21-24, T25-28, T29-32
 
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  • #337
1.2.3.2.1.7.6.5 (im Violinschlüssel)
? jetzt kannst du die Stufen im Bassschlüssel analysieren und eintragen usw. usw.

? Warum sollte man bei einem vierstimmigen Choralsatz denn Violin-Schlüssel und Bass-Schlüssel separat analysieren? Außerdem hast du das nicht gemacht, sondern nur dem Stimmverlauf des Soprans Stufen zugeordnet. Sorry, aber das bringt nichts. Man schaut sich den gesamten Akkord vertikal an. Bereits beim zweiten Akkord liegst du daneben, denn das ist die Stufe V bzw. die Dominante als Funktion, also ein D-Dur-Akkord.
 
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  • #338
Ja nu, ich habe Anno dazumal gelernt, mehrstimmige Chorale harmonisch aufzuteilen …. in die oberen Stimmen und die bassführenden Stimmen. Somit ist oben im T5-8 i ii iii iv iii ii i im Bassbereich (bezogen auf die tiefste Stimme) vi v i vi v v i …… mag sei, dass ich da Unsinn gelernt habe, falls ja @Marlene vergiss die Übung.

PS: @Troubadix der zweite Akkord ist D6 … sonst durch meine komische Aufteilung wäre es unten F# (auch eine Dominante).
 
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  • #339
ich habe Anno dazumal gelernt mehrstimmige, Chorale harmonisch aufzuteilen

Mit welchem Ziel? Harmonische Teilung kenne ich aus der Geometrie. Hier kann ich den Sinn dahinter nicht erkennen. Die Stimmen ergeben doch zusammen die Harmonie...:konfus:
 
  • #340
Zum welchem Ziel? Ich weiss es nicht mehr, vielleicht merkt man sich die Klangfortschreitung (=Kadenz) einer zweistimmigen Harmonie besser. Aber wie gesagt, vergessen wir den Aufteilungsquatsch.
 
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