Anfängerfragen, traut Euch!

  • Ersteller des Themas violetta
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Zugrunde liegt: Scarlatti, IMSLP, Longo-Ausgabe:

http://imslp.org/wiki/Opera_complete_per_clavicembalo_(Scarlatti,_Domenico)

„Parallelskalen auf ( mind. 1 Okt. ) und ab ( mind. 1 Okt ),“ zu sehen sind, außerdem beziehe ich „parallel“ auch auf beidhändige, die z.B. ungefähr im Terzabstand laufen, wie etwa diese:

Longo 375 und Longo Appendixband S 26 :

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So. Hmm. Weitere, die solche Anforderungen bei Scarlatti enthalten, sind meinem untrainierten Auge leider entgangen, WENNGLEICH ich einige andere Sonaten, wegen interessanter oder „ännähernd“ Skalen-trächtiger oder anderer Aktivitäten, die sich im Betrachtungsumfeld befinden, doch mal notiert habe, ich mache es aber als Quote, damit es nicht so stört, außerdem hab ich wg. 1 od. 2 Sonaten Dinge vermerkt, die mich persönlich interessieren, ich habs dringelassen, also nicht wundern, bitte, wenn irgendwas von „schrappig“ :-Doder div. „Pastoralen“ :-Dund „prüfen“ :-Dsteht, ich habs dringelassen, kein Bock zum Textbearbeiten jetzt. :-):-):-)

Zitat von ScarlattiInteresting:
L 8 ( allerdings nicht in dieselbe Richtung )
( L 14, aber nicht parallel )
( L 19, Oktaven, nicht selbe Richtung )
( L 41, nicht selbe Richtung )
L 136, ab pdf S. 20, ( allerdings zusammenlaufend )
L 172 : „schon recht nah dran“
L 242: Zwar nix für hier, aber andere interessante Dinge ( Arp. Rauf / runter 1 Hd. ), Triller,
L 251: links rauf, rechts runter
L 265: rechts und links werden hier trainiert, allerdings MEISTENS einzeln
L 268: ebenfalls, nicht uninteressant, aber nicht genau entsprechend
L 262: nicht uninteressant!
L 283 : Oktaven, Sexten, Terzen, Skalen – interessante Sonate!!
L 308 : Interessantes Material, Skalen, Triller usw., leider meist nur eine Hand, nicht gleichz.
L 336: schon recht nah dran. Interessant und vielfältig!
L 367: Interessantes Material und Triller LINKS

L 375: Die Terzenleitern AB 11 Takte vor Schluss sind spannend, finde ich! Sie sollen zumindest lt. dem ( evtl. von Longo dazuge“schummelten“ :-) ) Fingersatz zufolge wohl mit BEIDEN Händen gespielt werden.

L 413: Auch bei dieser schönen, in anderen Ausgaben als „Pastorale“ bezeichneten Sonate sind zumindest teilweise Ansätze vorhanden, speziell zu Beginn, diese Dinge ab Takt 8, ( auf e-Moll-Version hinweisen, oder war das ne andere?). Leider ist „runter“ ein wenig kurz bei diesen Stellen, aber die Sonate selbst ist nat. super und darum hab ich sie auch hier vermerkt. Material: Klasse!!

L 424: In dieser ebenfalls super-Sonate, ca. 18 Takte vor Schluss, sind ebenfalls Ansätze „rauf / runter“ zu entdecken.

L 429 ist die „Schrappige“, Gitarrendissonanzen. Bereits erörtert.

L 433 auch PASTORALE F-Dur, vorsichtig mit 413 !! Prüfen!

L 467: Interessant, aber meist abwechselnd.


ANHANGSBÄNDE:


S3: Ebenfalls „Pastorale“, Vgl. und prüfen mit den beiden anderen!!

S 26: Gleich zu Beginn des 2. Teils

S 27, auch eine, aber unvollst.


Ferner: Clementi / Gradus ad Parnassum:

Zugrunde liegt: Schirmer-Version ( Vogrich ), von

http://imslp.org/wiki/Gradus_ad_Parnassum,_Op.44_(Clementi,_Muzio)

Auch Clementi hat massenhaft Material – leider kaum was, was genau hier passen würde.

Ansätze evtl. bei

pdf-Seite 214, ab T 8.

Interessant auf jeden Fall das Capriccio, pdf-Seite 305, aber passt hier trotzdem nicht so recht.

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So, für die nächste Zeit möchte ich jetzt keine Skalen mehr betrachten:-D:super:, sie könnten negative Auswirkungen auf mein Verhalten haben:lol::teufel: , und ... egal, jedenfalls:

LG, Olli!:drink::drink:
 
@mick jaja,aber das ist eine Parodie da nimmt er eben den Hanon aufs Korn
 
@Revenge sehr fleißig !! Das wäre ja schon viel Material für mein neues Skalen-Buch,oder Deines!!
 
@Peter dann hattest du einen guten Lehrer!!
 
Ist mir gerade aufgefallen:

Wenn ich ein Stück übe muss ich zwanghaft nach ca 10-15 min aufstehen und mir z. B. Wasser holen, oder einen Kaffee. Kurz aufstehen, was holen, durchatmen, weitermachen.

Meist übe ich nach Mittag, wobei ich dann oft nur schwierige Stellen wiederhole, Tonleitern übe usw. Abends versuche ich die Stücke dann durchzuspielen, am Tempo und der Betonung zu arbeiten.

Geht es sonst noch jemandem so? Ich glaube ich habe ein Konzentrationsproblem.
 
Ganz an Anfang ging mir das auch so, nur dass ich immer nur an den Abenden spielen konnte. Seit ich ein kleines Repertoire habe schiebe ich immer wieder Stücke ein, die ich schon kann, und dann ist die Konzentration wieder da.
 
@beo
wielange spielst du schon?
 

Das kann ich kaum vernünftig beziffern. Zum ersten mal begonnen habe ich 2008. Aber insgesamt bekomme ich in der Zeit keine vier Jahre zusammen. Da durfte ich mir dann viel anhören, dass ich es ja nicht will und so, sonst würde ich. Wenn ich wirklich nicht wollte, wäre ich jetzt nicht wieder dabei.
 
Geht es sonst noch jemandem so? Ich glaube ich habe ein Konzentrationsproblem.

Der Mensch kann sich im Allgemeinen nur drei Minuten lang wirklich nur auf eine Sache konzentrieren, ohne daß irgendentwas anderes dazwischen kommt. (das habe ich schon in vor-Internet-Zeiten irgendwo gelesen, weiß leider nicht mehr wo)

Insofern finde ich es nicht schlimm oder ungewöhnlich, wenn du dich nach 15 Minuten intensiver Arbeit mal lockern mußt. Wenn die Unterbrechungen nicht all zu lange dauern, ist es doch auch nicht schlimm. Mit solchen Pausen hältst du wahrscheinlich insgesamt länger durch, als wenn du versucht die komplette Übezeit hochkonzentriert am Ball zu bleiben.

Jetzt, im Handy-Zeitalter, kommt sowieso kaum noch jemand auf diese drei Minuten, behaupte ich mal.
 
Drei Minuten?!
Und das ist keine Aufmerksamkeitsdefizitstörung?
:schweigen:
 
@espresso das paßt so. denk mal wie lang ein Stück ist,das 15 Minuten dauert? das kann eine ganze Beethovensonate sein.Ideal ist:immer wieder mal 10 bis 15 Minuten üben.länger als 20 Minuten kann sich eh kein Mensch durchkonzentrieren,ist wissenschaftl.erwiesen
 

Ich vermute mal, so eine Art Autopilot. Die Finger machen von alleine was sie tun sollen.

Ich möchte mal denjenigen sehen, der im Autopilotenmodus Zimmermanns "Soldaten" oder ein ähnliches Kaliber dirigiert. Das Stück ist so kompliziert, dass es bei der kleinsten Unaufmerksamkeit des Dirigenten auseinander fällt. Die Theorie mit den 20 Minuten würde ich nochmal überdenken...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kann man gar nicht verallgemeinern, in der Form ist diese These unhaltbar. Es mag Menschen geben, für die sind 3 Minuten Vollkonzentration viel - aber das dürfte eher Unterdurchschnitt sein. 20 Minuten können sicher viele ab - evtl. ist das als Durchschnitt gemeint.

Z.B. bei Softwareentwicklern diskutiert man schon lange über Arbeitsmodelle, damit man die Entwickler nicht rausreißt (z.B. durch Anrufe) - weil das kostet dann wirklich echt Zeit sich wieder in Software reinzuvertiefen. Bei diesen Diskussionen geht es ganz bestimmt nicht um 3 oder 20 Minuten. Vor allem die Topentwickler können sich stundenlang, hochkonzentriert in irgendein Thema vergraben (sind dann im Flow, googelt gern Flow (ohne Chart) und Development, ist ein riesen Thema weil viel Geld im Raum steht) - und das gibt es sicher auch in anderen Berufsgruppen. Früher konnte ich teils 6-7 Stunden hochfokussiert durchprogrammieren und hätte nicht mal gemerkt, wenn dabei ein Zug durchs Zimmer fährt (wie andere Leute mir mitteilten).
 
Man kann die Konzentrationsphase durch regelmäßige Anwendung auch verlängern, würde ich sagen. Am Anfang konnte ich gerade so mit mehreren Pausen 1 h am Stück üben. Mittlerweile gehen auch mal bis zu 6 h am Stück (länger hab ich noch nicht ausprobiert, weil der Hunger zuschlug und üben nach der Mittagspause bedeutet, dass ein neuer Übeabschnitt beginnt). Ich muss dabei nicht alle 20 Minuten eine Pause einlegen, denn oft bin ich nach 20 Minuten noch völlig vertieft. Eine Pause kommt bei mir erst so nach 60-90 Minuten vor. Da recke ich mich, mache ein paar Dehnübungen und ggf. gehe ich 1 Minute herum, trinke was oder oder. Danach wechsel ich allerdings meistens das Stück.
 
Ich weiß nicht ob man "Flow" mit "Konzentration" gleichsetzen kann. Überhaupt ist Konzentration selbst schon unterschiedlich (Konzentration auf erworbene Fähigkeiten vs neue Fähigkeiten).
Ich hatte schon als Kind Schwierigkeiten, mich länger auf etwas zu konzentrieren (Zappelphillip). Das hat sich bis heute nicht geändert. 30 min "Büroarbeit" und ich bin platt. Klavier? 15 min, mehr ist nicht drin.
Aber wenn es darum geht, bereits gelerntes anzuwenden: Da kann ich stundenlang hochkonzentriert "arbeiten", bin dann "im Flow" und vergesse Sachen wie Essen, Rauchen oder bekomme nicht mit, wie mir aus jedem Finger Blut läuft.
 
Der Flow bei Programmierern ist zumindest ein Flow mit Hochkonzentration. Bei komplexer Software tippt man nicht im Autopilot stumpf vor sich hin - ich rede hier nicht von Webanwendungen im Hello World Stil. Solche Leute gibt es und die stehen der These von 3 oder 20 Minuten stark entgegen.
Auch als ich noch mehr Mathe (nicht Schul-Kampfrechnen) gemacht habe, da ist man hochfokussiert und merkt dann...schwupps, schon wieder 3 Stunden rum...huch...auch da ist nix Autopilot sondern Zusammenhänge/Ableitungen/Klassifikationen suchen etc.
 

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