Anfänger

Denkfehler: Die Verteilung spielt keine Rolle. A trifft auf B ist immer gleich zu B trifft auf A

Kein Denkfehler.

Wenn Du 9 Personen der Kategorie A hast und eine Person der Kategorie B, dann sind Unterhaltungen A <=> A der Nomalfall, A <=> B die anstrengende Ausnahme für A, aber der anstrengende Regelfall für B.

Grüße
Häretiker
 
Was immer für ein Geschiss um Hochbegabung gemacht wird. Die einen koketieren damit, dass sie es sind, die anderen damit, dass sie es nicht sind.

Statistisch hat man mit einer Intelligenz zwischen Hochbegabung und Normal die besten Voraussetzungen auf beruflichen Erfolg. Intelligenz macht niemanden zu einem besseren Menschen und glücklich macht sie auch nicht. Im Grunde ist es also einfach egal.

Wo es interessant ist: Hochbegabte sind für Normalbegabte oft einfach nervig.


Ich empfinde sowas nicht als nervig...
Ich habe das erwähnt weil ich solch “Anspruchsvollen“ “Gesprächen“ meist nur in Hochbegabten Gruppen führen bzw verfolgen kann.
Was in anderen Gruppen nicht so ist ;-)
Da geht es um belanglose Themen.
Wobei die Definition für belanglos für jeden anders ist.

Ja HB sein heißt nicht das sie im normalen Leben gut zurecht kommen, kennen einen der kann nicht mal eine Glühbirne wechseln.
Andere hingegen sind außerordentlich in allem was sie machen ;-)
 
Hochbegabung hat doch gar nicht zwingend etwas mit Intelligenz zu tun.

Begabungen sind oft Inselbegabungen - diese Menschen sind nicht zwingend allgemein intelligenter.
Umgekehrt haben intelligentere Menschen nicht zwingend eine herausstechende Inselbegabung - ihnen fällt in der Breite sicherlich vieles leichter.
Sowohl Hochbegabte als auch intelligentere Menschen haben bestimmt wie alle Menschen auch starke Un-Begabungen für bestimmte Themen - manche hochintelligente Menschen tun sich trotzdem schwer mit bestimmten Themen - so wie alle anderen auch.

Und soziale Inkompetenz gibt es auch unter genügend "Normalos", da sehe ich auch keinen gesetzmäßigen Zusammenhang. Viele projizieren da auch selbst etwas rein in solche Menschen.


Inselbegabung hat nichts mit HB zutun.
Inselbegabung ist nur in einem Bereich sehr gut zu sein.
Die HB Grenze ist ab IQ 130
Also müssen alle Bereiche überdurchschnittlich und/oder im HB Bereich sein
 

Und mitunter sind die Fragen bei IQ-Tests himmelschreind strunzdämlich.

Frage: welches ist die nächste Zahl?
1, 2, 3, 4, 5, 6

Jeder, der ein bisschen mehr Mathe kann, donnert bei so einer dummen Frage virtuell seine Omme an die Tischkante ...

Grüße
Häretiker


PS:
1) 4414 Lösungen:
https://oeis.org/search?q=1,+2,+3,+4,+5,+6&language=german&go=Suche

2) beliebige Lösung:
man kann zu jeder hinzugefügten Zahl
- das Interpolationspolynom berechnen und damit die Folge definieren
- zwei Folgen nehmen:
f = 1, 2, 3, 4, 5, 6, 0, 0, 0, 0, ...
und
g = 0, 0, 0, 0, 0, 0, 12617, 2423, 67, ...
und betrachte die Summenfolge h = f+g

Was üblicherweise die Ersteller von solchen Tests nicht zu wissen scheinen oder ignorieren.
 
Und mitunter sind die Fragen bei IQ-Tests himmelschreind strunzdämlich.

Frage: welches ist die nächste Zahl?
1, 2, 3, 4, 5, 6

Jeder, der ein bisschen mehr Mathe kann, donnert bei so einer dummen Frage virtuell seine Omme an die Tischkante ...

Grüße
Häretiker


PS:
1) 4414 Lösungen:
https://oeis.org/search?q=1,+2,+3,+4,+5,+6&language=german&go=Suche

2) beliebige Lösung:
man kann zu jeder hinzugefügten Zahl
- das Interpolationspolynom berechnen und damit die Folge definieren
- zwei Folgen nehmen:
f = 1, 2, 3, 4, 5, 6, 0, 0, 0, 0, ...
und
g = 0, 0, 0, 0, 0, 0, 12617, 2423, 67, ...
und betrachte die Summenfolge h = f+g

Was üblicherweise die Ersteller von solchen Tests nicht zu wissen scheinen oder ignorieren.


Okay, aber die Frage (ich bin neulich in anderem Zusammenhang darauf gestoßen) findet sich wohl kaum in einem ernstzunehmenden (normierten und teuer zu erwerbenden) IQ-Test. :-)
 
Inselbegabung hat nichts mit HB zutun.
Inselbegabung ist nur in einem Bereich sehr gut zu sein.
Die HB Grenze ist ab IQ 130
Also müssen alle Bereiche überdurchschnittlich und/oder im HB Bereich sein

Der Begriff passt aber irgendwie nicht in meinem Sprach-Verständnis.

Unter Begabung verstehe ich solche Dinge wie Begabungen für Sprache, für Zahlen, für Musik, für Politik/Soziologie, für Taktik, für Strategie, für räumlich/zeitliche Wahrnehmung, für Sportarten etc. pp.

Inselbegabungen gehen ja gern in solche Dinge rein und wenn man das so sieht, dann passt der Begriff Inselbegabung auch zum bestimmenden Nomen "Begabung". Man spricht ja auch nicht von Inseltalent, wenn man das oben eher als Talente sehen will und das unterschieden wissen will.

Diese Begabungen haben doch aber gar nicht zwingend etwas mit einem hohen IQ zu tun?

Es kann jemand einen IQ>130 haben und für kaum ein Ding der Beispielliste da oben außergewöhnlich hochbegabt sein - er kann sogar total unbegabt in Musik oder Strategie sein und sich da wie der erste Schlumpf anstellen. Die IQ-Tests sind doch gar nicht so breit und tief (echte Insel-Hochbegabungen) ausgelegt und die Zeiten der "ich kann alles"-Typen sind seit Galileo Galilei vorbei.
 
Eine Hochbegabung oder einen IQ Testet man tunlichst nicht mit dem Fragebogen. Mein Sohn hat einen Test gemacht, der bestand in zwei mehrstündigen Sitzungen beim Psychologen. Er hat einen IQ von 140...

Und nein, das ist nichts womit man hausieren geht, oder angeben muss. Der Test war ein Schritt von vielen, um zu klären, warum dieser Mensch so komplett anders tickt. Er ist mit seiner Umgebung aus normal intelligenten nicht kompatibel, was an allen Ecken und Enden zu Problemen führt. Probleme mit sozialer Interaktion, Probleme mit der Motivation, mit Langeweile, mit Leistungsbereitschaft in der Schule etc. Das ist mehr Fluch als Segen.
 

Und mitunter sind die Fragen bei IQ-Tests himmelschreind strunzdämlich.

Frage: welches ist die nächste Zahl?
1, 2, 3, 4, 5, 6

Jeder, der ein bisschen mehr Mathe kann, donnert bei so einer dummen Frage virtuell seine Omme an die Tischkante ...

Grüße
Häretiker


PS:
1) 4414 Lösungen:
https://oeis.org/search?q=1,+2,+3,+4,+5,+6&language=german&go=Suche

2) beliebige Lösung:
man kann zu jeder hinzugefügten Zahl
- das Interpolationspolynom berechnen und damit die Folge definieren
- zwei Folgen nehmen:
f = 1, 2, 3, 4, 5, 6, 0, 0, 0, 0, ...
und
g = 0, 0, 0, 0, 0, 0, 12617, 2423, 67, ...
und betrachte die Summenfolge h = f+g

Was üblicherweise die Ersteller von solchen Tests nicht zu wissen scheinen oder ignorieren.


Ich finde die Definition “ab 130 ist man HB“ auch blöd.
Anders Denken fängt man schon ab 115 an , aber ich verstehe auch das Sie irgendwo eine Grenze setzten mussten, auch das sie für alles einen Namen haben, finde ich nicht schlecht.

Ich kann leider nichts mit Zahlen Anfangen, ich habe eine Matheschwäche....:denken:
 
n
Der Begriff passt aber irgendwie nicht in meinem Sprach-Verständnis.

Unter Begabung verstehe ich solche Dinge wie Begabungen für Sprache, für Zahlen, für Musik, für Politik/Soziologie, für Taktik, für Strategie, für räumlich/zeitliche Wahrnehmung, für Sportarten etc. pp.

Inselbegabungen gehen ja gern in solche Dinge rein und wenn man das so sieht, dann passt der Begriff Inselbegabung auch zum bestimmenden Nomen "Begabung". Man spricht ja auch nicht von Inseltalent, wenn man das oben eher als Talente sehen will und das unterschieden wissen will.

Diese Begabungen haben doch aber gar nicht zwingend etwas mit einem hohen IQ zu tun?

Es kann jemand einen IQ>130 haben und für kaum ein Ding der Beispielliste da oben außergewöhnlich hochbegabt sein - er kann sogar total unbegabt in Musik oder Strategie sein und sich da wie der erste Schlumpf anstellen. Die IQ-Tests sind doch gar nicht so breit und tief (echte Insel-Hochbegabungen) ausgelegt und die Zeiten der "ich kann alles"-Typen sind seit Galileo Galilei vorbei.

Die IQ-Tests messen: Verbale Fähigkeiten (z.B. anhand von sprachlichen Analogien), numerische Fähigkeiten = Zahlenverständnis (z.B. anhand von Reihen), figurale Fähigkeiten (das sind die Gebilde, die man drehen muss) sowie - ganz wichtig! - das Arbeitsgedächtnis. (sich Dinge merken können und nach einiger Zeit bzw. anderen Aufgaben wieder ins Gedächtnis rufen zu können). Diese Fähigkeiten gelten als Grundlage für viele andere kognitive Anforderungen.
Diese Bereiche sind auch als "g-Faktor" definiert.

Daraus ergibt sich - in komplizierten Berechnungen - die Intelligenz in Form des IQ.
Das hat nur bedingt mit dem umgangssprachlichen Gebrauch des Wortes "Intelligenz" zu tun.

Es gibt nicht einen IQ-Test, sondern viele verschiedene (auch sprach-unabhängige). Für ein Grundschulkind, das schulisch keinen Fuß auf den Boden bekommt, wird ein komplett anderer Test genommen als z.B. für jemanden, der auf Hochbegabung getestet wird.

Entgegen landläufiger Klischees sind die meisten Hochbegabten ganz normal im Arbeitsleben zu finden, als Kleinunternehmer, städtische Angestellte, Verpackungsingenieure, Lehrbeauftragte, Bankangestellte (nur mal ein paar Beispiele von Leuten, die ich kenne).
Sehr wenige haben massive psychische Probleme, z.B. bedingt durch Unverständnis in der Schullaufbahn.

Wie @Tini1990 schreibt, ist Inselbegabung etwas komplett anderes. Ein Beispiel: 2000 Opern kennen (abgespeichert haben) und alle Sänger, die jemals eine Rolle darin sangen, sowie Details zu Bühnenbild, Kostüme ….
(Das Beispiel stammt aus Oliver Sacks, Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte.
Oliver Sacks ist ein sehr bekannter Psychiater.)

Inselbegabungen im Bereich der Mathematik können (!) einhergehen mit autistischen Zügen und sozialer Hemmung. (vgl. Elsbeth Stern/Aljoscha Neubauer, Intelligenz …, S. 208)
 
Der Begriff passt aber irgendwie nicht in meinem Sprach-Verständnis.

Unter Begabung verstehe ich solche Dinge wie Begabungen für Sprache, für Zahlen, für Musik, für Politik/Soziologie, für Taktik, für Strategie, für räumlich/zeitliche Wahrnehmung, für Sportarten etc. pp.

Inselbegabungen gehen ja gern in solche Dinge rein und wenn man das so sieht, dann passt der Begriff Inselbegabung auch zum bestimmenden Nomen "Begabung". Man spricht ja auch nicht von Inseltalent, wenn man das oben eher als Talente sehen will und das unterschieden wissen will.

Diese Begabungen haben doch aber gar nicht zwingend etwas mit einem hohen IQ zu tun?

Es kann jemand einen IQ>130 haben und für kaum ein Ding der Beispielliste da oben außergewöhnlich hochbegabt sein - er kann sogar total unbegabt in Musik oder Strategie sein und sich da wie der erste Schlumpf anstellen. Die IQ-Tests sind doch gar nicht so breit und tief (echte Insel-Hochbegabungen) ausgelegt und die Zeiten der "ich kann alles"-Typen sind seit Galileo Galilei vorbei.


Inselbegabung kann ich dir ein Beispiel geben.
Der Mann kann 12 verschiedene Instrumente spielen hat aber einen untersurchschnittlichen/leicht geistig Behinderten IQ
Das kann auch auf einen anderen Bereich zutreffen aber nur auf 1 Bereich.
Zb ein Hervorragendes Gedächtnis, er vergisst nichts, ist aber in anderen Bereichen völliger Durchschnitt usw

HB zb
In Sprache, logisches denken, visuelle,auditive usw alles überdurchschnittlich bis HB
Dann ist man überdurchschnittlich oder HB

Klar es gibt auch welche wo man es garnicht merkt, sie denken dennoch anders, es gibt auch Underarchiever, aber das würde wohl hier alles sprengen.

Ich wollte auch nur anmerken das ich solche “Gespräche“ sehr gerne führe oder verfolge, dass ich solche Gespräche auch bisher nur in HB Gruppen hatte.
Mehr wollte ich damit auch eigentlich nicht schreiben ...:-)
 
Eine Hochbegabung oder einen IQ Testet man tunlichst nicht mit dem Fragebogen. Mein Sohn hat einen Test gemacht, der bestand in zwei mehrstündigen Sitzungen beim Psychologen. Er hat einen IQ von 140...

Und nein, das ist nichts womit man hausieren geht, oder angeben muss. Der Test war ein Schritt von vielen, um zu klären, warum dieser Mensch so komplett anders tickt. Er ist mit seiner Umgebung aus normal intelligenten nicht kompatibel, was an allen Ecken und Enden zu Problemen führt. Probleme mit sozialer Interaktion, Probleme mit der Motivation, mit Langeweile, mit Leistungsbereitschaft in der Schule etc. Das ist mehr Fluch als Segen.

Könnte eine spezielle Schule (Internat) eine Lösung sein?
 
Okay, aber die Frage (ich bin neulich in anderem Zusammenhang darauf gestoßen) findet sich wohl kaum in einem ernstzunehmenden (normierten und teuer zu erwerbenden) IQ-Test. :-)

Dann hatte NRW damals kein Geld, als sämtliche 4. Klassen einem IQ-Test zu statistischen Zwecken. Da kamen auch solche Fragen IIRC.

Interesant war das Ergebnis. Erzielbare Gesamtpunktzahl entzieht sich meiner Erinnerung, aber zwei Schüler völlig unterschiedlichen Characters hatten 68 bzw. 69 Punkte, der nächstbeste hatte 48. Der eine war einfach still, der andere hat ständig andere Schüler abgelenkt, war ständig unterfordert und sammelte Sonderaufgaben ein.

Grüße
Häretiker
 
Fällt mir doch dieser Witz ein:

Wie oft kann man von 5 von 12 abziehen?
a) einmal
b) zweimal
c) dreimal

b) ist 'natürlich' die intendierte Antwort.
a) ist auch richtig: nach dem ersten Mal habe ich 7, das ist nicht mehr 12.
c) ist auch richtig: ich kann das beliebig oft machen, kommt immer 7 heraus, jedes Mal.

Kommt also auf die Sichtweise an. :-)

Grüße
Häretiker
 
Dann hatte NRW damals kein Geld, als sämtliche 4. Klassen einem IQ-Test zu statistischen Zwecken. Da kamen auch solche Fragen IIRC.

Interesant war das Ergebnis. Erzielbare Gesamtpunktzahl entzieht sich meiner Erinnerung, aber zwei Schüler völlig unterschiedlichen Characters hatten 68 bzw. 69 Punkte, der nächstbeste hatte 48. Der eine war einfach still, der andere hat ständig andere Schüler abgelenkt, war ständig unterfordert und sammelte Sonderaufgaben ein.

Grüße
Häretiker

Echt jetzt? Ich frage mich gerade, ob so etwas ohne Zustimmung der Eltern überhaupt geht. Normalerweise müssen die bei IQ-Tests zustimmen.
Die Punktzahlen klingen auch komisch. Die Werte bei IQ-Test gehen ja in der Regel von 0 (okay, gibt es so gut wie nie) bis etwa 150. (Ab da werden die Messungen schwierig.)
Bist du sicher, dass es ein IQ-Test war?
 

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