Als Erwachsener mit Klavierspielen anfangen?

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hallo, ich bin 31 und würde gerne anfangen Klavier zu spielen, aber ich bin unsicher ob ich nicht schon zu alt dafür bin. Die meisten fangen doch schon als Kind an und als Erwachsener ist man doch nicht mehr so lernfähig, oder?

Ich bin wirklich unsicher. Brauche ich einen Klavierlehrer oder kann man es sich selbst beibringen?

kris
 
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Hallo Kris,

ich bin fast 36 und habe vor zwei Wochen angefangen Klavier zu lernen. Es ist nie zu spät! Vor einem halben Jahr habe ich mit Blockflöte angefangen und seitdem denke ich, dass es nie zu spät ist mit einem Instrument anzufangen.

Ich empfehle dir aber dringend, zumindest am Anfang mit einem Lehrer zu üben, denn nur so kannst du typische Fehler vermeiden. Was du aber am Anfang machen könntest, das wäre, dir schon einmal eine Klavierschule (ein "Lehrbuch des Klavierspielens") auszusuchen. Geh doch einfach mal in eine Notenhandlung und schau dir die Anfängerschulen an. Mir persönlich hat Hans-Günter Heumanns "Klavierspielen - mein schönstes Hobby" sehr gut gefallen.

Viel Spaß wünscht dir

Sebastian
 
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Empfehlen könnte ich da auch noch "Piano" von Margret Feils (Gerig Music). Beginnt mit Pop, Rock und Blues-Melodien im Fünftonraum.
 
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Für Klavierspielen ist man doch nie zu alt!
Du wirst nur ein bißchen mehr Geduld haben müssen, dann klappt das schon.
Mir haben zu Anfang übrigens auch die Bücher von Heumann ganz gut gefallen.
 
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Als Erwachsener mit Klavierspielen anfangen

Hallo Kris, ich bin 61 und habe im "zarten" Alter mit dem Klavierspiel angefangen, nachdem ich es in meiner Jugend gerade bis "Hänschen-Klein" gebracht habe. Nach zwei Jahren eifrigen Übens und mit einem guten Klavierlehrer habe ich es immerhin zu Haydn-Sonaten und zu einer Sonate von Carl Philipp Emanuel Bach gebracht und mit auch sonst noch ein hübsches Repertoire von Barock, Klassik und Pop erspielt. Es geht zwar etwas langsamer und man muss kleinschrittiger und auch öfter üben, aber es geht und macht viel Spaß.
Inzwischen habe ich auch einen Orgellehrer gefunden und bin auch an der Kirchenorgel über die Anfängerschwierigkeiten hinausgekommen.
Lass dich nicht entmutigen und halte durch. Es lohnt sich.
Aber besorg dir einen Klavierlehrer, der auch mitzieht.
Gruß Kati
 
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hi, ich hab im september 2006 angefangen und bin auch schon 38, macht mir viel spaß und hab als letztes die berlosque von leopold mozart gelernt.
Was du brauchst, ist ein guter Klavierlehrer und spaß am spielen.
eve
 
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Warum nicht

Bin 38 und habe auch gerade mit dem Klavierspielen begonnen. Guter Lehrer, der ein bischen auf die Altersschwächen eingeht, jeden Tag 1/2 Stunde üben, und nach 4 Wochen geht zb schon mal die Bacarole. Ein großer Spaß
 
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Übung macht den Meister ...

ich hatte mit Anfang 40 (1993 - 1997) 5 Jahre Unterricht, viel Zeit zum Üben und einen guten Klavierlehrer. Das war manchmal nicht so leicht, aber das Üben hat sich immer gelohnt. :)
Mein Lehrer (Pianist) achtete besonders auf die Ausbildung eines guten Anschlags und ausdrucksvolles, lockeres Spielen. Technische Perfektion war weniger gefragt.
Das hat viel Spaß gemacht. Aus verschiedenen Gründen mußte ich 1998 mein Klavier verkaufen und machte eine 'Kunstpause' bis Herbst 2005. :cry:
Ich (jetzt 53) war natürlich gewaltig aus der Übung, aber gelernt ist gelernt. Es ist tatsächlich wie Rad fahren, wenn man einmal 'richtig' Klavier spielen gelernt hat, verlernt man es nicht. Nach kurzer Zeit war alles wieder da, leider auch die Schwierigkeiten, die damals schon existierten. :?
Ich finde:Es ist nie zu spät, es zu lernen, wenn man das Klavier mag und es gerne spielen können möchte.
Nur selbst beibringen würde ich nicht empfehlen, denn ein guter Lehrer gibt doch viele nützliche Tipps, die einem das 'Klavierleben' erleichtern.
Macht man es ganz alleine, läuft man Gefahr, sich Dinge anzugewöhnen, die nicht gut sind (z.B: Klang, Körperhaltung)

Als Klavierschule kann ich die Russische Klavierschule empfehlen. Mit der haben wir damals gearbeitet.
Verlag usw. habe ich jetzt gerade nicht parat, beantworte aber gerne Anfragen per Mail: goersdorf@web.de :D
 
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Hallo kris !
Ich bin 34 und habe auch erst vor 2 Jahren angefangen. Zuerst habe ich nur 1/2 - 1Std. pro Tag geübt, aber es wurde immer mehr.
jetzt übe ich ca. 2 - 3 Std. manchmal auch mehr .
Es macht irgendwie süchtig !
Such Dir auf jeden Fall einen guten Lehrer, mit dem der Unterricht Spaß macht.
Ich wünsche Dir viel Spaß und Erfolg !!!
 
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Hallo, bin 63 und habe mir Anfang Januar ein Klavier gekauft. (Petrof 118)
Ein Jahr vorher habe ich angefangen, mir Noten beizubringen. Geübt habe ich auf meiner Yamaha-Orgel. Nun merke ich natürlich den gewaltigen Unterschied in der Tastatur, d.h. mein größtes Problem ist der Anschlag, vor allen Dingen in der linken Hand. Wenn ich einzelne Fingerübungen mache, gehen die beiden benachbarten Finger immer mit. Damit das Zusammenspiel besser klappt habe ich mir als Klavierschule gekauft:
Schaper/Meister: Klavierschule für Erwachsene und Fritz Emonts: Erstes Klavierspiel mit Zusatzheft Spiel mit fünf Tönen. Dort wird im Anfang nur der Fünftonbereich geübt. Meine Frage: Da ich auch hier noch immer Schwierigkeiten mit dem Zusammenspiel (L.H+R.H) habe, soll ich so lange wie möglich dort verweilen, oder auch schon zwischendurch mal in anderen Lagen spielen? Weitere Frage: Gibt es Für die Verbesserung der Geläufigkeit der linken Hand, spezielle Notenbücher?
Mit musikalischen Grüßen ... und den "älteren Semestern" weiterhin Spaß und Erfolg beim Klavierspielen wünscht
Gerd
 
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Ich habe auch mit 38 angefangen Klavier zu spielen, spiele jetzt seit drei Jahren, und ich würde auch sagen: Wenn du Lust drauf hast, mach es auf jeden Fall! Aber ohne Klavierlehrer könnte ich es mir nicht vorstellen, kommt natürlich auf deinen Hintergrund an, wie du das hinkriegst. Mir macht es jedenfalls riesigen Spaß, und ich finde, der Vorteil, wenn man als Erwachsener zu spielen anfängt, ist, dass einen keiner zum Üben zwingen kann bzw. muss. Ich üb nur, wenn ich Lust habe, und ich übe jeden Tag. :-D
 

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Hallo,

ich kann nur empfehlen, mit dem Klavierspielen anzufangen, aber Du solltest Dir unbedingt einen Klavierlehrer nehmen. Ich habe selber auch erst mit 25 angefangen, hätte aber damals nicht gedacht, dass ich den heutigen Leistungsstand erreichen würde. Ein Klavierlehrer kann verhindern, dass Du Dir falsche Technik aneignest und Dir über 2Durststrecken" hinweghelfen.

Viel Spass beim schönsten Hobby der Welt!!

Hooly
 
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Hallo...

mein Professor meinte mal zu mir auf die Frage, wer seine beste/r Schüler/in gewesen sei: "Meine beste Schülerin ist eine 95 jährige Dame, der fällt manchmal zwar ihr Gebiss beim Klavierspielen auf die Tasten, aber son sei sie sehr gut " :lol:

musisch
Akura89
 
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hallo, ich bin auch schon so'n Oldie. Ich wollte als Kind das Klavierspiel lernen, aber meine Eltern hatten gerade gebaut und da war das Geld für viele andere Sachen wichtiger. Ich lernte dann auf dem Gymnasium im Musikunterricht Flöte. Im Alter von 41 kaufte ich dann ein Klavier und ging zusammen mit meinem Sohn, der lernte Geige, zur Musikschule zum Unterricht. Zwei Jahre später bauten wir ein neues Haus und ich hatte keine Zeit zum Üben, also meldete ich den Unterricht ab, denn der war für Erwachsene echt teuer. Ich habe dann einige Jahre nicht gespielt. Seit ca. 1 1/2 Jahren spiele ich wiede fast jeden Tag. Ich muss sagen, erst jetzt habe ich die Ruhe, einen Fingersatz auszuprobieren oder einen Takt so lange zu wiederholen, bis er gut geht. Ich werde zwar jetzt, ohne Lehrer, keine Fortschritte machen, aber das Gedächtnis wird trainiert, die Finger bleiben beweglich und ich freue mich über diese neue Ruhe und Leichtigkeit. Ich muss noch dazu sagen, ich habe im Unterricht immer nur die Klassik gelernt,sodass ich diese Stücke manchmal nicht mehr mochte. Ich spiele auch gerne Pop, wo ich aus voller Kehle mitsinge, und was viele Jungendliche bestimmt auch gerne spielen würden. Tschüs Karin
 
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Ich habe vor 5 Monaten mit 35 angefangen...

... und spiele jetzt schon ganze Lieder in der einfachen Bearbeitung vom Blatt.

Es ist nie zu spät - Konzertpianist wird man sicher nicht mehr. Aber zum Unterhalten / Vorspielen und Heimkonzerten reicht es jetzt schon.

:-)
 
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Ich werde zwar jetzt, ohne Lehrer, keine Fortschritte machen
Fortschritte sind auch ohne Lehrer möglich, wenn auch sicherlich schwerer zu erarbeiten, sofern man den inneren Schweinehund überwinden kann.

Ansonsten ist es nie zu spät, mit dem Spielen anzufangen, auch wenn es K-Lehrer gibt, die vehement das Gegenteil behaupten! Man darf sich nur nicht entmutigen lassen.
 
 

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