"Alle meine Entchen" (Variation)

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Ganz ehrlich, was im Eingangspost gezeigt wird, ist schlicht und ergreifend nüscht. Schau mal hier, das ist spannend!

 
Meine beiden Kompositionen sind streckenweise nicht so leicht. Sie werden kommen, allerdings sollen sie keine Patzer wie die C. mehr enthalten, und das braucht etwas (Zeit).
Ziel: spätestens im März nächsten Jahres.

Es wäre schön, wenn die beiden Kompositionen etwas von Dir selber sind (und keine Improvisation auf z.B. "Hänschen klein"). Mich würde nämlich etwas von Dir interessieren (so von wegen "schöne Musik" und musikalisch etc.).

Ich harre mal der Dinge... :)
 
Ganz ehrlich, was im Eingangspost gezeigt wird, ist schlicht und ergreifend nüscht. Schau mal hier, das ist spannend!
Naja, es kommt doch immer auch darauf an, mit wie vielen Noten man was erreichen will. Es gibt heute durchaus noch ein paar sehr einfache Stücke, die ich viel lieber mag, als so manche Sonaten.
Es wäre schön, wenn die beiden Kompositionen etwas von Dir selber sind (und keine Improvisation auf z.B. "Hänschen klein"). Mich würde nämlich etwas von Dir interessieren (so von wegen "schöne Musik" und musikalisch etc.).
Von mir selbst ist es, keine Variation auf irgendwas. Ich versuche immer, etwas zu machen, das ich in der Form selbst nicht kenne, also das etwas neues ist.

Ich denke, das ist mir gelungen. Wenn auch bei dem einen Stück ein sehr einfaches Thema am Anfang vorkommt, das einen vielleicht an zwei, drei klassische Kompositionen erinnern könnte. Aber das haben sehr einfache Themen halt so an sich: viele Leute kommen drauf, beim Komponieren. In dem Fall sollte auf jeden Fall das "Drumherum" (Begleitung, Entwicklung usw.) etwas neues/besonderes sein.

Ob meine Sachen den hohen Anspruch "schöne/gute Musik" erfüllen können, lasse ich mal offen; auf jeden Fall gefallen sie mir selbst sehr gut. Ich spiel' sie gerne, und ich komponier' halt auch immer so, daß jeder Takt, jede Entwicklung, jedes Teilstück mir sehr gut an der entsprechenden Stelle gefällt. Deswegen suche ich da auch immer ziemlich lange herum (1 Takt pro Tag, oder so).

Aber wie gesagt: ein besonders engagierter "Komponist" bin ich halt auch nicht.
 
Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Komponist und Melodienerfinder und Zufallsgenerator?

CW
 

Anton Webern hat für die insgesamt 61 Takte seiner Vier Stücke für Violine und Klavier op. 7 bis zur endgültigen Fassung etwa 5 Jahre gebraucht. Das entspricht ungefähr einem Takt pro Monat. Dreiklang komponiert also 30 mal schneller. Wenn seine Schöpfung genauso gut wird, dann wollen wir nicht meckern.

LG, Mick
 
Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Komponist und Melodienerfinder und Zufallsgenerator?
Ich denke, es gibt wohl vier Wege zu komponieren:

a) einfach herumprobieren am Instrument, oder z.B. improvisieren... wenn da irgendwas "griffiges" durch Zufall rauskommt, dann kann man das als Idee verwenden. So mach ich's in der Hauptsache.

b) es kommen einem eine Melodie, oder die Grundzüge eines Stückes, "einfach so in den Sinn". Soll in der Popmusik hier und da mal passiert sein (auch bei später großen Erfolgen).

c) man hört/kennt viele Sachen, und kupfert/wandelt irgendwas davon ab. Bäh, das muß wohl nicht unbedingt sein, und ist wohl dann aus der Not des Ideenmangels heraus geboren.

d) eine Melange aus all dem.

Für näheres muß man dann wohl Komponisten befragen.
 
Ob man es wohl lernen kann, ein guter Komponist zu sein...? ;-)
 
Anton Webern hat für die insgesamt 61 Takte seiner Vier Stücke für Violine und Klavier op. 7 bis zur endgültigen Fassung etwa 5 Jahre gebraucht. (...) Wenn seine Schöpfung genauso gut wird, dann wollen wir nicht meckern.
Ich hab' nicht wirklich im klassischen Stil komponiert. "Dahinplätscherndes" TEY allerdings genausowenig.
Du und nicht meckern ;-) Da bin ich gespannt ;-)
 

ne, und die leute, die sowas studieren, drehen in wirklichkeit dort den ganzen tag däumchen. die ganze literatur dazu, also von harmonie- und formlehre bis hin zur instrumentation und was weiß ich, wurde auch komplett umsonst geschrieben. blöde frage
Jaja, Berlioz hat seine Instrumentationslehre auch nur als schöneres Toilettenpapier geschrieben.

Prost, Mahlzeit :-D:lol::drink:
 
Na gut, dann mal eine andere Frage: kann man ein guter Komponist sein (also was tolles erschaffen) ohne das Komponieren jemals professionell gelernt zu haben? (ich spreche jetzt mal nicht von mir)
 
Mick hat diese Frage ja schon beantwortet. Ich bin mir da nicht sicher.
 
Gibt's da nicht Beispiele etwa in der Popmusik von berühmten Künstlern?
 
Was ist so schlimm an wirklich guter Popmusik...? :konfus:
 
Die Liste von erstklassigen Songschreibern in der Popmusik ist riesig.

Die Liste von lieblos und dämlich zusammengehauenen Popsongs allerdings auch. Bei deren Schreibern hätte auch ein Kompoditionsstudium nicht geholfen. Die wollten es so und wenn die Kohle - trotzdem oder gerade deswegen - fließt, genügt das.

CW
 

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