Alfred Brendel feiert 80. Geburtstag

rolf
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Bei Cortots Konzerten und Aufnahmen wurde mit Fehlern nicht gespart,

...ein gerne tradiertes Vorteil, zumal es von seinen im Alter gemachten Aufnahmen bestätigt wird - - allerdings gibt es auch ganz andere von Cortot, aus der Zeit, als er technisch auf der Höhe war!

...Du nimmst den Kasper (mit Tafelklavier, doch ohne Technik) ernst??? ...das ist erstaunlich... :D:D:D:D
 
Destenay
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...ein gerne tradiertes Vorteil, zumal es von seinen im Alter gemachten Aufnahmen bestätigt wird - - allerdings gibt es auch ganz andere von Cortot, aus der Zeit, als er technisch auf der Höhe war!

...Du nimmst den Kasper (mit Tafelklavier, doch ohne Technik) ernst??? ...das ist erstaunlich... :D:D:D:D

Hallo,
ich lasse ihn leben, er bringt gewissen Leute Freude dies ist es worauf es ankommt ob mir das Gefaellt oder nicht kann mir gleich sein, ich staune einfach. Es ist daher auch fragwuerdig einen Pianisten zu kritisieren, jeder gibt sich doch Muehe etwas bestimmtes zu geben der eine mag es der andere nicht dies macht doch die Vielfaeltigkeit,waere ja langweilig wenn es eine Prototypen geben wuerde und alle wuerden danach aufgebaut, dann braeuchten wir kein Forum, waehre ja totlangweilig, allso es lebe Dahlheimer ::
Schlafe gut
a bientot
Destenay
 
rolf
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Es ist daher auch fragwuerdig einen Pianisten zu kritisieren, jeder gibt sich doch Muehe etwas bestimmtes zu geben der eine mag es der andere nicht dies macht doch die Vielfaeltigkeit,waere ja langweilig wenn es eine Prototypen geben wuerde und alle wuerden danach aufgebaut, dann braeuchten wir kein Forum, waehre ja totlangweilig, allso es lebe Dahlheimer ::

...wenn Vielfältigkeit darin besteht, dass auch Kasperei der unfreiwillig komischen Sorte (diese besteht im erwähnten Fall darin, selbst harmlosen Anforderungen weder technisch noch musikalisch gewachsen zu sein) beachtet und ernst genommen werden soll, dann bin ich gegen eine solche Vielfalt. Ebenso kommt mir der Vergleich Cortot Dahlheimer gelinde gesagt sehr verstiegen vor ;) :D - - sag mal: würdest Du gerne und mit Gewinn (in Sachen Chopinschem Rubato und sensibler Technik) bei Herrn Dahlheimer Stunden nehmen? :D:D
 
Cembalist
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Also mich hat das Tafelklavier sehr beruhigt. Wenn der so spielen darf und ist berühmt, dann kann ich nächstens auch sagen: Mag sein, daß da ein paar technische Unebenheiten vorhanden sind, aber nur so wird Bach authentisch gespielt; unsere heutigen Studenten habens einfach nicht mehr drauf.
Es gibt auch von Schnabel ein paar Aufnahmen, da haut er ganz ordentlich daneben, aber trotzdem haben die mehr Spannung als viele zeitgenössische Einspielungen auf dem heute üblichen technischen Niveau.

Gruß,
Ce.
 
Destenay
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Also mich hat das Tafelklavier sehr beruhigt. Wenn der so spielen darf und ist berühmt, dann kann ich nächstens auch sagen: Mag sein, daß da ein paar technische Unebenheiten vorhanden sind, aber nur so wird Bach authentisch gespielt; unsere heutigen Studenten habens einfach nicht mehr drauf.
Es gibt auch von Schnabel ein paar Aufnahmen, da haut er ganz ordentlich daneben, aber trotzdem haben die mehr Spannung als viele zeitgenössische Einspielungen auf dem heute üblichen technischen Niveau.

Gruß,
Ce.

Ja alle haben ihren persoehnlichen Geschmack, in Thueringen fuhr man den Trappi,im Westen den Mercedes und beide haben ihr Ziel erreicht ?

Viele Gruesse
Destenay
 
R
Raskolnikow
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Ja alle haben ihren persoehnlichen Geschmack, in Thueringen fuhr man den Trappi,im Westen den Mercedes und beide haben ihr Ziel erreicht ?

Hallo,

verzeih, aber dieser Vergleich ist so einladend.
Da könnte ich auch behaupten, dass ich, genauso wie Alfred Brendel die op.106 angefangen habe zu spielen und genau wie er auch, (irgendwann...nach 14 Stunden vielleicht) den letzten Ton erreicht habe und somit das Stück "gespielt" habe. Jedoch nur auf das Ziel bzw. das Endergebnis zu schauen scheint mir nicht ratsam.

Jeder soll und darf natürlich so spielen wie er lustig ist und was ihm Spaß macht. Bloß, wenn man vor größerem Publikum auftritt, soll man sich auch gefälligst der Kritik stellen und nicht jede Schwankung und jeden Fehler als künstlerische Interpretation abtun.

Schönen Gruß, Raskolnikow
 
Destenay
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Hallo,

verzeih, aber dieser Vergleich ist so einladend.
Da könnte ich auch behaupten, dass ich, genauso wie Alfred Brendel die op.106 angefangen habe zu spielen und genau wie er auch, (irgendwann...nach 14 Stunden vielleicht) den letzten Ton erreicht habe und somit das Stück "gespielt" habe. Jedoch nur auf das Ziel bzw. das Endergebnis zu schauen scheint mir nicht ratsam.

Jeder soll und darf natürlich so spielen wie er lustig ist und was ihm Spaß macht. Bloß, wenn man vor größerem Publikum auftritt, soll man sich auch gefälligst der Kritik stellen und nicht jede Schwankung und jeden Fehler als künstlerische Interpretation abtun.

Schönen Gruß, Raskolnikow

Bonjour,
ich bin voll Deiner Meinung, wenn ich vor " meinem " Publikum spiele, dann will ich das Beste geben den sie kommen um meine Botschaft zu hoeren, das Fehler passieren koennen ist jenachdem unvermeidlich, wir sind keine Maschinen. Eines steht sicher fest , dass es keinen Pianisten gibt der absichtlich Fehler macht, da leidet man ja darunter. Die Fehler koennen Verschiedene Ursachen haben. Was mir immer mehr auffaellt besonders bei jungen Pianisten das diese ohne Noten nicht mehr spielen.
Der junge hochsensible franzoesiche Pianist Alexander Tharaud hatte bei einem Klavierkonzert eine Gedaechtnis Luecke , er hatte so einen Schock
die Folge kein Konzerte mehr ohne Noten. Ein sehr bekannter Pianist der heute schon aelter ist, dem ist das selbe passiert das Resultat eine grosse Depression darauf hatte er alle Instrumente verkauft und aufgehoert zu spielen, Sviatovlas Richter spielte ebenfalls mit Noten. Diese Beispiele zeigen doch die Einstellung dieser feinfuehligen Pianisten, man will das Beste geben. Bei Pianisten die was zu sagen haben, muss man Tolerants zeigen die Nachricht ist wichtig , Fehler machen ist menschlich und belebt auch. :p
Ein oestreichischer Pianist sagte mir mal auf dieses Thema, warum soll ich auswendig spielen , dies ist Zeit verschwendung ich konzentriere mich auf die Aussage der Komposition und nicht auf das Auswendig spielen .
Es ist mir auch hier auf diesem Forum aufgefallen, das man sich bei Vorstellungen einer Aufnahme, sich zuerst mal entschuldigt fuer die Fehler die man gemacht hatte, entweder man uebt bis man keine Fehler macht und dann an die Aufnahme geht, oder man steht ohne sich zu entschuldigen, dazu.
Aber eben auch hier ist schon ein Anzeichen eines Stresssyndrom sichtbar und dies darf nicht sein daran muss man arbeiten, Musik muss Freude und Gesundheit bringen

Cordialement
Destenay
 
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rolf
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(...) das Fehler passieren koennen ist jenachdem unvermeidlich, wir sind keine Maschinen. (...)

das ist völlig richtig - aber es besteht ein großer Unterschied darin, ob nebensächliche Fehler bei technisch gekonntem Klavierspiel passieren (auch Richter, Gilels, Pogorelich trafen bzw. treffen nicht immer die richtigen Tasten) oder ob man einer grotesken Hanswurstiade beiwohnt.

...Destenay, Du weichst der Frage aus, deshalb nochmals: würde sich Dein Klavierspiel verbessern, wenn Du die Vorgehensweise auf dem Tafelklavier übernehmen würdest?
 
Destenay
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das ist völlig richtig - aber es besteht ein großer Unterschied darin, ob nebensächliche Fehler bei technisch gekonntem Klavierspiel passieren (auch Richter, Gilels, Pogorelich trafen bzw. treffen nicht immer die richtigen Tasten) oder ob man einer grotesken Hanswurstiade beiwohnt.

...Destenay, Du weichst der Frage aus, deshalb nochmals: würde sich Dein Klavierspiel verbessern, wenn Du die Vorgehensweise auf dem Tafelklavier übernehmen würdest?[/QUL

Lieber Rolf ,
ich habe es nicht vergessen Deine Frage zu beantworten ich komme noch dazu, ich sehe Du kannst kaum darauf warten. Ich muss noch schnell in den Stall einem Pferd welches bald stirbt aus Altersgruenden eine Infusion geben,
ich hoffe Du hast noch etwas Gedult ;)
 
C
chiarina
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Lieber Destenay,

wenn Dalheimer Fehler im Sinne von Verspielern macht, ist mir das ziemlich egal. Verspieler finde ich nicht schlimm, darauf kommt es doch nicht an.

Was wirklich stört, mich sogar extrem, sind Fehler in der Klanggestaltung, in der Agogik, in der musikalischen Aussage. Bei aller Vielfalt an Interpretationsmöglichkeiten gibt es doch recht klare Grenzen. Die sind für mich bei Dalheimer absolut überschritten und zwar außerordentlich deutlich!

Im Unterricht arbeite ich mit meinen Schülern intensiv am Klang und an der Erarbeitung einer persönlichen Interpretation. Warum sollte ich das tun, wenn sowieso alles o.k. ist und alles seine Berechtigung hat im Sinne einer möglichst großen Toleranz?

Liebe Grüße

chiarina
 

Cembalist
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Nichts gegen meinen Trabi! Mit einem "b". Er heißt ja mit vollem Namen "Trabant" und nicht "Trabbant".
Gruß,
Cem.
 
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Was wirklich stört, mich sogar extrem, sind Fehler in der Klanggestaltung, in der Agogik, in der musikalischen Aussage. Bei aller Vielfalt an Interpretationsmöglichkeiten gibt es doch recht klare Grenzen. Die sind für mich bei Dalheimer absolut überschritten und zwar außerordentlich deutlich!

...wozu so komplizierte Dinge ansprechen? Bei der dargebotenen Hanswurstiade kann man viel weiter unten ansetzen: die Technik ist derart mangelhaft, dass z.B. ein Eleve in Stufe III damit bei JuMu nach hause geschickt würde - und das völlig zurecht. Immerhin: auf diese Weise kommt es erst gar nicht zu Klanggestaltung, Agogik oder musikalischer Aussage...
 
rolf
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Warum sollte man was können, wenn die Kohle auch so fließt, und die "Quote" stimmt. :rolleyes:

...so gesehen... stimmt :rolleyes::D ...außerdem ist das doofe lernen bis man was kann irgendwie lästig und bäh-bäh... und wenn´s dann nicht klappt beim lernen, ist das auch voll fies... wenn also, woher auch immer, die Kohle fließt, dann kann man auch auf Youtube-Videos als z.B. byzantinischer Kaiser oder als in der Erbfolge übergangener Zarennachwuchs ganz supi sein... das ist echt geil :D
 
Destenay
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Trabbi

Nichts gegen meinen Trabi! Mit einem "b". Er heißt ja mit vollem Namen "Trabant" und nicht "Trabbant".
Gruß,
Cem.

Meen Opa in Thueringen sprach vom Trooooooooooooobbi , Troooooooooooooooooooooooooooooooostloooooooooooos, alsssooooooooooooo Dooorrrrnheeemer faeert en Trooobbi :keyboard: Sag mal koenntest Du mir nicht so ein Trabi besorgen kann auch ein Schaden haben, ich komme mit meinem Rolls dann packen wir den hinten ein, dem wird das hoeren vergehen wenn ihm der Wind um die Ohren pfeift

Mon dieu
Destenay
 
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chiarina
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Nichts gegen meinen Trabi! Mit einem "b". Er heißt ja mit vollem Namen "Trabant" und nicht "Trabbant".
Gruß,
Cem.

Lieber Gomez,

wenn ich sehe, dass dem Trabi so schweres Unrecht geschieht, kann ich nicht ruhig bleiben!!:D Willst Du alle Trabifahrer unter den Clavios gegen Dich aufbringen?? :p

Viele Grüße
gubuhu


Lieber Cembalist, lieber gubu,

ich entschuldige mich!!!!!!!! Ich habe ins gleiche Horn getutet wie Gomez, der sich ja auch schon entschuldigt hat. Da sieht man mal wieder, wie man unreflektiert beknackte und bescheuerte Denkweisen übernimmt. Zerknirschte Grüße :kuss: :kuss:

@alle: unter dem Video des hier benannten Herrn D. findet sich auch eine Quasi - Signatur: "Dieses Video ist eine Antwort auf Pollini plays Chopin Nocturne op.72 no.1". ...................................................

Was soll man da noch sagen??

Liebe Grüße

chiarina
 
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nichts sagen, sondern schreiben: es gibt ja ein neues Publikationsorgan :D da könnte man unter der Rubrik allergrößte Interpreten oder das Genie Elogen verfassen, um die Hanswurstiade noch mehr zu verbreiten :D:D:D

aber mal wieder zurück zum eigentlichen Titel dieses Fadens:
schade dass der Termin des 80. schon vorüber ist, denn hätte man das vorher gewußt, hätte man ja zusammenlegen können, um dem Jubilar ein paar Lektionen bei Super-Dahlheimer zu schenken (nicht etwa, weil der Jubilar diese bräuchte, sondern um ihm zu erheitern)
 
rolf
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(((Wäre der Trabi so gefahren, wie hier so manches "Klavierspiel" beschaffen ist, wäre es mit dem "Trabi-Land" wohl noch eher zu Ende gegangen!!!:D:D)))

(((man könnte auch mit einem zerfetzten Schlauchboot in einem Hochseehafen einen Liegeplatz einfordern, mit der ungemein scharfsinnigen Begründung "Buhuhu, das ist auch ein Boot")))
 
 

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