Woran erkennt man guten Lehrer für 5jährigen?

Dieses Thema im Forum "Klavierlehrer-Forum" wurde erstellt von Evva, 21. Juli 2019.

  1. Evva
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    Evva

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    Hallo liebes Forum,

    wir sind sowas von unerfahren... Wir suchen eine/-n Lehrer/-in für unseren 5 jährigen. Er wird jetzt mit dem Klavier anfangen. Er besuchte bisher einen Musikgarten-Unterricht. Jetzt möchten wir ihn in eine Musikschule zum Einzelunterricht schicken, wollen aber einen sehr guten, wenn nicht den besten Lehrer finden. Wie geht man denn da vor? Worauf sollten wir bei der Lehrerauswahl achten?

    Ist es üblich, dass später bei der evtl. Studienvorbereitung der selbe Lehrer beibehalten wird, oder bekommt man dann standardmäßig einen anderen?

    Für jegliche Tipps bin ich sehr dankbar!

    Herzliche Grüße
    Evva
     
  2. agraffentoni
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    agraffentoni

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    einen
    bereits für ein Studium zu verplanen?
     
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  3. Tastimo
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    Tastimo Guest

    Schlimm, solch ein Druck. Musik macht man aus Freude, nicht um es zu studieren, zumindest nicht fremdbestimmt.

    Wer Musik studiert, verliert ein Hobby. Darüber muss man sich im klaren sein. Wenn das eine eigene Entscheidung ist, ok. Aber nicht, wenn es überehrgeizige Eltern entscheiden.

    Dem Druck eines Musik-Studiums muss man erstmal gewachsen sein. Das kann sich nur über Jahre zeigen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. Juli 2019
  4. cwtoons
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    cwtoons

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    Dass Eltern bei entsprechenden Umständen sich für ihr Kind ein Studium wünschen und vorstellen, finde ich normal.

    Sollen sie vielleicht besser hoffen, dass ihr Kind als Hütchenspieler Karriere macht?

    CW
     
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  5. reymund
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    reymund

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    Helikopter Eltern, stehen dann beim Unterricht dabei
     
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  6. reymund
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    reymund

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    cwtoons , mit 5 Jahre weis er jetzt schon das er Pianist werden will!!
     
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  7. Stilblüte
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    Stilblüte Super-Moderator Mod

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    Bitte haltet euch mit Vorwürfen, Pauschalisierungen und Verallgemeinerungen zurück, solange @Evva noch nicht geantwortet hat.
     
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  8. Bernhard Hiller
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    Bernhard Hiller

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    In Indien oder China werden manche Eltern sagen: das ist schon viel zu spät!
     
  9. chiarina
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    chiarina

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    Liebe Evva,

    es ist gar kein Problem, später zu einem anderen Lehrer zu wechseln, der sich in der Studienvorbereitung besser auskennt! @mick hat das z.B. nicht gemacht, weil er eine sehr gute Lehrerin für alle Belange hatte, aber es ist auch völlig normal, später zu wechseln. Ihr werdet dann schon die richtige Entscheidung treffen, falls es so kommen sollte und das Bedürfnis nach einem Wechsel entsteht.

    @alle: Evva spielt ja selbst sehr gut Klavier und will einfach einen sehr, sehr guten Lehrer für ihren Sohn finden, um ihm und sich alle Optionen offen halten zu können. Er wird vermutlich Anzeichen einer gewissen Begabung und entsprechendes Interesse zeigen. :)

    Das finde ich richtig - ich wünschte manchmal, dass Eltern gerade der erste Zugang zum Klavier viel wichtiger ist als es oft geschieht! Ich denke nicht, dass Evva ihren Sohn nun zum Studium prügelt. :003:

    @mick hatte damals eine Lehrerin, die eine Flatrate anbot: hoher monatl. Fixpreis - Unterricht nach Bedarf und jederzeit, wenn man ihn brauchte.

    Das gibt es selten - ich kenne so jemanden nicht. Allerdings gibt es natürlich Lehrer, die sich auf hochbegabte Kinder spezialisiert haben und auch damit werben. Oft sind das Lehrer, deren Schüler bei Jugend musiziert u.a. sehr erfolgreich sind und waren.

    Wurde bei deinem Sohn eine mögliche Hochbegabung festgestellt oder willst du einfach nur einen sehr guten Lehrer?

    Das kannst du tun:
    • googlen
    • bei Preisträgern von Wettbewerben für Kinder (nicht nur Jugend musiziert) die Lehrer erfahren, googlen, kontaktieren etc.
    • sich umhören (Mundpropaganda)
    • Musikhochschulen anrufen und fragen, ob es dort Professoren gibt, die solch jungen Kindern regelmäßig Unterricht geben (damals war Kämmerling so einer)
    • die Musikschule fragen, bei der dein Sohn ist (besonders erfolgreicher Lehrer ....)
    • andere Musikschulen kontaktieren
    • unbedingt Schüler des Lehrers anhören, für den ihr euch interessiert
    • evtl. im Unterricht des Lehrers zuhören
    • Probezeit vereinbaren (ist eh Standard)
    Meistens gibt es solchen Unterricht im privaten Bereich. Ich denke, dass einmal pro Woche Unterricht auf keinen Fall ausreicht. Dein Sohn braucht einen Lehrer, der sehr gut mit Kindern umgehen kann, weiß, wie Kinder lernen, der einen Draht zu deinem Sohn hat, so dass diesem das Klavierspielen einfach sehr viel Spaß macht und er sich aus Spielfreude, Neugier und Begeisterung viel ans Klavier setzt. Der gleichzeitig ein großes Know-How an Vermittlung von Hörschulung, Musikverständnis, Technik etc. hat und das vermitteln kann. Bei dem dein Sohn entsprechende Fortschritte macht und glücklich ist.

    Das ist nicht einfach, aber auch nicht so schwierig, weil es nicht viele solche Lehrer gibt. Als private Lehrer unterrichten sie meistens in Großstädten. Ich nehme an, ihr seid auch willens, notfalls größere Fahrtzeiten auf euch zu nehmen?
    • Alternative light: einen sehr guten Klavierlehrer wählen, der diese konkrete Spezialisierung nicht anbietet, aber bereit ist, mindestens zwei Mal pro Woche, besser drei Mal ihn zu unterrichten. Kann auch erfolgreich sein. :)
    Mehr kann man sagen, wenn man wüsste, wo du wohnst.

    Liebe Grüße

    chiarina
     
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  10. Klafina
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    Klafina

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    @chiarina ,
    das sind aber zwei verschiedene Evas: Evva und Evaaa. Die letztere ist die, die schon länger im Forum ist.
     
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  11. Evva
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    Evva

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    Guten Abend,

    vielen Dank für Eure Zeit. Ich gebe allerdings zu, ich bin etwas verblüfft über die erhaltenen Antworten.

    @chiarina vielen lieben Dank für die vielen Tipps! Wir denken auch, dass der Lehrer einen guten Draht zu Kindern haben sollte. Wäre natürlich optimal, wenn er unseren Sohn ganz lange begleiten könnte. Wir werden Deine Hinweise beherzigen und hoffentlich jemanden finden.

    Freundliche Grüße
    Evva
     
  12. Klafina
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    Klafina

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    @Evva ,
    so manche Antwort erklärt sich vermutlich durch die Tatsache, dass Du bei einem 5jährigen Kind bereits an ein Studium denkst.
     
  13. Tastimo
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    Tastimo Guest

    @Evva
    Zur Verblüffung noch ein paar Worte: Es mag dem Schreibformat eines solchen Forums geschuldet sein, dass da möglicherweise Missverständnisse entstanden sind. Aber dein erster Beitrag kam zumindest bei mir so rüber, wie ich es oben geschrieben habe. Keineswegs wollte ich damit böse Absichten unterstellen. Aber es gibt leider immer wieder überehrgeizige Eltern, die hochtrabende Pläne für ihre Kinder haben, die diese unter einen unmenschlichen Druck setzen und verhindern, dass die Kinder eine richtige Kindheit haben. Da schrillten bei mir vorhin die Alarmglocken.

    Ich unterstütze allerdings sehr die bestmögliche Förderung auch schon in frühen Jahren, aber eben in einem Rahmen, solange dies nicht mit Druck einhergeht. Mindestens so wichtig wie das Vorankommen am Instrument ist nämlich die Entwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit, und dafür müssen Kinder und Jugendliche ein selbstbestimmtes Leben führen.

    Dies zum Verständnis meiner Reaktion vorhin.
     
  14. playitagain
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    playitagain gesperrter Benutzer

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    Einen guten Lehrer für dein Kind auszuwählen ist eine edle und gute Sache.
    Würde auswählen nach:
    • Ausbildung des Lehrers
    • Spielt er/sie selbst Konzerte? (muss jedoch nicht sein)
    • Wie nahe ist er zu deinem Wohnort ?
    • Hat er gute Schüler hervorgebracht?
    • Kann er gut mir Kindern?
    Den perfekten Lehrer gibt es nicht, ebenso nicht den perfekten Schüler. Darüber muss man sich klar sein.

    Ein Lehrerwechsel (auch wenn dies nur vorübergehend in den Sommerferien ist ,so wie bei mir) kann neue Perspektiven bringen. Keine Angst davor, allerdings ist dein Kind vermutlich noch zu jung dafür.
     
  15. Tattertastenmann
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    Tattertastenmann

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    Und wenn's ein studierter Hütchenspieler wird?
     
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  16. Tastimo
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    Tastimo Guest

    Zwischen Konzertpianist und Hütchenspieler gibt es ja auch sowieso noch viele andere Berufe...