Welchen Klavierlehrer soll ich nur nehmen?

Was ist denn an dieser Mitteilung, die nu ooch nich viel anderes als "andere Länder, andere Sitten" aussagt, so bemerkenswert? . . . . .

(fast) gar nichts. - Habe ich ja auch nicht behauptet, oder? ;)

Stilblüte kam mit dem Verweis auf den ARTE TV-Beitrag, also kam ich mit dem Verweis auf einen Print-Beitrag, um eine mögliche andere Sichtweise zu untermauern. (Ich finde es übrigens bemerkenswert, dass fast zeitgleich solche Beiträge hier im Forum mit von mir gelesenen Artikeln inhaltlich 'korrelieren'....)

C'est tout. :D

Das obige 'fast' in Klammern bezieht sich auf die Tatsache, dass es im 'allgemein- Denk' unserer deutschen bzw. (mittel-)europäischen Bevölkerung die Prägung durch ebendiese 'E-/U-Musik' vorherrscht (ha! - muss g'rade über die unfreiwillige Wortschöpfung 'EU-Musik' schmunzeln'...) - für Dich mögen es historische/kulturelle Tatsachen sein, klar...

Cordialement

Sol
 
Ich möchte nun mal auf meinen Ausgangspost Bezug nehmen, wo ich ja so unsicher war: mit der gewählten Klavierlehrerin der örtlichen Musikschule bin ich sehr zufrieden, auch wenn ich anfangs wegen dem Heumann-Buch sehr skeptisch war. Wir haben aber nur den Anfang nach Reihenfolge durchgemacht, daneben auf mein Betreiben das Kinderlieder-Buch von Terzibaschitsch teilweise durchgemacht (war sie glaub etwas gelangweilt....). Danach hab ich immer wieder Stücke angeschleppt, die wir dann gespielt haben, aus dem Notenbüchlein von A. M. Bach, leichte Version von Ungarischer Tanz von Brahms, Edvard Grieg (den mag ich total gerne) und aktuell das Arabeske von Burgmüller. Sie wollte noch aus dem Tastenkrokodil ein paar Stücke machen, ok. Sicher werden wir vielleicht noch das ein oder andere aus dem Heumann machen, um bestimmte Fertigkeiten besser zu üben, aber komischerweise hat mir anfangs v. a. die aufbauende Schwierigkeit aus dem Kinderlieder-Buch sehr weitergeholfen.
Ich frag sie, ob dies oder jenes für mich geeignet ist, dann entwickeln wir teils die Fingersätze zusammen oder ich probiers alleine.

Einzig blöd finde ich, dass sie nur freitags hier in der Musikschule ist und wenn ich mal nicht kann an meinem Termin (kommt wegen der Kinder schon mal vor), dann zahl ich eben trotzdem und ein Nachholen ist nciht möglich. Dieses Musikschulsystem find ich etwas unpraktisch für mich als Erwachsene.
 
Das ist vielleicht für den Schüler unpraktisch - aber für den Lehrer unumgänglich!

Normalerweise hat man ja an den anderen Wochentagen auch genug zu tun. Stelle Dir bitte vor, die Schüler wüßten nun, daß sie bei Verhinderung um einen Ersatztermin bitten dürften. Der Lehrer hätte (weil nämlich die Schüler diese Möglichkeit auch nutzen würden, und zwar nicht zu knapp!) fortan ständig nur mit Terminplanung zu tun, könnte nix einigermaßen langfristig planen etc. pp., weil er dauernd verlegte Schüler unterrichten bzw. sogar aus vergangenen Wochen nachholen müßte! Ganz abgesehen davon, daß die Raumplanung der Musikschule nicht möglich wäre.

So wie es ist, ist es schon genau richtig.

LG,
Hasenbein
 
Schon möglich, aber die anderen beiden Lehrerinnen haben auch stundenweise Bezahlung angeboten (bei sich privat, nicht an einer Musikschule), natürlich teurer, ist auch verständlich, aber letztendlich wäre mich das billiger gekommen.

Außerdem stört mich eben, dass dauernd Musikschul-Ferien sind (es ist eine private Musikschule), die ich aber dann mitbezahle. Und zwar nicht nur in den Schulferien, sondern auch gern mal an Brückentagen, Fasnetsfreitag usw., die gar nicht unbedingt schulfrei sind. Freitag ist da wohl ein blöder Tag. Der Unterricht ist ja nicht unbedingt billig hier: für 45 Minuten pro Woche zahle ich 97 Euro im Monat, 12 x pro Jahr.
Naja, wie gesagt, so bin ich ja sehr zufrieden, insofern denke ich nicht daran, wechseln zu wollen.
 

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