Verletzung durch Klavierspielen

Danke für die Empfehlungen für "die zweistimmigen Inventionen von Bach."
Habe alle Stücke von 1-15 vorliegen.
Frage für mich als Anfänger: Sind die Stücke aufsteigend nach Schwierigkeitsgrad geschrieben worden?
In C. Chang online-Buch, Kap. 6.l: "Blattspieler und ...(Bachs Inventionen)
beginnt er mit Bachs Invention #8, weiter: "drei der leichtesten sind #1, #8, und #13.
Hanon, Exercises 1-20 u. Part I-III habe ich ebenfalls als Noten vorliegen.
Aber da mir genau das fehlt, was thomasz schreibt: ..."Das ist v.a. deshalb nützlich, weil die Linke nicht nur die sonst üblichen Begleitfiguren spielt, sondern im wirklich melodiösen und ausdrucksvollen Spiel gefordert und ausgebildet wird."
werde ich meine Linke (Hand) mal musikalisch trainieren!
 
[/I]Habe alle Stücke von 1-15 vorliegen.
Frage für mich als Anfänger: Sind die Stücke aufsteigend nach Schwierigkeitsgrad geschrieben worden?
In C. Chang online-Buch, Kap. 6.l: "Blattspieler und ...(Bachs Inventionen)
beginnt er mit Bachs Invention #8, weiter: "drei der leichtesten sind #1, #8, und #13.
Hanon, Exercises 1-20 u. Part I-III habe ich ebenfalls als Noten vorliegen.


Da sind ja die richtigen Hefte vorhanden, um sich eine ordentliche Sehnenscheidenentzündung anzutrainieren.

Bevor man solche Stücke übt, wäre es erstmal nötig, sich eine ganz lockere und entspannte Spielweise anzugewöhnen. Bach hat zwar schöne Musik komponiert, aber als "Übung" eignet sich davon fast garnichts (vom C-dur Präludium mal abgesehen).

Ich bin zwar auch kein Freund von Czerny, aber wenn einem die Stücke musikalisch nicht zu primitiv sind, sind sie als Übungsstücke für eine lockere Spielweise wesentlich besser geeignet als Bach oder gar Hanon.

Ansonsten würde ich Haydn-Sonaten und Schubert Tänze empfehlen.

Haydnspaß
 

Ehrlich gesagt, Gerd, an deiner Stelle würde ich ohne professionellen Lehrer erst mal keinen Ton mehr spielen.

Irgend etwas an deiner Technik ist falsch und das können wir hier nicht per Ferndiagnose abklären.

Es ist völlig egal, ob du Hanonübungen, Haydnsonaten, die ich übrigens für sehr schwer halte, oder sonst etwas mit falscher Technik spielst.

In aller Regel sind es falsche Angewohnheiten die zu solchen Problemen führen und die lassen sich nicht einfach auf Knopfdruck abstellen.

Am besten, du suchst einen Lehrer, der auf solche Probleme spezialisiert ist.
Schau mal hier: http://www.peter-feuchtwanger.de/ unter Klavierübungen


PS: Vergiß diesen "Chang"! Er ist ein Laie, der sich zum "Klavierexperten" aufschwingt und seine teils abstrusen Behauptungen mit der Methode der Klavierlehrerin seiner Kinder begründet. (Vorwort)
 
Gerd, du hast Post. Aber hör auf die Profis und mach lieber keine Selbstversuche weiter. Wenn's Budget wirklich knapp ist, versuch doch mal zumindest einen Musikstudenten für monatliche Konsultationen zu gewinnen, damit du mit deinen eisernen Marathon-Qualitäten nicht in eine Sackgasse rennst. Wenn es ganz dumm kommt, kann es nämlich wirklich auch völlig aus sein mit dem Klavierspielen. Nicht nur der Knorpel nimmt übel ...
 

Zurück
Top Bottom