Verkaufen oder Restaurieren? (GS 110)

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Hat sich erledigt. Es bleibt in der Familie. Dennoch vielen Dank für die Antworten :023:
 
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Für 1200 würde ich sofort verkaufen. Allein weil's so hässlich ist. Was im Detail gemacht werden muss und was es kostet, kann Dir am besten ein Klavierbauer vor Ort sagen.
 
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Wenn du grundlegend mit dem Klavier zufrieden warst, dann könntest du das Geld in eine kleine Revision investieren. Dabei würde das Instrument grundlegend innen gereinigt, alle Tasten raus, alle Stifte polieren usw. Die Hammerköpfe könnte man evtl. nochmal abziehen, aber das soll jemand vor Ort entscheiden. Falls das nicht geht, müsste man neue Hammerköpfe einbauen. Danach würde der Ton wieder klar sein.

Falls dir jemand 1200 Euro für das Klavier geben möchte, dann wäre das für dich ein eher guter Preis auf dem Privatmarkt. Das Klavier hat eine wenig gesuchte Gehäuseform und ist zusätzlich mit äußeren Schäden, die den Preis drücken.

Falls du dich pianistisch weiter entwickelt hast und über ein Upgrade nachdenkst, wäre die Sache nochmal neu zu diskutieren. Dann ginge es um die Frage, welche Instrumentenkategorie eine Verbesserung für dich darstellen würde.
 
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Aber, wie gesagt, begeistert war ich noch nie davon... Muss ich ehrlich dabei sagen.
Ich glaube damit hast du dir die Antwort doch selbst gegeben. Es kann natürlich sein, dass es nach der Investition von 2000 Euro gut klingt und spielbar ist, aber ein Modell 110 ist nun mal low range. Und irgendwie doch begrenzt in seinem Klang, und die Furnierschäden sind dann sicher auch nicht weg.
 

Barratt

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Hast Du Vollholz erwartet? :005:

  1. Du hast Dich noch nicht geäußert, warum das hässliche Entlein jetzt in Deinen Fokus gerückt ist. Möchtest Du wieder Klavier spielen (Wiedereinstieg)?
  2. Oder brauchst Du den Platz, den es jetzt blockiert?
Falls 2. – Lass es stimmen und verklopp es für kleines Geld (die Kosten der Stimmung), dann ist es aus den Füßen.
Falls 1. – Steck die zwo Mille rein und spiel eine Zeit lang darauf, bis Du Dir klar wirst, ob Du dabei bleiben willst oder nicht. Dann könntest Du Dir ein besseres Instrument kaufen. Oder vielleicht hast Du Glück und gerätst an einen Klavierbauer, der Dir aus dem hässlichen Entlein einen Schwan basteln kann. :chr03:Kann passieren! :026:
 
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Hi,

wenn du mit dem Klang und der Spielart (Spielgefühl Mechanik) sowieso nicht einverstanden warst,
würde ich das Geld nicht investieren. Wenn du es für 1200 EUR verkaufen kannst: Tu es!
Nach der Revision wird es nicht viel mehr wert sein, weil das Gehäuse ohnehin nicht gerade "Hübsch" ist und dann auch noch größere Schäden am Furnier aufweist, die sich ohne großen Aufwand nicht beheben lassen. Also wird es immer ein rampuniertes, hässliches Nussbaum Klavier bleiben. Egal wie toll es klingt.
Ich würde die 2000 EUR plus die 1200 EUR (also dann 3200 EUR) nehmen und mal auf shopping Tour durch die Klavierhäuser deiner Umgebung gehen und mir alles angucken. Für das Geld bekommst du schon hochwertige Gebrauchte oder als Anzahlung vllt für einen Flügel oder ein teures neues Klavier.
 
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aber ein Modell 110 ist nun mal low range.
Die Grotrian 110 sind nicht low range. Klar, verglichen mit einem 1,32 m hohen Konzertklavier vielleicht.....

Ich würde einen Klavierbauer suchen, der nur die Hammerköpfe abzieht und reguliert und so. Also keine neuen Hämmer. Das sollte deutlich billiger sein. So im Bereich 700 - 800 Euro. Dann sollte es deutlich besser sein. Aber immer noch häßlich und ramponiert. Verkaufen wird schwierig.
 
 

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