über die tasten flitzen^^

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mellsom

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hi @all

ich hab grade die arabesque no.1 von debussy fertig und da gibt es einen part, bei dem man ca. terzabstände im lauf bewältigen muss (also so art arpeggien).
mein problem is, dass ich bei ganz schnellem spieln dieser passage mich in den schwarzen tasten zB verhake, einfach nicht so über die tasten gleiten kann.
habt ihr tipps für mich wie ich das verbessern kann? oder is das einfach nur die ernte jahrelangen übens?

also machts gut,
mfg max
 
Stilblüte

Stilblüte

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Hab das Stück auch schon gespielt, hast du einen Notenausschnitt oder die Taktzahl?
 
ubik

ubik

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habt ihr tipps für mich wie ich das verbessern kann? oder is das einfach nur die ernte jahrelangen übens?
Wie wäre es denn, wenn du vor den Tasten spielst? ;)

Wenn das nicht möglich ist, versuch mal im ganz langsamen Tempo ein "weiches" Gefühl (damit mein ich ein Tastgefühl, das nicht wehtut, oder irgendwo verhackt und verkrampft) zu spüren.

Ansonsten wäre ein Notenausschnitt, wie bereits Stilblüte sagte, sehr nett!
 
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Apfelmännchen

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Ich denke es liegt meistens am falschen oder nicht optimalen Fingersatz, wenn man nach ein paar Wochen üben den selben Lauf immer noch nicht richtig hinkriegt. Gerade bei akkord-, terz-läufen.
Ist bei dir in den Noten ein Fingersatz notiert?
Wenn ja, würde ich mich schon größtenteils daran halten.
 
M

Marcel Petzold

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Ich denke mal, du meinst den Schluß der poco mosso-Stelle. Zuerst spielst du nur die Terz mit 3 5, bis zu eine flüssige sichere Bewegung erreicht hast. Dann fügst du den Grundton der Triolenbewegung hinzu (also aufsteigende Quartsextakkorde, diese kannst du rhythmisch variieren, z.B. Terz lang, Grundton kurz und umgekehrt), bis auch diese flüssig abläuft. Dann spielst du nur die Triolenbewegung mit exakt dem Fingersatz, der auch später zur Anwendung kommt. Wenn alle diese Bewegungsabläufe reibungslos funktionieren, spielst du die gesamte Figur. Eigentlich sollten ca. 60 Minuten ausreichen um den Bewegungsablauf einzustudieren.
Schwierige Passagen splitte ich immer ähnlich auf und die Ergebnisse sind sehr gut.
 
M

mellsom

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hi,
danke für den tipp marcel!
könnt ihr mir sagen wie ich den pfad zu meinem bild angebe, das aufm desktop liegt? sry hab das noch nie gemacht =/
mein fingersatz ist: 1235432124321235432124321... für den lauf ab takt 47(mosso) bis anfang von takt 49.
danke für die rege hilfe!
mfg max
 
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Marcel Petzold

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Ach diese Stelle meinst du. Hätte nicht gedacht, dass dort solche Probleme auftauchen. Also dein Fingersatz ist durchaus spielbar, persönlich würde ich den Grundton des nach oben gespielten Septakkordes immer mit dem Daumen nehmen, also: 1235 43 1235 43 ... Damit vermeidest du das untersetzen. Als Übung würde ich wieder rhytmisieren, bsw. 1235(kurz halten) 43 1235(kurz halten)...

LG
 
T

Tim99

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Ist es bei solchen Läufen sinnvoll, sich *einen* festen Fingesatz anzutrainieren? Hab hier auch nen (langameren) Lauf und spiel den immer anders. Manchmal merk ich aber, dass ich nicht vorausschauend übergesetzt hab. Also generell immer einen festen Fingersatz für einen Lauf auswendig lernen?
 
M

Marcel Petzold

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Wenn man für bestimmte Figuren, seien es Läufe oder ähnliches, keine Automatismen erwirbt, fängt man bei jedem Stück wieder bei Null an. Man soll sich ja schließlich irgendwann mal nur auf den Ausdruck konzentrieren und nicht mehr auf die Fingerbewegungen. Hinzu kommt die Befähigung zum Blattspiel, diese erwirbt man beinahe ausschließlich durch Geläufigkeit.
 
 

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