Übe-Tagebuch: Letzter Anlauf - mit Handicap und Keyboard

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Clavifilius

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Vielen Dank für die Rückmeldung!

Ist das Stück, von diesen beiden Fehlern abgesehen, so schon einigermaßen okay?
:001:
 
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Und hier das Ergebnis des "Übens am Sonntag" ...

(Da @Pedall & @mick & @Alter Tastendrücker keine Flapsigkeiten durchgehen lassen, habe ich tatsächlich auch für diese Polonaise aus den Notenbüchlein eine Stunde geübt vor dem Einspielen! :007: )

https://soundcloud.com/user-750131763/polonaise-johann-sebastian-bach-notenbuchlein-fur-anna-magdalena-bach
 
P

Pedall

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Vielen Dank für die Rückmeldung!

Ist das Stück, von diesen beiden Fehlern abgesehen, so schon einigermaßen okay?
:001:

Die Kriterien für "einigermaßen" wird jeder etwas anders setzen. Ich finde das Ergebnis respektabel, in puncto Artikulation ist aber noch Luft nach oben. Ich nehme aber an, daß Dir klar ist, daß Du hier im Moment an Grenzen stößt.
Die (technisch natürlich nicht so anspruchsvolle) Polonaise artikulierst Du deutlich souveräner. Da ist allerdings das Tempo nicht so einheitlich, es wird recht bald langsamer. (Die Pause vor der Wiederholung des zweiten Teils ist mir natürlich auch zu lang, da wird aus einem 3/4-Takt ein 4/4-Takt.)
 
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Alter Tastendrücker

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Soweit ich das richtig höre, ist es mir gelungen, bei Tempo 80 im Takt zu bleiben und obwohl das an meine Grenzen geht,
Das ist eine Variante, mit der man leben kann. Ich würde jetzt nicht versuchen noch das letzte halbe Prozent rauszuquetschen, sondern mit Motivation und Energie eine neue Aufgabe in Angriff nehmen! Welche, wenn man fragen darf?
 
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Das ist eine Variante, mit der man leben kann. Ich würde jetzt nicht versuchen noch das letzte halbe Prozent rauszuquetschen, sondern mit Motivation und Energie eine neue Aufgabe in Angriff nehmen! Welche, wenn man fragen darf?

Vielen Dank für die Rückmeldung!

Ja, jetzt ist es wirklich an der Zeit, die nächste Invention anzugehen und die 8. ruhen zu lassen.
Ich folge Deinem Tipp vor ca. 2 Wochen und werde in dieser Woche die chromatische g-Moll Invention (Nr. 11) üben. Zunächst mal nur mit jeder Hand getrennt Artikulation und Fingersätze erarbeiten.

Die g-Moll Invention gefällt mir gut in einem langsamen Tempo. So wie in der Aufnahme siehe unten.

Ist diese Aufnahme auch für Dich / für Euch ansprechend?

View: https://www.youtube.com/watch?v=CgbFvJmrJ88
 
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Die Kriterien für "einigermaßen" wird jeder etwas anders setzen. Ich finde das Ergebnis respektabel, in puncto Artikulation ist aber noch Luft nach oben. Ich nehme aber an, daß Dir klar ist, daß Du hier im Moment an Grenzen stößt.
Die (technisch natürlich nicht so anspruchsvolle) Polonaise artikulierst Du deutlich souveräner. Da ist allerdings das Tempo nicht so einheitlich, es wird recht bald langsamer. (Die Pause vor der Wiederholung des zweiten Teils ist mir natürlich auch zu lang, da wird aus einem 3/4-Takt ein 4/4-Takt.)

Vielen Dank für das detaillierte Feedback, das ich als sehr hilfreich empfinde!
Mittlerweile kann ich es wertschätzen, dass Du auch bei den "kleinen Stücken" aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena auf jedes Detail achtest. Ursprünglich wollte ich diese scheinbar leichten Tänze nur zur Erholung nebenher spielen. Aber es bringt wirklich etwas, auch da das Beste zu geben und sich darum zu bemühen, die kleinen Stücke bestmöglich zu spielen.
(Und, siehe da: Man kann auch davon Wichtiges lernen und zugleich wundervolle Musik spielen, indem man sein Bestes gibt!)
 
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Übe-Tagebuch:

Heute mit Invention Nr. 11 begonnen.
Insgesamt 45 Minuten.
15 Minuten verschiedene Einspielungen gehört und einen ersten Gesamteindruck bekommen, wie es klingen soll bzw. welche Interpretationen mir am besten gefallen.
Mein erster Eindruck, dass das Stück relativ leicht ist, verflüchtigte sich nach dem ersten Versuch, es zu spielen: Auch das Spiel mit getrennten Händen hat zur Voraussetzung, dass man sich die Artikulation erarbeitet. Für die erste Seite ist mir das mit der rechten Hand gelungen, glaube ich.

Ob ich die eingetragenen Fingersätze von Theopold nutze, weiß ich noch nicht.
 
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Der einzige Nachteil der schönen Henle Ausgaben sind die Fingersätze von Theopold!

Kennst Du eine Ausgabe der Inventionen (einschließlich Sinfonien) mit guten Fingersätzen, die Du empfehlen würdest?
Oder ist es richtig, dass ich mir die Fingersätze selbst erarbeite?
(Ich probiere dabei mit jeder Hand einzeln, bis ich Bewegungen gefunden habe, die es mir erlauben, möglichst "geschmeidig" und schnell zu spielen.)
 
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Heute 2x 30 Minuten 11. Invention.
Es geht (gefühlt) langsam voran: Es dauert, bis ich mir über die Artikulation klar werde. Bin vor allem mit Artikulation und Fingersatz der rechten Hand beschäftigt.
Hab probeweise auch mal beidhändig gespielt. Das klingt aber noch nicht gut, auch bei langsamem Tempo.
 
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Heute 30 Minuten 11. Invention geübt und 30 Minuten altes Repertoire gespielt/aufgefrischt.

Es geht weiterhin gefühlt langsam voran mit der 11. Invention.
Bin mir hinsichtlich der Artikulation unschlüssig. Probiere gerade 2 Varianten: a) nur die Motive artikulieren
b) noch detaillierter aufteilen in kleinere Notengruppen
 
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Heute 30 Minuten 11. Invention geübt und 30 Minuten freies Spiel.

Hab den Eindruck, dass mir die Artikulation inzwischen überwiegend klar ist. So wie ein Text, der verständlich wird, wenn man Punkt und Komma erkennt und beim Vorlesen berücksichtigt.
Die erste Hälfte des Stückes übe ich inzwischen häufig beidhändig.
 
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Gestern 2x 15 Minuten 11. Invention geübt.
Beim Zusammenspiel beider Hände funktioniert die Artikulation nicht mehr, die ich zuvor für jede Hand einzeln erarbeitet habe. Mit den Fingersätzen hapert es beim beidhändigen Spiel auch noch an verschiedenen Stellen.

Das Wochenend-Vorspiel schaffe ich erst morgen am Sonntag.
Heute ist noch viel Üben angesagt.
:026:
 
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Heute zwei Stunden geübt, hauptsächlich die erste Hälfte der 11. Invention, die ich morgen vorspielen werde.

Hatte jetzt nach einer Woche Üben zum ersten Mal (zeitweise) das Gefühl, dass ich aus dem Notentext Musik mache, statt nur in den Noten herumzustochern. :001:
 
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Hier also das erste akustische Übe-Protokoll für die 11. Invention ...
Habe heute noch einmal eine halbe Stunde die erste Hälfte der Invention gespielt und diese dann aufgenommen:

https://soundcloud.com/user-750131763/invention-11-test

Mein Eindruck: Es lief ein wenig zäh in dieser Übe-Woche und ich kam (subjektiv gefühlt) langsam voran.
Normalerweise hätte ich jetzt noch keine Aufnahme gemacht, aber die Gewohnheit, jedes Wochenende "vorzuspielen", halte ich für nützlich.

Hatte mir für jede Hand einzeln Artikulationen erarbeitet, die dann beidhändig nur zum Teil klappten.

Was meinen denn @Pedall und @Alter Tastendrücker (und natürlich gern noch andere, beispielsweise die freundliche @Drahtkommode :001:) dazu?
Ist das auf dem richtigen Weg?
 
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Kleine Zwischenbilanz:

So ein Übe-Tagebuch ist ganz nützlich. In der vergangenen Woche hatte ich zwischendurch immer wieder den Eindruck, dass die Fortschritte (bei der 11. Invention) besonders langsam sind. Doch dank Übe-Tagebuch kann ich feststellen, dass ich bei der 8. Invention ebenfalls nach einer Woche erst die Hälfte der Invention im langsamen Tempo spielen konnte.

Bis auf den Triller zum Schluss, der von der Notenvorlage abweicht, ist die Einspielung gestern in Ordnung, glaube ich.

Es braucht eben seine Zeit, alle 15 zweistimmigen Inventionen zu lernen. Jede hat ihre besondere Schwierigkeit, auch wenn das nicht sofort ins Auge fällt.

Ob das Üben ein paar Monate mehr oder weniger dauert, ist völlig egal.
Entscheidend ist, dass ich weiterhin wertschätzen und mich darüber freuen kann, diese wunderschöne Musik täglich spielen zu dürfen.
 
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Zum Start in die neue Übewoche mit Invention Nr. 11 muss ich noch etwas meine Motivation auffrischen.
Hab mir ein paar Aufnahmen auf YouTube angehört und bin erstaunt, mit welchen unterschiedlichen Instrumenten die Inventionen geübt werden.
Hier ein Beispiel mit einem Clavichord, gegen das ich mein Keyboard nicht gerne eintauschen würde:
View: https://www.youtube.com/watch?v=qwbmKLiXxeI&list=PLDACC4E544C3FD346&index=12&t=0s


Das auch als Nachtrag zum Gespräch mit @mick über Clavichord versus Keyboard. (Ich liebe ja gut klingende und spielbare Clavichorde, aber manche sind weder gut spielbar noch gut klingend. Alle Achtung vor dem Spieler im Video!)
 
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Heute 1 Stunde geübt und 1 Stunde Profi-Einspielungen der Inventionen (mit Cembalo) gehört. Insbesondere natürlich die 11. Invention.

Dabei ist mir aufgefallen, dass die Profi-Einspielungen einen fließenden Charakter haben, während bei meiner ersten "Einspielung" die Artikulation eher abgehackt und überbetont wirkt.
Hab das heute korrigiert und konnte schon das Tempo ein wenig erhöhen.
Klingt jetzt schon besser.
 
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Heute eine Stunde geübt. Halbe Stunde 11. Invention und halbe Stunde die 8. aufgefrischt.
Bei der kürzlich gelernten 8. Invention klappten nach einiger Zeit des Liegenlassens einige schwierige Stellen nicht mehr.

Das hatte ich ein wenig außer Acht gelassen: Wenn ich alle Inventionen einübe, muss ich natürlich auch die bereits "eingespielten" pflegen und nachbereiten. Da ich dann also nicht wie bei der 8. die gesamte Übezeit für die neue Invention verwenden kann, könnte sich der Fortschritt auf das Ende hin verlangsamen. Jedenfalls sollte ich das als Möglichkeit einkalkulieren und davon nicht überrascht oder frustriert sein. Es liegt ja in der Natur der Sache.

Hab mich zuletzt daran erfreuen können, dass die Inventionen 1 & 8 und die erste Hälfte von 11 schon ganz gut klappten nach der heutigen Übe-Einheit.

Um das noch positiver und motivierender auszudrücken: Fast ein Fünftel der zweistimmigen Inventionen kann ich schon spielen! :002:
 
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Heute konnte ich mal wieder eine Stunde am echten Klavier spielen.
Das erfordert natürlich einen anderen Anschlag als bei Keyboard (oder auch Clavichord/Cembalo).
Hab am Anfang mit zuviel Kraft und zu laut gespielt, dann konnte ich mich aber auf das Klavier und den Klang einstellen.
30 Minuten die Inventionen und 30 Minuten Mozart und Chopin.
 
 

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