Tipps und Tricks die sich bewährt haben

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xXpianOmanXx
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Dreiklang
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Also, man bezeichnet auch im Kontext der Musik Partituren manchmal als "Literatur". Zum Beispiel "spätromantische Literatur" u. dgl.
 
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hm ok, sagt wiki auch O.o
war mir mal gar nicht bekannt....
 
Peter
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Bechsteinfan
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Hm, es gibt das Klimpern (unsystematisch, ziellos), das Üben (systematisch und zielorientiert), und das Klavierspielen
Ich bin ein absoluter Verfechter der Klimperei! Nur beim Klimpern "spiele" ich wirklich frei und kann mich fallen lassen. Und: Mit dem Üben steigt auch das Niveau der Klimperei, irgend wie. :???:
Arbeit ist für mich schlichtweg Broterwerb. Das tue ich auch dann, wenn ich mal keinen Bock drauf habe. Klavier jedoch spiele ich nur und ausschließlich aus Spaß (oder lass es auch mal für 3 Tage sein). Und da gehört das Üben auch dazu, denn es macht Spaß, sich zu verbessern oder ein Stück zu lernen.
 
Dreiklang
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Das mit dem "Klimpern" meinte ich nicht wertend, nur: "einordnend".

Übrigens, dieser Faden enthält soviel Essentielles zum richtigen Klavierüben (siehe PP's Eingangsbeitrag), daß man ihn wirklich in den Bereich "Klavierspielen & Klavierüben" verschieben sollte.
 
Dreiklang
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Noch ein paar Erkenntnisse aus meiner "Übepraxis". Wie immer, muß man das nicht befolgen, beachten usw., aber ich gebe die immer in der Hoffnung, daß andere vielleicht hier und dort davon profitieren können. Klavierspielen ist ja ein "schwieriger Sport".

Wenn etwas schwierig ist, dann ist es schwierig.

Ich wollte das einfach nicht glauben, für eine bestimmte Passage. Die muß doch binnen kurzem einlernbar sein, und sitzen? Und was war dann passiert: im Grunde unsystematisches Üben (bin zu schnell in der Geschwindigkeitssteigerung vorangeschritten, ich habe zu schnell geglaubt, ich hätte die nächste Geschwindigkeitsstufe "genommen", ich dachte immer: es wird auch so klappen mit dem Einlernen, und so fort).

Weit gefehlt. Wenn etwas schwierig ist (oder auch: einem schwierig fällt), muß man das einfach akzeptieren, und ganz besonders systematisch und langsam beim Üben vorgehen (bei mir war das am Ende: Geschwindigkeitssteigerung mittels Metronom in 1er Schritten, fünf oder mehr Wiederholungen bei jeder Stufe. Wer glaubt, daß zwischen MM=106 und MM=107 kein großer Unterschied "zu spüren" wäre, in solchen Fällen, der irrt. In jedem Übeblock wieder von einer niedrigen Geschwindigkeit beginnend sich langsam so hocharbeiten. Dann wird es auch so langsam).

Denn es gilt noch etwas anderes:

Wenn man eine Stelle schließlich kann, dann fällt sie einem auch leicht.

Und sie gelingt ohne Anstrengung jedesmal präzise und sicher.
(wenn man dieses Ziel und diesen Anspruch für sich hat)

Ähnlich, wie Horowitz es ausdrückte:

Spiele ein Stück erst dann vor, wenn es Dir einfach erscheint.

Wie sich das anhört, wenn man diesen Grad des "Könnens" erreicht hat, kann man dann an seinen Lieblings-Konzertpianisten bewundern, wenn sie auf der Bühne perfekt und makellos tolle Sachen spielen. Und, dabei oft noch so entspannt und relaxt aussehen, als würden sie Unkraut jäten oder Kleingeld zählen...
 
Dreiklang
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Zur...

"Metronommethode" muß ich noch etwas erwähnen... ich schrieb verschiedentlich, daß man mit 10er bzw. 5er Stufen arbeiten kann in der Geschwindigkeitssteigerung (was die Ticks/min angeht).

Es trifft aber auch oft zu, daß das Arbeiten mit 1er, bzw. 2er Stufen angemessen sein kann.
 
hasenbein
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Liebe Einsteiger, nicht auf Dreiklang hören! Bloß nicht nachmachen!
 
Dreiklang
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Peter
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"Metronommethode" muß ich noch etwas erwähnen... ich schrieb verschiedentlich, daß man mit 10er bzw. 5er Stufen arbeiten kann in der Geschwindigkeitssteigerung (was die Ticks/min angeht).
Es trifft aber auch oft zu, daß das Arbeiten mit 1er, bzw. 2er Stufen angemessen sein kann.
So, nu is gut! Ich weiß nicht, wie oft und in wie vielen Fäden ich das nun schon hier lesen musste und mit wie vielen Nuancen (es ist schier unglaublich, was so ein Metronom für ein Repertoire hat), aber es war definitiv zu oft. Geh bitte davon aus, dass es alle mitbekommen und verstanden haben. Das nächste mal wird kommentarlos gelöscht.
 
Rikki
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reicht allemal, dass das metronom schon mehr als genug nervt ... ;-)
bon, aber dass ausgerechnet der verfasser einer wunsch-forums-magnacharta selbst unter deren (gott sei dank nicht ratifizierten) regeln fällt, das hat schon was ;-)
 
mick
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Da muss ich spontan an meine Lehrerin denken, die immer sagt: Mit dem Metronom ist es wie mit der Alternativmedizin - ob es beim Üben hilft, ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Wenn überhaupt, dann nur in homöopathischer Dosierung.
 
rolf
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wahrscheinlich fällt folgendes nun unter die Zitatverbrennung oder Löschung:
P.P.Werner berichtet in seiner "neuen Klavierdidaktik", dass Monique de la Bruchollerie auf seinem Fkügel für ein Chopin Konzert übte - sie hatte nur Noten, Puderdose und Metronom (sic) mit dabei... wie Werner meint, Symbole für Ästhetik und eiserne Disziplin
;):D;):D
 
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Anatol Analogon
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wahrscheinlich fällt folgendes nun unter die Zitatverbrennung oder Löschung:
P.P.Werner berichtet in seiner "neuen Klavierdidaktik", dass Monique de la Bruchollerie auf seinem Fkügel für ein Chopin Konzert übte - sie hatte nur Noten, Puderdose und Metronom (sic) mit dabei... wie Werner meint, Symbole für Ästhetik und eiserne Disziplin
;):D
Bleibt die Frage wie man das zuordnet... ;):D
 
Dreiklang
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wahrscheinlich fällt folgendes nun unter die Zitatverbrennung oder Löschung:
P.P.Werner berichtet in seiner "neuen Klavierdidaktik", dass Monique de la Bruchollerie auf seinem Fkügel für ein Chopin Konzert übte - sie hatte nur Noten, Puderdose und Metronom (sic) mit dabei... wie Werner meint, Symbole für Ästhetik und eiserne Disziplin;):D;):D

rolf, Dein Post freut mich (ganz ehrlich!)

Und ohne überbordendes großes Gejammer, Wehklagen, Geschrei oder Buhu! dürfen wir sicher mit Fug und Recht ein unscheinbares Wörtchen in dem Faden "Tipps und Tricks, die sich bewährt haben", vermerken:

Disziplin.
 
 

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