So schnell kann es gehen. :-(

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Cheval blanc
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Bei meinem Finanzamt muss ich keine Quittungen abgeben…..
Die heben sich die Forderung auf für die Betriebsprüfung. Es macht viel mehr Spaß, die Daumenschrauben anzuziehen, wenn der Steuerzahler glaubt, die letzten zehn Jahre seien längst in trockenen Tüchern. Und ich sage euch, da wird sein Heulen und Zähneknirschen.“ (Matth. 13,42)
 
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Therese
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Das läuft über meinen Steuerberater. Der sagt ich brauche das nicht.
 
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Cheval blanc
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Na, dann wollen wir mal das Beste hoffen. Laß Dir diese Aussage aber schriftlich geben, damit Du Deinen Steuerberater im Ernstfall wenigstens in den Regress nehmen kannst …
 
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DerOlf
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@Therese:
Natürlich muss ich bei der Einkommensteuererklärung auch meine Einkommen nachweisen, genau wie ich Ausgaben nachweisen muss, die ich absetzen möchte.
Das ist richtig lustig, wenn man schon weiß, dass man eh wieder nicht über den Freibetrag kommt.
Ich liefere seit 2004 jedes Jahr einen haufen Quittungen und Unterrichtsverträge beim FA ab. Bei mir haben sie auch schon mal was nachgefordert, was ich vergessen hatte. Vielleicht ist mein Sachbearbeiter nur besonders gründlich.
 
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Peter
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Bechsteinfan
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Ach, wenn es nur so einfach wäre.
Mitunter dichten die einem sogar weitere Einnahmen an, obwohl oder gerade weil Belege zu nicht vorhandene Einnahmen fehlen. :008: Meine letzte Betriebsprüfung war ein riesen Spaß...

Dann suche mal besser einen anderen, könnte sonst ein böses Erwachen geben. Es sei denn Du hast nur Vertragsschüler; dann gelten die Verträge sicher als Einnahmenachweis.
 
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Therese
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Danke für eure Ratschläge und Sorgen.
 
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DerOlf
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Ich will halt einfach nichts riskieren (vor allem keine Standardveranlagung ... nach sowas wäre ich nämlich auf Jahre hinaus einfach Pleite) und deswegen liefere ich denen lieber Belege.

Ich versuche noch immer herauszufinden, wie mein Sachbearbeiter beim Jobcehnter vor mehreren Jahren aus zwei monatlich eingereichten Quittungen zu Zahlungen über €40,- einen "durchschnittlichen monatlichen Zuverdienst" von €90,- errechnet hat. Aber wahrscheinlich hätte ich dafür die etwas spezielle Jobcenter-Mathematik studieren müssen.
Es war ja egal, weil noch unter der Zugewinngrenze, aber mit dem Algorithmus hätte ich richtig was gegen meine gefühlte Armut tun können ... aber als Mathematiker hätte ich davon wohl nur Kopfschmerzen bekommen.
 
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Therese
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Wenn ich nun darüber nachdenke: wahrscheinlich falle ich unter irgendeine Obergrenze, sodass es nicht erforderlich ist. Meinen Hauptverdienst habe ich ja über meine TVÖD- Musikschulstelle und nur ein paar wenige Privatschüler, Insofern hätte ich mir meinen ersten Post auch sparen können. :)
Ich habe einen Schüler der Steuerprüfer beim Finanzamt war (wirklich!) und der hat sich bisher nicht über fehlende Quittungen gewundert.
 
Kaltstoff
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Änderungen mitzuteilen ist klar Aufgabe dessen, der die Änderungen wünscht.

Und zu "gelungener" Kommunikation gehört mMn auch, nach dem Klick auf "senden" nicht automatisch davon auszugehen, dass die Nachricht sofort oder überhaupt gelesen wird.
Wahrscheinlich hat sich dieser KKL tatsächlich schon zu sehr daran gewöhnt, dass seine jüngeren Schüler 24/7 gebannt auf Neuigkeiten von ihrem Handy warten.

Wenn ich eine Änderung am Unterrichtsvertrag oder an den Zahlungsmodalitäten vornehmen möchte, dann kommuniziere ich das dem Schüler gegenüber, ich benachrichtige die Eltern (meist ist DAS der Vertragspartner) und ich warte auf Bestätigung, bevor ich die Änderung vollziehe.
Gerne wiederohle ich auch den Hinweis, wenn es ein Vertragspartner oder Schüler offensichtlich noch nicht mitbekommen oder im entscheidenden Moment einfach vergessen hat.
Ich bin da ziemlich kulant .. aber ich kenne eine Menge Leute, die da einfach keine Lust drauf haben (ist denen wohl irgendwie zu anstrengend).

Es kann natürlich sein, dass der Lehrer gerne auf Vertragskundschaft umstellen möchte, denn das hat für den Lehrer klare Vorteile.
Unterrichtsverträge erleichtern die Steuerabrechnung sehr. Bei Quittungen für Einzelstunden (oder monatliche Entgelte) ist mir das persönlich auch etwas too much, was ich dann beim FA einreichen muss.
Da ist es mir lieber, einfach einen Unterrichtsvertrag mitzuschicken. Denn da steht der Unterrichtsbeginn und das Honorar drin. Mit Einzelquittungen ist es natürlich für den Bezahler weitaus flexibler handhabbar, für den Lehrer allerdings auch insgesamt nicht so gut planbar.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei Vertragsschülern weniger Stunden schülerseitig abgesagt werden.
Ausserdem bietet mir der Vertrag die Möglichkeit, die Zahlungen gleichmäßig aufs ganze Jahr zu verteilen, und so in den Schulferien (in denen ich nicht unterrichte) keine Einkommenseinbußen zu haben.
Bei mir zahlt man ein Jahreshonorar in 12 gleichen Raten ... und so schlecht finde ich dieses Prnzip nicht. Ob die Leute das bar zahlen, oder überweisen (eventuell sogar mit Dauerauftrag) ist mir selbst ziemlich egal. Geld ist Geld.
Ich habe das anfangs auch anders gehandhabt (Tarif BAT ... "bar auf Tatze") und wenn der Schüler abgesagt hat, dann habe ich eben an dem Tag kein Geld verdient. Das ist nur OK, so lange man mit dem Geld aus dem Unterricht nicht planen muss. Ich wollte irgendwann einfach ein Minimum an Einkommenssicherheit, und habe ab da nach und nach auf unbefristete Verträge mit 4 Wochen Kündigungsfrist umgestelllt (allerdings neige ich auch da zu Kulanz ... Hautsache die Doku fürs FA passt).

Einen ehemaligen Schüler aus meinen Kontakten zu löschen, würde mir im Traum nicht einfallen. ich lösche nur Nummern, bei denen ich jahrelang immer wieder nicht weiß, wer das ist, woher die Nummer kommt u.s.w.
Ein paar Karteileichen stören mich in meinem Telefonbuch nicht.
Danke für deine ausführliche Stellungnahme aus KL-Sicht!
Ich habe nun einige KL in der Gegend gefunden, die ausschließlich mit Vertrag unterrichten, mit Sicherheit aus den von dir beschriebenen Gründen.
Ich weiß nicht mehr genau, vielleicht war das am Ende auch mein Grund, warum ich mich damals für den letzten KL entschieden hatte: er beschrieb sich auf der Website sehr flexibel, auch für erwachsene Lernende, die nur ab und an eine Stunde zur Beratung wollen etc.
Da ich beruflich und privat die Tage gut gefüllt sind, schien es mir fraglich, ob ich jede Woche einen zusätzlichen Termin einhalten kann.
Aber nachdem ich nun doch nach über einem Jahr merke, dass das Klavierspiel sehr gut in meinen Alltag zu integrieren ist, gehe ich künftig wahrscheinlich doch einen Vertrag mit wöchentlicher Unterrichtszeit ein. Wenn der Weg nicht weit ist, geht das.
 
Kaltstoff
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Ich finde beider Seiten Einstellung nicht ganz passend.
@Kaltstoff , der davon ausgeht, dass Online-Unterricht günstiger sein sollte. Warum sollte er das? Der Zeiteinsatz, die Vorbereitung, die Qualifikation, das Engagement des Klavierlehrers sind dieselben, bzw. die Vorbereitung ist sogar zeitintensiver. Außerdem braucht er mehr Equipment. Dass das irgendwelche Pianisten aus Fernost oder Russland für 10€/h machen - nicht sein Problem.

Von Seiten des Klavierlehrers: Mir ist nicht klar, wie eure Kommunikation normalerweise abläuft. Ich kommuniziere mit manchen Schülern via Mail, mit anderen über Whatsapp, Telegram, anrufen... bei der üblicherweise gewählten Kommunikationsmethode verlasse ich mich auch drauf, dass sie zuverlässig funktioniert, und das tut sie auch. Zusätzlich bespreche ich Organisatorisches natürlich nach Möglichkeit immer noch mündlich in der Stunde. Offenbar hat sich dein KL daran nicht so ganz gehalten, ohne davon auszugehen, dass die Botschaft dann bei dir vielleicht auch nicht ankommt.
Weiterhin hat er dir wichtige Information vorenthalten (Online-Unterricht), dir bei ausbleibender Zahlung nicht die Möglichkeit eingeräumt, den "Fehler" zu beheben und schließlich völlig überreagiert (nicht mehr antworten).

Meine Vermutung: Er wollte dich loswerden. Traurig, aber möglich. Vielleicht hat er sich nicht getraut dir zu sagen, dass er aus Zeitgründen Schüler abbauen muss, oder dass er aus welchen Gründen auch immer das Unterrichtsverhältnis mit dir beenden möchte. Sowas ist ja auch unangenehm - ich spreche aus Erfahrung. Aber da muss man eben durch!

Den Gedanken hatte ich auch schon, dass er mich loswerden will. Mir ist aufgefallen, dass er mich nicht mehr nach meinen vorbereiteten Stücken fragte und dass er mir nicht Bescheid gab über die Änderung, fand ich auch merkwürdig und unaufmerksam. Ich tippe ja darauf, dass ich ihm ev. zu anstrengend war. Ich hatte immer sehr viele Stücke und sehr viele Fragen.
Oder vielleicht zu wenig interessiert an seinen Eigenproduktionen, da hatte er mir regelmäßig Infos drüber geschickt. Ehrlich gesagt, hab ich mir das nie angehört, weil es mich auch wirklich nicht interessierte. Hab ihn auch nie drauf angesprochen und seine CD hab ich auch nicht gekauft.
Zu meinem Statement bzgl. Onlineunterricht muss ich sagen, dass ich am Mittwoch schon ziemlich sauer, enttäuscht und frustriert war und deshalb halt alle Punkte, die mir so einfielen, auflistete - emotional ev. nachvollziehbar?
Außerdem schloss ich auch vom Vergleich Präsenzunterricht und Online an einer Schule auf den Klavierunterricht, mag sein, dass das nicht zulässig ist. Für mich ist der Präsenzunterricht wesentlich aufwendiger und kräftezehrender als die Onlinestunden im Lockdown.
Und: ich bin durch. ;-)
 
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DerOlf
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Danke für deine ausführliche Stellungnahme aus KL-Sicht!
Ich fühle mich zu einem Dementi verpflichtet (auch wenn ich kein Politiker bin).
Ich bin kein KL (höchstens ein KKL),
Mein(e) Unterrichtsinstrument(e) sind Gitarre und (E-) Bass.
Allerdings ist das Instrument bei diesem Thema herzlich egal, denn es geht ja eher allgemein um die Kommunikation zwischen Lehrkraft und Lernendem. Dafür muss es nichtmal Instrumentalunterricht sein.

Natürlich gehören zu misslingender Kommunikation auch immer Zwei. Dieser Aspekt ist in meiner Schilderung leider unter den Tisch gefallen.
 

Kaltstoff
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Noch eine Frage @DerOlf:
Wenn du Einzelstunden ohne Vertrag abrechnest, macht es für deine Steuerklärung einen Unterschied, ob du den Betrag bar mit Quittung oder eine Woche im Voraus überwiesen bekommst? Mein KL teilte mir ja in der Mail mit, es hätte steuerrechtliche Gründe, dass er nur noch Überweisung akzeptiert.
 
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DerOlf
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@Kaltstoff
Um diese Frage zu beantworten, weiß ich nicht wirklich genug über die Anforderungen des Finanzamtes ... die haben sich nie über den Kram beschwert, den ich abgegeben habe (nur manchmal was nachgefordert).

Welche steuerrechtliche Gründe das sein sollen, wegen derer er nur noch Überweisungen akzeptieren will, kann ich also nicht einschätzen.
Mir fallen spontan keine ein ... aber ich bin ehrlich genug zu mir, dass ich weiß, dass das nicht viel bedeuten muss.

Vielleicht will er einfach nur eine etwas bessere Übersicht in seinen Kontomaterialien und möchte deswegen auf eine Zahlungsart reduzieren?
Bei Bareinzahlungen kann man ja keinen Verwendungszweck angeben ... da steht dann nur "Bareinzahlung" im Kontoauszug.
Eine Überweisung kann man anhand der Daten im Kontoauszug sehr leicht einer Quelle zuordnen.
 
thomas 1966
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Wenn du Einzelstunden ohne Vertrag abrechnest,
Wie soll das gehen? Es gibt nur wenige Verträge die der Schriftform bedürfen um gültig zu sein - zumindest in Ö.

Sobald ihr euch auf eine Unterrichtseinheit einigt, einen Preis dafür festlegt und diese gegeben und bezahlt wurde, ist ein Vertrag zustande gekommen der von beiden Seiten erfüllt worden ist. Von 'ohne Vertrag' kann da keine Rede mehr sein.
 
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DerOlf
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Es gibt nur wenige Verträge die der Schriftform bedürfen um gültig zu sein
Ich bestehe mittlerweile bei jeder Vereinbarung auf eine Verschriftlichung. Mit mündlichen Verträgen (die auch in DE unter gewissen Umständen rechtl. gleichgestellt sind) habe ich einfach zu viele schlechte Erfarungen gemacht.

Also gibts bei mir einen schriftlichen Vertrag, oder garkeinen.
Das hat keine steuerrechtlichen Gründe, sondern einfach den simplen Grund, dass ich einen fixen Vertragstext brauche, um ruhigen Gewissens meine Zustimmung geben zu können (und da MUSS auch drinstehen, dass Änderungen des Vertragstextes IMMER der Schriftform bedürfen).
Mündliche Verträge können einseitig angepasst werden, und mangels Vertragstext kann man sich gegen sowas dann manchmal nicht wehren. Ich habe das ein paar mal erlebt, und verweigere seitdem mündliche Vereinbarungen kategorisch.
Ein von allen beteiligten Parteien unterschriebenes Gesprächsprotokoll ist mMn das absolute Minimum.
Der Handschlag an sich ist eben doch nicht viel mehr wert, als ein feuchter Händedruck.

Wenn ich meine Bringschuld aus einem Vertrag beglichen habe, dann will ich auch Schriftstücke in der Hand haben, mit dem ich die Gegenseite gegebenenfalls auch gerichtlich zur Vertragserfüllung zwingen kann (i.d.F den Vertragstext und die Dokumentation meiner einseitigen Vertragserfüllung).
 
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Edeltraud
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Kaltstoff hat bislang die Stunden frei vereinbart und ein Honorar pro tatsächlich erteilter Unterrichtseineheit bezahlt. Mit "Vertragsschülern" sind in diesem Kontext vermutlich Schüler gemeint, die einen wöchentlichen fixen Termin haben und monatlich denselben Betrag bezahlen. Natürlich haben beide einen Vertrag, auch wenn dieser nur mündlich geschlossen wurde.
 
Kaltstoff
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Es ist genau so, wie Edeltraud es beschrieb und ich es bereits in den vorangegangenen Posts geschildert hatte.
Die Formulierung "ohne Vertrag" ist von meinem Ex-KL.
 
Ralph_hh
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Den Gedanken hatte ich auch schon, dass er mich loswerden will. Mir ist aufgefallen, dass er mich nicht mehr nach meinen vorbereiteten Stücken fragte und dass er mir nicht Bescheid gab über die Änderung, fand ich auch merkwürdig und unaufmerksam. Ich tippe ja darauf, dass ich ihm ev. zu anstrengend war. Ich hatte immer sehr viele Stücke und sehr viele Fragen.
Oder vielleicht zu wenig interessiert an seinen Eigenproduktionen, da hatte er mir regelmäßig Infos drüber geschickt. Ehrlich gesagt, hab ich mir das nie angehört, weil es mich auch wirklich nicht interessierte. Hab ihn auch nie drauf angesprochen und seine CD hab ich auch nicht gekauft.
Zu meinem Statement bzgl. Onlineunterricht muss ich sagen, dass ich am Mittwoch schon ziemlich sauer, enttäuscht und frustriert war und deshalb halt alle Punkte, die mir so einfielen, auflistete - emotional ev. nachvollziehbar?
Außerdem schloss ich auch vom Vergleich Präsenzunterricht und Online an einer Schule auf den Klavierunterricht, mag sein, dass das nicht zulässig ist. Für mich ist der Präsenzunterricht wesentlich aufwendiger und kräftezehrender als die Onlinestunden im Lockdown.
Und: ich bin durch. ;-)
Ein Lehrer der nebenbei permanent seine CDs an die Schüler verkaufen will, wirkt ziemlich unprofessionell. Scheint sich ja nicht auf ein Mal beschränkt zu haben.

Was den Online Unterricht angeht: Wir haben Vertragsfreiheit. Ein Vertrag kommt zwischen zwei Seiten einvernehmlich zu Stande. Der kann dann nicht einseitig geändert werden. Wenn Präsenz vereinbart ist und dir die neue Form online nicht passt, dann bleibt der alte Vertrag gültig und bei Nichterfüllung seitens des KL gibt's eben kein Geld. Zur Vertragsänderung müssen beide Seiten zusammen finden. Wenn man nicht zusammen findet, kann man den Vertrag auch kündigen. Das sollte kein Drama sein. Aber das Verhalten des KL ist einigermaßen kindisch und unprofessionell. Sei froh, dass Du ihn los bist. Er hat offenbar genug Schüler und Einkommen.

Unabhängig davon: 6 Wochen keine private Post lesen ist ziemlich fahrlässig. Die Zeiten in denen alles Wichtige in Papier per Post kam sind nun lange vorbei.
 
Kaltstoff
Kaltstoff
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Ja, so schnell kann es gehen.. :-)
Ich müsste nun den Smilie in der Threadüberschrift austauschen, da ich glaube, dass es (u.a. auch) für mein Klavierspiel ziemlich günstig war, dass alles so gekommen ist und ich mir nun einen neuen KL suche.
Ich hatte am Montag eine sehr anregende Probestunde und habe bei diesem KL auch eine weitere Einzelstunde vereinbart. Allerdings werde ich noch bei zwei weiteren KL Probestunden in Anspruch nehmen und dann vergleichen.
Der Montags-KL hat mir als Hausaufgabe Tonleitern und Staccato mit der linken Hand gegeben, immer wieder auf Entspannung achten. Also inhaltlich etwas Kontrastprogramm zum ersten/letzten KL.
Aber dies in Verbindung mit einigen Threads hier im Archiv sowie das Anlesen von Seymour Bernstein aus der Bibo hat mich in einem bestimmten Punkt schlagartig weiter gebracht, so quasi die Augen geöffnet. Ich freu mich sehr. Bin gespannt und motiviert.
Danke nochmal für eure teilw. recht differenzierten Rückmeldungen, obwohl ihr mich gar nicht kennt und euch das ja echt egal sein könnte. :-)
 
 

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