Sind diese Vorschlagnoten spielbar?

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J. S. Schwach
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Mal eine Frage an die Profis: Sind Vorschlagnoten wie in Takt 8 bzw. 9 wie notiert spielbar? Angegeben ist eine Metronomzahl von 110.
Ich drücke mich davor, indem ich die Akkorde arpeggiere. Aber geht das überhaupt? Oder hat der Arrangeur das rücksichtslos am Computer zusammengeklickt? Gladiatoren.jpg
 
Ambros_Langleb
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Wenn mich nicht alles täuscht, exsistieren sie in der Orchesterfassung auch. Verfasser von Klavierauszügen haben ja oft eine sadistische Ader. ;)
 
Tastatula
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Spiel nur die Oktave oder sogar nur das obere a, analog zum nächsten Takt den Vorschlag zum g
 
Triangulum
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Ab und zu tauchen Vorschläge vor Akkorden auf auch bei Stücken, die keine Transkription sind, sogar mit Legatobogen, die nicht exakt mit normalgroßen Händen umsetzbar sind. Man muss sich dann eine jeweils angepasste Lösung des Problems einfallen lassen, so wie z.B. in der linken Hand beim Schlussakkord dieses Préludes (Barmotin Op.12/10):
IMG_2677.JPG
Es hat mich viele Anläufe gekostet, dieses Konstrukt so zum klingen zu bringen, dass es als Schlusspunkt unmissverständlich ist.
Ich pedalisiere alles mit Wechsel nach dem Schlussakkord und spiele alle d-Noten sfz. Rechts etwas lauter als links, da der Vorschlag in der rechten Hand problemlos umsetzbar ist. Dass ich links nach den Vorschlagnoten einen Sprung habe, hört man so nicht.
 
 

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