Schnell lernen

  • Ersteller des Themas Mikifan
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Mikifan
Mikifan
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Hi! :cool:

Wollte einfach einmal fragen, ob ihr dieses Problem auch kennt.
Ihr werdet kurz vor knapp gefragt, on ihr nicht irgendjemanden auf dem Klavier begleiten könntet.
Leider habt ihr wenig Zeit und das Stück ist rechtg lang und nicht so einfach.
Wer geht ihr an das Lernen vom den Stück ran?
Schreibt ihr euch keinen Fingersatz und spielt das Stück ein paar mal am Stück durch
oder geht ihr trotzdem Stelle für Stelle durch, notiert euch die Fingersätze etc?

Würde echt eure Meinung interessieren!:razz:

Mikifan
 
Haydnspaß
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Zu diesem Thema gibts gleich was passendes hier
 
rolf
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kurz vor knapp gefragt, on ihr nicht irgendjemanden auf dem Klavier begleiten könntet.

hängt davon ab, wie kurz davor.

mir völlig unbekannte Lieder mit schwierigem Klaviersatz (manuell und bzgl. der musikal. Struktur, z.B. ähnlich wie Lieder von Berg oder R. Strauß) würde ich, fragte man mich zwei Tage vorher, ablehnen - mindestens drei Tage vorher und Zeit zum proben haben: das wäre machbar.

Gruß, Rolf
 
Sesam
Sesam
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Hallo Mikifan,

ich würde erstmal meinen Tagesablauf + Terminkalender durchforsten, ob ich nicht mehr Zeit zum Üben rausschlagen kann.
Eine grundsätzlich andere Herangehensweise als unter "normalen" Bedingungen würde ich nicht wählen. Natürlich macht man hier und da Abstriche bzgl. der Gründlichkeit, aber ausgerechnet unter Zeitknappheit eine neue Methode anwenden, das nimmt das Hirn übel.
Wenn du dir die Fingersätze merken kannst, dann brauchst du sie nicht aufzuschreiben. Erarbeiten würde ich sie natürlich schon. Ich schreib sie mir, wenn`s nicht ganz logisch ist, auf, aber eher für später. Wenn das Stück warm ist, dann sind die eh in den Fingern.
Abgesehen davon würde ich mich damit an meinen KL wenden, da bekommst du bestimmt Unterstützung und fachkundige Hinweise zur Übemethode bei so einem last minute Projekt.
Vielleicht magst du uns ja verraten, um welches Stück es sich handelt?

LG, Sesam

P.S. Noch ein klizikleiner Wunsch meinerseits: irgendwie haust hier seit ein paar Wochen der Rechtschreibteufel im Forum bzw. der "Ich-drück-gleich-aufs-Senden-Knöpfchen-ohne-vorher-die-gröbsten-Schnitzer-zu-korrigieren-Schlendrian"; bitte fang du jetzt nicht auch noch damit an. ;)
 
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rolf
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off-topic und molto scherzando

P.S. Noch ein klizikleiner Wunsch meinerseits: irgendwie haust hier seit ein paar Wochen der Rechtschreibteufel im Forum bzw. der "Ich-drück-gleich-aufs-Senden-Knöpfchen-ohne-vorher-die-gröbsten-Schnitzer-zu-korrigieren-Schlendrian"; bitte fang du jetzt nicht auch noch damit an. ;)

...die Teufel tauchen gerne scharenweise auf - zum Rechtschreibteufel gesellt sich der grimme Korrektur- bzw. Rotstiftteufel: und dieser zeigt mit seiner Teufelsgabel auf das kliziklein, damit es künftig als klitzeklein geschrieben wird :D

am schönsten in "Life of Brian": die Rechtschreib- und Grammatiklektion durch einen Legionär... :D "Menschen, genannt Römer, gehen das Haus?" usw.
 
Sesam
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Rolf,
ich spielte eher auf die Verständlichkeit des Gesagten bzw. des Geschriebenen an. Es geht mir nicht um deutsche Pingeligkeit, sondern um die Bitte als wohlgesonnener Leser, Inhalte möglichst rasch "dechiffrieren" zu können. Aber ich mach` mir keine Sorgen, dass du mein Anliegen verstanden hast, gell?! Es lohnt also nicht, es sei denn, du möchtest mir auf die Nerven gehen, in meinen Beiträgen zukünftig alle Rechtschreibfehler zu zählen.

LG, Sesam
 
fisherman
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ich auch ... War doch richtig süß von Rolf. Und jetzt weiß ich, wer die Stirn runzelt ...:D
 
Sesam
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@ Gubu & fisherman
Ja, ich fand es auch süß, naja ein wenig billig. Ist schon in Ordnung. Allerdings -ich mache keinen Hehl daraus- finde ich die Art, mich ein klizikleines bißchen der Lächerlichkeit preiszugeben, vor allem dann unpassend, wenn mein ursprüngliches Ansinnen ein redliches war/ist. Es geht nicht um Rotstift & Co., voll daneben! Es geht um die Mühe, die man sich geben sollte, um anderen Lesern hier in halbwegs verständlicher Weise mitzuteilen, was man meint und möchte. Das hat mit Höflichkeit zu tun. Und darüber muss man sich nicht lustig machen. Man kann.

LG, Sesam
 
Sesam
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Hallo Rolf,

tut mir Leid, aber ich kann es nicht lustig finden, wenn eine gut gemeinte Bitte derart umgedeutet wird (von wegen Rotstift) und damit Späßle auf meine Kosten gemacht werden.

LG, Sesam
 
rolf
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P.S. Noch ein klizikleiner Wunsch meinerseits: irgendwie haust hier seit ein paar Wochen der Rechtschreibteufel im Forum bzw. der "Ich-drück-gleich-aufs-Senden-Knöpfchen-ohne-vorher-die-gröbsten-Schnitzer-zu-korrigieren-Schlendrian"; bitte fang du jetzt nicht auch noch damit an. ;)

nun Sesam,

das inkrimierte "P.S." zitiere ich nochmals und bitte Dich herzlich, mir zu zeigen, wo Du in diesen auf freundliche Weise belehrenden Zeilen die Dir selber attestierte "Redlichkeit" verbirgst.

Zu lesen ist nur: da wird eine belehrende Empfehlung in freundlich-humoriger Weise mitgeteilt, und zwar bzgl. der Rechtschreibung - von "Deutlichkeit" ist da nichts zu lesen. Nett aber ist, dass die Empfehlung einen Rechtschreibfehler enthält - Heine hätte da krasser reagiert, als ich es mit Humor getan habe (mein Motiv oder Anknüpfungspunt war einzig, dass die lustige Formulierung "Rechtschreibteufel" dazu einläd).

"Auf die Nerven gehen" und "billig" wirfst Du mir vor, des weiteren dass ich "auf Deine Kosten Späßle mache" - mon dieu: da übertreibst Du gewaltig! Und sprachlich wirst Du diese übertriebenen (und etwas agressiven) Reaktionen nicht rechtfertigen können.

Und wenn Du meinen scherzando-Beitrag genau liest, wirst Du feststellen können, dass ich Dich in keiner Weise "der Lächerlichkeit preisgegeben habe" oder mich gar über Dich lustig gemacht habe.

ist das damit geklärt?

Gruß, Rolf
 

Guendola
Guendola
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I finde es zum Kotzen, wie hier ein Thread nach dem anderen in eine sinnlose Rechtschreibe-Diskussion umgewandelt wird! Hier sind es gerade mal drei Beiträge zum ursprünglichen Thema, der Rest ist Laberei.
 
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rolf
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Hier sind es gerade mal drei Beiträge zum ursprünglichen Thema, der Rest ist Laberei.

einen davon reserviere ich für mich: ich habe mitgeteilt, wie ich das praktisch handhabe.

problematisch ist etwas ganz anderes:
angenommen, man könnte schneller als sonst etwas lernen, dann müsste ja die "Methodik" für dieses "schneller als sonst oder gewohnt" eine bessere sein - daran habe ich erhebliche Zweifel! Gründlichkeit wird immer Bedingung für gutes Spiel sein - in welcher Zeit das bewerkstelligt wird, hängt vom musikalischen und manuellen Niveau des jeweils Spielenden ab. Krass und kalt gesagt: je mehr man schon kann, umso schneller wird man neues lernen - aber "Beschleunigungsrezepte" für das Lernen gibt es nicht.

Gruß, Rolf

so, damit wäre die Anzahl der sachdienlichen Beiträge um einen erhöht.
 
Hans Borjes
Hans Borjes
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Vielleicht wäre ja allen gedient, wenn die Schreiber ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf die Rechtschreibung lenken und die Leser etwas mehr davon auf den Inhalt? Einen Versuch wäre es wert, oder?
 
violapiano
violapiano
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Oh, Hans, sehr schön formuliert!:p Macht Spaß zu lesen.
Ansonsten kann ich leider zum Thema nichts beitragen,außer, dass ich es schon erstaunlich finde, Strauß Lieder in drei Tagen bis zur Aufführung einzustudieren.:o
 
Haydnspaß
Haydnspaß
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Ich würde noch gern grundsätzlich was zur Rolle des Klavier"begleiters" sagen.

So richtig ernstgenommen wird man als KB ja eigentlich nicht. "Ach, das kannst schon", "das spielst du doch vom Blatt", "sind ja nur ein paar Generalbaß-Akkorde" - das sind meist die begleitenden Worte, wenn einem der Notenstapel in die Hand gedrückt wird. Die Leute wissen einfach nicht, was sie einem da zumuten. Das größte Problem des "Begleiters" ist, daß er nicht nur seine eigene Stimme kennen und können muß, sondern auch die Solostimme. Man muß gedanklich die Solostimme "mitspielen" und auch im Voraus berücksichtigen, welche agogischen Freiheiten sich der Solist eventuell herausnimmt. Was man beim Üben ja noch nicht wirklich wissen kann. Vom Begleiter wird also eine enorme Überlegenheit vorausgeht, die weit über den Notentext seiner Begleitstimme hinausgeht.

Bloß die Schwierigkeit des Begleitens nicht unterschätzen! Es erfordert viel Übung, Erfahrung, Flexibilät... und... Zeit 8)
 
rolf
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Ich würde noch gern grundsätzlich was zur Rolle des Klavier"begleiters" sagen.

So richtig ernstgenommen wird man als KB ja eigentlich nicht. "Ach, das kannst schon", "das spielst du doch vom Blatt", "sind ja nur ein paar Generalbaß-Akkorde" - das sind meist die begleitenden Worte, wenn einem der Notenstapel in die Hand gedrückt wird. Die Leute wissen einfach nicht, was sie einem da zumuten. Das größte Problem des "Begleiters" ist, daß er nicht nur seine eigene Stimme kennen und können muß, sondern auch die Solostimme. Man muß gedanklich die Solostimme "mitspielen" und auch im Voraus berücksichtigen, welche agogischen Freiheiten sich der Solist eventuell herausnimmt. Was man beim Üben ja noch nicht wirklich wissen kann. Vom Begleiter wird also eine enorme Überlegenheit vorausgeht, die weit über den Notentext seiner Begleitstimme hinausgeht.

Bloß die Schwierigkeit des Begleitens nicht unterschätzen! Es erfordert viel Übung, Erfahrung, Flexibilät... und... Zeit 8)

volle Zustimmung!

es kommt zusätzlich noch etwas hinzu: der Begleiter muss "auffangen" können, d.h. reagieren können, wenn der Sänger einen Fehler macht (denn auch das kommt vor).

@Guendola:
ich schrieb "mindestens drei Tage" - drei Tage können, wenn es nötig ist, insgesmt 30 Stunden zum Üben erbringen (wenn man denn drei Tage lang keine anderen Verpflichtungen hat), und das ist nicht wenig.

Gruß, Rolf
 
violapiano
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Gerade Zusammenspielen und Begleitung ist doch besonders schwierig. Wie Haydnspaß schon schrieb, muss man sich sehr auf den anderen einlassen, auf ihn hören und auch spontan reagieren im Zusammenspiel.

In meinen Augen ist gerade Begleiten eine große Kunst, und das Team muss gut aufeinander eingespielt sein.
Beim Begleiten zeigt sich der sensible Pianist. Nicht jeder kann das überhaupt.

Mein allergrößter Respekt für einen guten Begleiter und Kammermusikpartner am Klavier.
 
K
kama
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In meinen Augen ist gerade Begleiten eine große Kunst, und das Team muss gut aufeinander eingespielt sein.
Beim Begleiten zeigt sich der sensible Pianist. Nicht jeder kann das überhaupt.

Dem kann ich nur zustimmen! Wir (d.h. meine Tochter :) ) haben bzw. hatten gerade große Probleme mit der Korrepetition eines KL. - Chaos pur...
 
 

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