Schmerzen zwischen den Schulterblättern wegen Oktavierungszeichen

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  • #23
Wow, da ist ja eine rege Diskussion während meiner Abwesenheit entstanden. :super: Besten Dank euch allen für die Tipps. Heute war ich bei meiner KL und sie hat mir nochmal genau die Sitzposition und Haltung für diskantlastige Stücke gezeigt. Mittlerweile geht die erste Seite schon ziemlich flüssig und auf Seite 2 geht es sowieso tiefer weiter. Sie ist auch nicht gerade begeistert, vom Hocker verschieben, aber wie man an dieser Diskussion sieht gehen da die Meinungen ja ziemlich auseinander. ;-) Sie hat zwar auch gemeint, dass man grundsätzlich den Hocker bei schwierigen Stellen zum Üben schon mal nach rechts verschieben kann, aber sie möchte, dass ich mich etwas an die richtige Haltung beim Diskantspiel gewöhne. :-)
 

  • #24
Du meinst, das Blech hat zwischendrin Zeit für das eine oder andere Bierchen?
Trinkfest war das Tonerl nicht sonderlich. Dafür sehr geistlich. Also wohl eher Zeit für ein Stoßgebet: "Herr im Himmel, gib mir Kraft, das nächste fff zu überstehen!"
 
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  • #25
Hocker verschieben
Hat das irgendwer empfohlen?

...da es offenbar unmöglich erscheint, auf einer Klavierbank oder einem Klavier"hocker" mit dem eigenen Hintern ein wenig nach rechts zu verrutschen, verrate ich lieber nicht, dass man das tun könnte... :geheim::geheim:;-)
 
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  • #26
Hat das irgendwer empfohlen?

...da es offenbar unmöglich erscheint, auf einer Klavierbank oder einem Klavier"hocker" mit dem eigenen Hintern ein wenig nach rechts zu verrutschen, verrate ich lieber nicht, dass man das tun könnte... :geheim::geheim:;-)

man könnte ja auch einen Melkschemel benutzen. Der ist angeschnallt sehr leicht verschiebbar.;-):-D
 
  • #30
........da es offenbar unmöglich erscheint, auf einer Klavierbank oder einem Klavier"hocker" mit dem eigenen Hintern ein wenig nach rechts zu verrutschen, ... :geheim::geheim:;-)

Dürfte bei Sokolov mit seinem 100Kg nicht unbedingt einfach sein :-);-)

@rolf, er spielt sogar Rachmaninow Konzert Nr. 3 auf einem Stuhl (keine Klavierbank) ... respekt. Aber das Thema hat sich sowieso erledigt.


View: https://www.youtube.com/watch?v=kwp_pP09WPk
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #31
@thinman klar, aber nur, wenn das Instrument ein veritables Euter oder mächtiges Gemelk hat :lol::lol::drink:

da wär ich vorsichtig! Es könnte zu Verwechslungen kommen. Nicht, dass am Ende noch an der Lyra gemelkt wird. :-D
 
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  • #32
Hat das irgendwer empfohlen?

Nicht Wort wörtlich, aber es geht in die Richtung.

Das kam aus meiner Richtung, aber ich habe es nicht empfohlen, sondern mitgeteilt, dass ich es bei einem Stück mache.

Richtig Hasi, kein vernünftiger Pianist wechselt die Position auf dem Hocker oder noch schlimmer sogar den Hocker nach links oder nach rechts verschiebt.

Ich bin zwar nicht immer vernünftig, aber auf der leicht verschobenen Klavierbank (beim rauf und runter Rutschen schon).

Ausnahme: vierhändiges Spiel, sonst bleit er in der Mitte.

Eine weitere Ausnahme: Physiologische Gründe
(Man kann am Klavier Schmerzen haben obwohl man alles richtig macht).
 
  • #33
Ach was. Das ist nur billige Unterhaltungsmusik für ein ländliches Etablissement. Und der Unterhaltungswert wird gleich viel größer, wenn der Pianist mitten im Stück aufsteht, einmal um den Klavierhocker herumläuft und sich wieder hinsetzt. Ich werde diese Einlage auf jeden Fall mit einstudieren!

:lol:

Also diese Einlage finde ich etwas mickrig, @mick . Ein Salto oder ein schönes Rad (hinter'm Hocker) sollte schon noch dabei herausspringen.
 
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  • #34
Seine geschmeidigen Hände scheinen die Tasten zu liebkosten und der willige Flügel antwortet mit betörenden Klängen. Leicht wie ein Seidentuch streichen seine zarten Finger über die Klaviatur. Der Blick des Betrachters löst sich und wandert an den schlanken Oberschenkeln des Pianisten entlang bis zu seinem knabenhaften Gesäß. Dieses ruht - eine Pianisten-Handbreit von der Außenkante entfernt - auf der Klavierbank.

Daniil Trifonov spielt Schostakowitsch – und sitzt links auf der Klavierbank!
 
  • #35
Seine geschmeidigen Hände scheinen die Tasten zu liebkosten und der willige Flügel antwortet mit betörenden Klängen. Leicht wie ein Seidentuch streichen seine zarten Finger über die Klaviatur. Der Blick des Betrachters löst sich und wandert an den schlanken Oberschenkeln des Pianisten entlang bis zu seinem knabenhaften Gesäß.

*räusper* Marlene, alles OK bei Dir? :konfus:


;-)
 
  • #36
*räusper* Marlene, alles OK bei Dir? :konfus:


;-)

Ja, keine Sorge. :-D

Aber ich war - gemeinsam mit 2.000 begeisterten Klavierliebhabern - nicht die einzige, die gestern Abend völlig von der Welt entrückt zu sein schien in Anbetracht der soeben gehörten Klänge. Mir fallen dazu nur Superlative ein....
:-) :super:
 
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  • #37
Und falls mein blumiger Beitrag #34 Assoziationen aufkommen lassen sollte, dann kann ich diese im Keime ersticken:
Ich stehe nicht auf ihn (zu dünn, zu jung, zu "weich").
;-)

(Sorry für OT)
 
  • #38
Und falls mein blumiger Beitrag #34 Assoziationen aufkommen lassen sollte, dann kann ich diese im Keime ersticken:
Ich stehe nicht auf ihn (zu dünn, zu jung, zu "weich").
;-)

(Sorry für OT)

Nur ein Hinweis, aber ein wichtiger! :lol:
 
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  • #39
Der Fuchs und die Trauben...
 
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  • #40
Richtig Hasi, kein vernünftiger Pianist wechselt die Position auf dem Hocker oder noch schlimmer sogar den Hocker nach links oder nach rechts verschiebt. Ausnahme: vierhändiges Spiel, sonst bleit er in der Mitte.

Und weil ich in dieser Sache jetzt vernünftig bin spiele ich das besagte Stück nicht mehr (Kumru von Fazıl Say). Dieses Hin und Her auf der Klavierbank und der Fußwechsel auf dem Pedal (mit den damit verbundenen suboptimalen Klangphänomenen) ist mir zu blöd. Außerdem bergen auch diese Bewegungen Risiken. Und weil diese Sorge unterbewusst mitgespielt hat (das ist mir vorhin bewusst geworden), wurde das Stück partout nicht sicher. Es gibt zum Glück so viele andere Stücke ohne diese Herausforderungen für meinen Bewegungsapparat - dafür reicht ein Leben nicht aus.
 
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