Quote an deutschen Musikhochschulen?

Peter

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Bechsteinfan
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Es ist eine blanke Ungerechtigkeit, wenn wirkliche Studienanfänger und fortgeschrittene Studenten nach den gleichen Maßstäben beurteilt werden.
Das halte ich nicht für ungerecht sondern ist der Lohn für entprechende Vorbereitung. Es steht doch jedem deutschen Schüler frei, sich genauso auf das Studium vorzubereiten wie die Asiaten? Dazu muss natürlich die entsprechende Bereitschaft vorhanden sein. Freizeit im Kindes- und Jugenalter gibt es dann eben nicht mehr.
In allen anderen Studienfächern gibt es Quoten für Ausländer, damit ausreichend Studienplätze für deutsche Studenten und auch Ausländer vorhanden sind.
Das halte ich für ein Gerücht. Selbst wenn es Quoten gibt, so ist die Anzahl der Studienplätze alles andere als ausreichend. In vielen Studienrichtungen setzen sich ausländische Schüler durch. Der Grund ist der gleiche: Eine bessere Vorbereitung.
Anstatt an der Quote rumzumeckern, sollte man die Ausbildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen zur Problematik machen. Ich denke, hier liegt das eigentliche Problem. Wenn flächendeckend am Ausbildungssystem gespart wird, ist diese Tendenz eher zunehmend.

Ich finde, es sollte jedem Schüler freistehen, die für sich beste Ausbildungsstätte wählen zu dürfen. Es studieren ja auch viele deutsche im Ausland.
 
 

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